Inklusion

20 neue Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung ausgewählt

Im nächsten Jahr gehen 14 neue Pilotregionen mit Kompetenzzentren für die sonderpädagogische Förderung an den Start. Sechs weitere Pilotregionen können nach einer Überarbeitung ihrer Konzepte und weiteren Abklärungen ebenfalls genehmigt werden. mehr

Ministerin Sommer lädt zu Gesprächskreis über Zukunft der sonderpädagogischen Förderung ein

Schulministerin Barbara Sommer hat heute Vertreter aller Fraktionen des Düsseldorfer Landtags zu regelmäßigen Gesprächen über die Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Förderung eingeladen. Gemeinsam mit den kommunalen Spitzenverbänden, Ersatzschulträgern, Sozialversicherungs- und Sozialhilfeträgern, Kirchen, Eltern- und Lehrerorganisationen, Wissenschaftlern und weiteren gesellschaftlichen Kräften will sie dabei Anfang des kommenden Jahres erörtern, welche Konsequenzen sich aus der UN-Behindertenrechtskonvention für die schulische Förderung ergeben. mehr

FDP blockiert Weg zur Inklusion

"Mit ihrer Blockadehaltung beim Thema Inklusion schadet die FDP den Kindern und stellt sich selbst ein Armutszeugnis aus", kommentiert der VBE-Vorsitzende Udo Beckmann das Ergebnis der heutigen Schullausschusssitzung im Landtag. "Es ist nicht minder schade, dass sich die CDU nicht dazu durchringen konnte, sich auf den mit SPD und Grünen bereits vorher gefundenen Konsens zu konzentrieren. Damit hat sie offenbar aus Rücksicht auf den Koalitionspartner eine Chance zum parteiübergreifenden Handeln in einer wichtigen Angelegenheit verspielt." mehr

"Ein bundesweites Signal für die Rechte von Menschen mit Behinderungen"

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle begrüßt die Einrichtung einer interfraktionellen Arbeitsgruppe zur Umsetzung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen. "Die Konvention stellt an uns einen gesamtgesellschaftlichen Auftrag. Es ist daher ein großartiges bundesweites Signal, dass Bayern über die Parteigrenzen hinweg einen gemeinsamen Weg zur Stärkung der Rechte von Kindern und Jugendlichen in der schulischen Bildung anstrebt." mehr

Internationaler Tag der Behinderten am 3. Dezember: Behindert heißt nicht chancenlos!

Behinderte Menschen stoßen in ihrem Alltag immer wieder auf Barrieren, auf sichtbare und auf unsichtbare. Berührungsängste und Vorurteile begegnen ihnen auch bei der Arbeitsuche. Das Bild von behinderten Menschen wird oftmals mit Einschränkungen verbunden. Die Folge ist, dass sie auf dem Arbeitsmarkt immer noch zu den Benachteiligten zählen – obwohl sich unter ihnen eine große Fachkräftereserve verbirgt. Aktuell sind 165.000 schwerbehinderte Menschen auf Arbeitsuche, davon allein rund 100.000 in der Grundsicherung. Viele von ihnen wollen und können arbeiten, wenn ihnen die Gelegenheit gegeben wird. mehr

02.12.2009 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Zum Internationalen Tag der Menschen mit Behinderung

Rund 53 900 Schülerinnen und Schüler besuchten im Schuljahr 2008/09 eine der 427 öffentlichen und 150 privaten Sonderschulen des Landes. Dies waren 4 Prozent der gesamten Schülerschaft der allgemeinbildenden Schulen. Der mit Abstand größte Teil der Schüler an Sonderschulen (41 Prozent) ging auf eine Förderschule (früher: Schule für Lernbehinderte), 17 Prozent auf eine Schule für Geistigbehinderte und 12 Prozent auf eine Schule für Erziehungshilfe. Die insgesamt neun Sonderschultypen bieten zum Teil mehrere Bildungsgänge an: So wurde an den Schulen für Hörgeschädigte ca. ein Drittel der Schüler im Bildungsgang Hauptschule und ca. ein Fünftel im Bildungsgang Realschule gefördert; 5 Prozent der hörgeschädigten Schüler besuchten den Bildungsgang Gymnasium. mehr

Idee der Inklusion noch nicht mit Leben erfüllt

Am 4. Dezember jährt sich die Ratifizierung der UN-Konvention für die Rechte von Menschen mit Behinderung - an bayerischen Schulen ist von der seit Januar verbindlichen Umsetzung der darin enthaltenen Inklusionsidee aber nur wenig zu spüren. Der Leiter der Fachgruppe Förderschule im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Frank Tollkühn, und BLLV-Präsident Klaus Wenzel sehen die Anerkennung der UN-Konvention positiv. mehr

GEW: "Kitas sind keine Fitness-Studios zur Schulvorbereitung"

Vor einer "Instrumentalisierung der Kindertagesstätten" hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) gewarnt. "Kindertagesstätten sind keine Trainingsanstalten für späteren Schulerfolg. Das Programm der Kitas heißt nicht 'Fit for school'", betonte Norbert Hocke, Leiter des GEW-Vorstandsbereichs Jugendhilfe und Sozialarbeit, zur Eröffnung einer Tagung seiner Organisation zum Thema "Inklusion in Kindertagesstätten" am 27./28. November in Fulda. Es gehe darum, Kindern ein Umfeld zu bieten, in dem sie ihre Persönlichkeit frei und individuell entwickeln können. Kinder brauchten für ihre Entwicklung reichhaltige Anregungen und eine gute Versorgung. Dafür sei das Konzept der Inklusion besonders geeignet. mehr

Sackgasse Förderschule: Hoher Finanzbedarf, aber wenig Perspektiven für Schüler

(redaktion/PM) 2,6 Milliarden Euro pro Jahr geben die deutschen Bundesländer für zusätzliche Lehrkräfte an Förderschulen aus. Trotzdem bleiben 77 Prozent der Förderschüler ohne Hauptschulabschluss. Nur wenige von ihnen schaffen den Sprung zurück auf eine allgemeine Schule. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Untersuchung belegt zugleich anhand von internationalen und nationalen Studien: Je länger ein Schüler eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen besucht, desto ungünstiger entwickeln sich seine Leistungen. Allein in diesen Förderbereich gehen jährlich 800 Millionen Euro. mehr

12.11.2009 Artikel

Inklusive Bildung: Elternwahlrecht ist gut, aber keinesfalls ausreichend

(redaktion/ots) Die Ankündigung von NRW-Schulministerin Barbara Sommer, den Eltern behinderter Kinder ein Wahlrecht über den Förderort einräumen zu wollen, bewertete Adolf Bauer, Präsident des Sozialverband Deutschland, als einen guten, jedoch keinesfalls ausreichenden Schritt. mehr

30.10.2009 Artikel