Hochschulpakt

GEW:

"Weckruf des Wissenschaftsrats muss Gehör finden!"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Bund und Länder aufgefordert, den heutigen "Weckruf" des Wissenschaftsrats nicht zu überhören. "Immer mehr Studienberechtigte strömen an die Hochschulen, immer komplexer werden die Zukunftsaufgaben, die in der Forschung zu bewältigen sind. Diesen Herausforderungen wird man mit immer neuen befristeten Bund-Länder-Programmen nicht gerecht – wir brauchen eine nachhaltige Finanzierung guter Forschung und Lehre in der Fläche und auf Dauer. Die GEW begrüßt daher die Empfehlung des Wissenschaftsrats, die Grundfinanzierung der Hochschulen auszubauen", erklärte der Hochschulexperte der GEW, Andreas Keller, mit Blick auf die heute veröffentlichten Empfehlungen des Wissenschaftsrats zu den "Perspektiven des deutschen Wissenschaftssystems". Der Wissenschaftsrat fordert darin eine jährliche Erhöhung der Hochschulhaushalte um mindestens ein Prozent über den Tarif- und Kostensteigerungen. mehr

15.07.2013 Pressemeldung Wissenschaftsrat

Hochschulstatistik 2011

26 % des wissen­schaft­lichen Per­so­nals an Hoch­schu­len durch Dritt­mittel finan­ziert

2011 waren an deutschen Hochschulen 26 % des wissenschaftlichen und künstlerischen Personals, umgerechnet in Vollzeitbeschäftigte, durch Drittmittel finanziert. Drittmittel sind Einnahmen, die Hochschulen zusätzlich zum regulären Hochschulhaushalt von öffentlichen und privaten Stellen einwerben, um damit insbesondere Projekte im Bereich Forschung und Entwicklung zu finanzieren. mehr

04.07.2013 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)

Bundestagswahl

Wahlprüfsteine Hochschulpolitik

Drei Monate vor der Bundestagswahl haben die großen Parteien der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) Auskunft über ihre Vorstellungen zur Lösung drängender hochschulpolitischer Aufgaben durch den Bund in der kommenden Legislaturperiode gegeben. mehr

01.07.2013 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Warnung vor den Folgen eines rigiden Sparkurses an ostdeutschen Hochschulen

Angesichts sinkender finanzieller Handlungsspielräume drohen die ostdeutschen Landesregierungen ihren Hochschulen mit Kürzungen. Dabei können diese bei der Gewinnung westdeutscher Studierender Erfolge aufweisen, bilanziert Professor Peer Pasternack, Direktor des Instituts für Hochschulforschung Wittenberg, in der Juli-Ausgabe der Zeitschrift "Forschung & Lehre". mehr

28.06.2013 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Fachgesellschaften warnen

Hochschulstandort Deutschland in Gefahr

Mathematisch-naturwissenschaftliche Fachgesellschaften haben eine Stärkung der Hochschulen in Deutschland gefordert. In einer gestern veröffentlichten Stellungnahme weisen sie darauf hin, dass die deutschen Hochschulen dramatisch unterfinanziert sind und fordern, diese sowohl finanziell als auch strukturell nachhaltig zu stärken. Die akademische Ausbildung und die wissenschaftliche Forschung in Deutschland dürfen nicht gefährdet werden. mehr

26.06.2013 Artikel

Jeder 2. beginnt Studium

Studienanfängerzahlen auf Rekordhoch

Erstmals nahm 2011 mehr als die Hälfte der jungen Menschen (rund 51 %) ein Hochschulstudium auf. Das ist die höchste jemals in Deutschland verzeichnete Studienanfängerquote. Neben den doppelten Abiturjahrgängen und der Aussetzung der Wehr- und Zivildienstpflicht ist dafür vor allem das stark gestiegene Studieninteresse ursächlich. mehr

Baden-Württemberg

MWK gibt den Start für das Ausbauprogramm "Master 2016" frei

Das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst hat die erste Tranche des Ausbauprogramms "Master 2016" freigegeben. Damit können zum kommenden Wintersemester rund 3.000 Studienanfängerplätze in Master-Studiengängen neu angeboten oder finanziell gesichert werden. Das Ausbauprogramm ist bislang bundesweit einzigartig mehr

Hochschulrektoren

Ohne starke Hochschulen geht es nicht

Auf die zentrale Rolle der Hochschulen im Wissenschaftssystem hat die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in einer einstimmig verabschiedeten Entschließung ihres Senats zu den Perspektiven des Wissenschaftssystems hingewiesen. mehr

12.06.2013 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Föderalismus

HRK fordert mehr Bundesmittel für Hochschulen

Die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) hat ihre Forderung nach einer stärkeren Beteiligung des Bundes an der Finanzierung der Hochschulen mit konkreten Vorschlägen unterlegt. Der HRK-Senat verabschiedete gestern in Berlin ein Papier, das drei Möglichkeiten aufzeigt, wie sich der Bund engagieren könnte: Mittel für zusätzliche Professuren, Vollkostenfinanzierung von Forschungsprojekten und eine verbesserte und gesicherte Baufinanzierung. Die Entschließung war von der HRK-Mitgliederversammlung im Mai in Nürnberg vorbereitet worden. mehr

12.06.2013 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz