Inklusion

Kultusminister und KMK-Präsident Spaenle betont erneut hohen Stellenwert der UN-Behindertenrechtskonvention

"Die UN-Behindertenrechtskonvention stellt an uns einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag. Sie fordert einen gemeinsamen Weg zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen in der schulischen Bildung. Die Umsetzung der Konvention habe ich zu einem meiner Schwerpunktthemen auf Ebene der Kultusministerkonferenz gemacht", so Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, derzeit auch Präsident der Kultusministerkonferenz. mehr

Integration durch Kooperation

"Die sonderpädagogische Förderung wird in den nächsten Jahren in Mecklenburg-Vorpommern schrittweise und sehr behutsam verändert. Ziel ist es, Kinder mit Beeinträchtigungen im Lernen soweit wie möglich in das Regelschulsystem zu integrieren und so für mehr Chancengleichheit zu sorgen", so Bildungsstaatssekretär Udo Michallik bei der Erläuterung der schulischen Förderstrategie Mecklenburg-Vorpommerns für die kommenden Jahre. mehr

Dr. Ludwig Spaenle neuer Präsident der Kultusministerkonferenz

Am heutigen Freitag übernahm bei einer Festveranstaltung im Bundesrat in Berlin Dr. Ludwig Spaenle die Präsidentschaft der Kultusministerkonferenz 2010. Der bayerische Staatsminister für Unterricht und Kultus folgt auf Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur des Landes Mecklenburg-Vorpommern. "Ich danke dem Kollegen Henry Tesch ganz herzlich für seine Arbeit im vergangenen Jahr an der Spitze der Kultusministerkonferenz", erklärte Spaenle. Er werde den eingeschlagenen Reformkurs zur Qualitätsentwicklung im Bildungsbereich nachhaltig unterstützen und 2010 konsequent weiterentwickeln. mehr

Kinder mit Behinderungen erhalten das Recht auf Besuch einer Regelschule

Mit dem neu gestalteten § 12 im Hamburgischen Schulgesetz erhalten Eltern von behinderten Kindern und Jugendlichen das Recht zu wählen, ob ihr Kind an einer Regelschule unterrichtet und gefördert wird oder eine Sonderschule besucht. Im Schuljahr 2010/11 beginnt die Einführung dieser neuen Regelung in den 1. und 5. Klassen. Damit setzt Hamburg die UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen um. "Kinder mit Behinderungen sollen das Recht erhalten, nicht getrennt von anderen unterrichtet zu werden, sondern am gemeinsamen Schulleben teilzunehmen, wenn die Eltern dies wünschen", sagt Bildungssenatorin Christa Goetsch. "Das ist ein wichtiger Schritt, um die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu wahren." mehr

Gemeinsame Erziehung von Anfang an

Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann und Sozialministerin Mechthild Ross-Luttmann haben am Montag das Modellprojekt zur integrativen Betreuung von Kindern mit und ohne Behinderung im Alter von unter drei Jahren gestartet. Das Modellprojekt umfasst landesweit 185 Plätze. Bis zum 31.07.2012 werden unter wissenschaftlicher Begleitung Erfahrungen gesammelt und ausgewertet, wie eine integrative Betreuung in Krippen und Kindertagesstätten am Besten ermöglicht werden kann. mehr

Stellungnahme zur Berliner Schulstrukturreform

Nach langem auch öffentlich geführtem Diskurs über Grundsatz- und Detailfragen hat das Berliner Parlament am 14. Januar 2010 mit den Stimmen der Regierungsparteien SPD und Die Linke, bei Enthaltung von Bündnis 90/Die Grünen und gegen die Stimmen von CDU und FDP im Rahmen einer Schulgesetzänderung die grundlegende Neuordnung der Berliner Schulstruktur beschlossen. Künftig wird es in Berlin keine Haupt-, Real- und Gesamtschulen mehr geben, sondern nur noch Gymnasien sowie als neue Schulform "Integrierte Sekundarschulen" und darüber hinaus – in Form einer Pilotphase – eine kontinuierlich zunehmende Zahl von Gemeinschaftsschulen. Außerdem gibt es auch weiterhin noch Sonderschulen. mehr

15.01.2010 Pressemeldung Grundschulverband e.V.

Umsetzung UN-Konvention: VBE begrüßt klare Positionierung der CDU-Fraktion

"Mit dem heute vorgestellten Positionspapier hat die CDU-Fraktion gegenüber der Öffentlichkeit erneut deutlich gemacht, dass sie in den wesentlichen Aspekten mit den Positionen der Fraktionen von SPD und Bündnis 90/Die Grünen übereinstimmt. Dies lässt einerseits hoffen, dass es doch noch zu einem breiten Konsens in dieser Frage kommen kann und belegt zugleich, wie sehr sich die FDP-Fraktion ins Abseits manövriert hat", erklärte Udo Beckmann, Vorsitzender der nordrhein-westfälischen Lehrergewerkschaft Verband Bildung und Erziehung (VBE NRW). mehr

Nachteilsausgleich ist keine Bevorzugung

"So lange wir noch dagegen kämpfen müssen, dass ein Nachteilsausgleich an den Schulen als Bevorzugung angesehen wird, stehen wir bildungspolitisch noch ganz am Anfang der Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland", sagt Annette Höinghaus, Pressesprecherin des BVL. Pädagogen sind in den meisten Fällen nicht über den Rechtsanspruch auf Nachteilsausgleich für SchülerInnen mit Behinderungen informiert, obwohl die nach ICD-10 klassifizierte Lese-/Rechtschreibstörung oder Rechenstörung als Behinderung eingestuft werden muss. mehr

Inklusion und Weiterbildung

Welche Bedingungen und Faktoren schließen bestimmte soziale Gruppierungen von der Teilhabe an der Weiterbildung aus? Expertinnen und Experten der Weiterbildungsforschung am Deutschen Institut für Erwachsenenbildung (DIE) sind diesen Faktoren nachgegangen. Der Band "Inklusion und Weiterbildung" stellt die Resultate dieser innovativen interdisziplinären Forschungsarbeit vor, die den Blick für eine soziologische Perspektive schärft. mehr

"Bildungsgipfel muss Interessen behinderter Kinder berücksichtigen"

(ots/redaktion) Das gemeinsame Lernen von behinderten und nicht behinderten Kindern fordert der Sozialverband Deutschland (SoVD) in einem Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel. Anlass ist der Bildungsgipfel, zu dem sich die Kanzlerin heute mit den Ministerpräsidenten in Berlin trifft, um über die Ausgaben für Bildung und Forschung zu beraten. mehr

16.12.2009 Artikel