Inklusion

Baden-Württemberg

4061 Kinder im Schuljahr 2009/2010 in Grundschulförderklassen

Im Schuljahr 2009/2010 wurden zum Stichtag 21. Oktober 2009 nach Feststellung des Statistischen Landesamtes in Baden-Württemberg 4 061 vom Schulbesuch zurückgestellte Mädchen und Jungen im schulpflichtigen Alter in öffentlichen Grundschulförderklassen betreut. Die Grundschulförderklasse hat die Aufgabe, schulpflichtige und vom Schulbesuch zurückgestellte Kinder zur Grundschulfähigkeit zu führen. Durch gezielte Förderung sollen sie in ihrer geistigen, seelischen und körperlichen Entwicklung so unterstützt werden, dass eine Aufnahme in die Grundschule möglich wird. Hierbei kommt dem sozialen Lernen innerhalb der Gruppe besondere Bedeutung zu. mehr

Inklusion

Deutscher Behindertenrat: UN-Konvention endlich umsetzen

(ots/red) - Der Deutsche Behindertenrat (DBR) fordert die zügige Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention. Die Konvention ist bereits seit einem Jahr in Kraft und müsse nun durch einen Aktionsplan umgesetzt werden. Hierfür sicherten die im DBR zusammenarbeitenden Verbände der Bundesregierung ihre Unterstützung zu. mehr

25.03.2010 Artikel

Inklusion

Meinhardt / Molitor: Gemeinsames Lernen muss Vorrang haben

Zur Frage des gemeinsamen Lernens von Kindern mit Behinderungen an allgemeinbildenden Schulen erklären der bildungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Patrick Meinhardt und die Sprecherin für Menschen mit Behinderung Gabriele MOLITOR: mehr

25.03.2010 Pressemeldung Freie Demokratische Partei

Inklusion

Empfehlungen des Expertenrats zur schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderung werden konsequent umgesetzt /Politische Beratung

"Das Land Baden-Württemberg geht jetzt den nächsten Schritt zur konsequenten Weiterentwicklung der gemeinsamen Beschulung von jungen Menschen mit und ohne Behinderung. Dazu sind alle Schulen aufgerufen, ihren Beitrag zu einem Miteinander in der Vielfalt und für eine Vielfalt im Miteinander zu erörtern. Baden-Württemberg hat für den vom Expertenrat vorgeschlagenen Weiterentwicklungsansatz beste Voraussetzungen", sagte Kultusministerin Marion Schick. Sie hat heute alle Schulen des Landes über neue Möglichkeiten in Fragen der schulischen Bildung von jungen Menschen mit Behinderung informiert. mehr

UN-Konvention

Verpflichtung zur Inklusion gilt seit einem Jahr

Am 26. März 2009 trat in Deutschland die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Kraft. Zum 1. Jahrestag erklärt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann: "Die inklusive Schulbildung muss als Rechtsanspruch gesetzlich festgeschrieben werden. Die Frage ist nicht mehr, ob die UN-Konvention umgesetzt wird, sondern nur noch wie und dies umgehend." Bisher stehe der Paradigmenwechsel zu einem inklusiven Bildungssystem lediglich auf dem Papier, kritisiert der VBE-Bundesvorsitzende. "Das Ja Deutschlands zur Inklusion hat zur Folge, dass Schulen grundlegend umorganisiert und gestaltet werden. Dazu müssen die entsprechenden finanziellen Mittel bereitgestellt werden", unterstreicht Beckmann. mehr

Inklusion

"Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung!" Jakob Muth-Preis für inklusive Schule

Gemeinsam lernen - mit und ohne Behinderung! Unter diesem Motto zeichnet der "Jakob Muth-Preis für inklusive Schule" im Jahr 2010 wieder bundesweit Schulen aus, die behinderte und nicht behinderte Kinder vorbildlich zusammen unterrichten. Projektträger sind der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange behinderter Menschen, Hubert Hüppe, die Bertelsmann Stiftung und die Deutsche UNESCO-Kommission. mehr

© BAG „Gemeinsam leben – gemeinsam lernen“
Heterogenität

Inklusion erfordert Reformen in der Lehrerbildung

"Wer die Inklusionsidee umsetzen will, muss die sonderpädagogische Lehrerbildung reformieren. Die Ziele der im März 2009 ratifizierten UN- Behindertenrechtskonvention erfordern Lehrerinnen und Lehrer, denen es gelingt, Lerngeschehen im Unterricht für möglichst viele Schüler mit unterschiedlichem Vorwissen, unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und unterschiedlich verlaufenden Lernprozessen erfolgreich zu gestalten", erklärten der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, und der Leiter der BLLV- Fachgruppe Förderschule, Frank Tollkühn, heute in München. Angehende Lehrkräfte müssen erforderliche Kompetenzen im jeweiligen Fach, in Diagnostik, Didaktik, im Klassenmanagement sowie in der Beratung erwerben können. Im Zentrum einer der Inklusion verpflichtenden Lehrerbildung steht daher die Auseinandersetzung mit Heterogenität in pädagogischen Prozessen. Der BLLV spricht sich in dem Grundsatzpapier "Inklusion und die Auswirkungen auf das bayerische Schulsystem" für ein aufeinander aufbauendes sonderpädagogisches Studium aus, das sich in drei Abschnitte aufteilt. mehr

© bikl.de
Kinderrechte

Prof. Rita Süssmuth beim GEW-Bildungsforum der didacta

Die Umsetzung der UN-Kinderrechtskonvention in Deutschland eröffnet Chancen für eine Neuorientierung des Schulsystems und für längeres gemeinsames Lernen der Schüler. Bundestagspräsidentin a.D. Rita Süssmuth forderte auf einem Forum der GEW auf der Bildungsmesse didacta, dass Schluss sein müsse mit der Auslese der Schüler, stattdessen ginge es um mehr individuelle Förderung in einem inklusiven Schulsystem. mehr

16.03.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Bundestagspräsidentin a.D. Süssmuth Gast der GEW auf der didacta

Mit einem umfassenden Angebot an Diskussionsforen, fachbezogenen Workshops und politischen Gesprächen wartet die GEW auf der "didacta" auf, die von morgen bis Samstag (16. bis 20. März) in Köln stattfindet. Herausragendes Thema auf der diesjährigen Bildungsmesse ist für die GEW als größte Bildungsgewerkschaft in Deutschland das Thema Inklusion und die Umsetzung der UN-Konvention. Dazu wird im Auftaktforum am Dienstag "Länger gemeinsam Lernen – Alternativen zur Auslese und Wege zur Inklusion" Prof. Dr. Rita Süssmuth, Bundestagspräsidentin a.D., Stellung nehmen. mehr

15.03.2010 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Eine Schule für alle

Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen gefordert

(red/pm) Beim Kongress "Eine Schule für Alle", der vom 12. bis 14. März in Köln stattfand, haben die Anwesenden die verantwortlichen Politikerinnen und Politiker aufgefordert, ihren völkerrechtlichen Verpflichtungen aus der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen nachzukommen und die notwendigen Schritte zu einer Schule für alle in einem inklusiven Schulsystem einzuleiten. mehr

14.03.2010 Artikel