Inklusion

Bayern

Umsetzung der UN-Behindertenrechtekonvention erfolgt im Rahmen eines Gesamtkonzepts

Die Umsetzung der UN-Behindertenrechtekonvention erfolgt nicht bruchstückhaft, sondern im Rahmen eines Gesamtkonzepts, das neben der Weiterentwicklung schulischer Unterrichtsformen auch die Aus- und Fortbildung der Lehrkräfte in den Mittelpunkt stellt. mehr

UN-Konvention

Inklusion gehört ins Schulgesetz - jetzt!

Auch Bayern hat im Jahr 2009 der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung zugestimmt. Das Recht auf gleiche Bildungschancen, eine zentrale Forderung der Konvention, verpflichtet die Länder zu einem inklusiven Schulsystem. Dazu ist eine Änderung der Lehrerbildung und des Schulgesetzes nötig und nicht zuletzt eine Änderung im Denken. Inklusion erfordert ein neues Menschenbild: Der Fokus der Aufmerksamkeit geht weg vom Reparieren der Fehler und Defizite und wendet sich hin zur Förderung der individuellen Person. mehr

Lehrertag

Bildungsrepublik ohne Taschenspielertricks

"Solange der Nachhilfemarkt boomt, befindet sich unser öffentliches Schulwesen in einer Schieflage", betonte heute VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann auf dem 3. Norddeutschen Lehrertag des VBE in Schwerin. mehr

Inklusion

"Durch Information und Dialog Mut machen"

Information und Dialog stehen im Mittelpunkt der heute in Nürnberg stattfindenden ersten Regionalkonferenz zum Thema "Bildung im Lichte der UN-Behindertenrechtekonvention". "Der gegenseitige Austausch gestaltet Bildungspolitik nahe am Menschen. Auch die inklusive Schule - eine Schule die sich auf das einzelne Kind einstellt - lebt von diesem Austausch und kann nur so zum Alltag in den Klassenzimmern werden", betonte Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle. mehr

Inklusion

UN-Konvention sorgt für unlösbares Dilemma

In der Rechtsabteilung des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) häufen sich Anfragen zum Thema Inklusion, wobei sich ein schier unlösbares Dilemma auftut: Schulen wollen die für sie verpflichtende UN- Behindertenrechtskonvention einlösen und somit auch Kinder mit besonderem Förderbedarf in ihre Klassen aufnehmen. Doch sie stoßen an ihre Grenzen. Denn: Sie können unter den gegebenen Umständen an den Schulen weder dem "behinderten" noch dem "nicht behinderten" Schüler gerecht werden. Die UN- Konvention wurde von der Bundesrepublik im Januar 2009 ratifiziert, ihr stimmten alle 16 Bundesländer zu. Nach dieser Konvention haben alle Eltern das Recht, ihre Kinder an der Regelschule einzuschulen. mehr

© Uni Würzburg
Tagung

Berufsperspektiven für Menschen mit geistiger Behinderung

(red/idw) Für Menschen mit einer geistigen Behinderung ist es äußerst schwer, auf dem normalen Arbeitsmarkt unterzukommen. Welche Methoden geeignet sind, ihnen auf ihrem Weg zu helfen, stand im Mittelpunkt einer Tagung, die der Lehrstuhl für Sonderpädagogik IV der Universität Würzburg organisiert hatte. Träume spielen dabei eine überraschend wichtige Rolle. mehr

06.04.2010 Artikel

Baden-Württemberg

Erstes Gespräch zwischen Kultusministerin Marion Schick und GEW Landesvorsitzenden Doro Moritz

Kultusministerin Marion Schick hat am Mittwoch (31. März) die baden-württembergische Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Doro Moritz zu einem ersten Gespräch ins Neue Schloss eingeladen. Im Mittelpunkt des einstündigen Gesprächs standen aktuelle bildungspolitische Themen, wie beispielsweise die Werkrealschule, die Zukunft der Hauptschule, die frühkindliche Bildung und die schulische Bildung von Kindern mit Behinderung. mehr

Baden-Württemberg

Abschaffung der Sonderschulpflicht nur ein Bestandteil der umfassenden Änderungen in der schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderung

"Baden-Württemberg hat bereits wichtige Veränderungen zur Förderung von gemeinsamer Beschulung von jungen Menschen mit und ohne Behinderung auf den Weg gebracht. Die geplante Abschaffung der Sonderschulpflicht ist dabei nur ein Bestandteil der umfassenden Änderungen im Bereich schulische Bildung von jungen Menschen mit Behinderung", erklärte Kultusministerin Marion Schick. mehr

Inklusion

Stange: Ungleichheit als kulturellen Gewinn begreifen

Zum heutigen Jahrestag des Inkrafttretens der UN-Konvention zum Schutz der Rechte von Menschen mit Behinderung in Deutschland erklärt die Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft für Bildung der SPD, Dr. Eva-Maria Stange: mehr

© Klett
Gemeinsam lernen

Mehr Mut(h) zur Inklusion

(ht). Das Wort Inklusion klingt für deutsche Ohren noch gewöhnungsbedürftig. Doch es meint mehr als gemeinhin die Integration von Behinderten ins normale Schulleben. Es verlangt einen Sinneswandel: Weg vom System der Förderschulen – eh ein deutscher "Sonderweg". Unlängst zeichnete der Jakob-Muth-Preis ermutigende Beispiele für inklusive Schulen aus. mehr

26.03.2010 Artikel