Inklusion

"Schule muss alle Kinder kulturell und sozial integrieren"

Am 24. Oktober hatten die Grünen im baden-württembergischen Landtag zu einer öffentlichen Anhörung mit dem Thema "Länger gemeinsam lernen – die Basisschule gesetzlich verankern?" eingeladen. Unter anderem referierte dort Prof. Dr. Karl Zenke, emeritierter Lehrstuhlinhaber für Schulpädagogik an der PH Ludwigsburg. Seinen Beitrag veröffentlichen wir hier mit freundlicher Genehmigung des Autors. mehr

06.11.2008 Artikel

Eine Schule für Alle – wie geht das?

Eine Schule für Alle funktioniert – das zeigen die vielfältigen Erfahrungen von Hamburger Schulen, die interessante Konzepte haben und täglich beweisen, dass die Eine Schule für Alle das bessere Modell ist. mehr

01.07.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

Länger gemeinsam lernen in einer sechsjährigen "Primarschule"

(redaktion) In Hamburg wird mit der neuen Koalition aus CDU und Grün-Alternative Lister (GAL) auch eine neue Schulstruktur Einzug halten: Von 2010 an soll die vierjährige Grundschule durch eine sechsjährige Primarschule ersetzt werden. Diese soll in den ersten drei Jahren in eine Grundstufe und bis zur sechsten Klasse in eine Unterstufe eingeteilt werden. Dabei sollen sich die neuen Primarschulen in drei Varianten organisieren können: als eigenständige Schule von der Vorschule bis zur sechsten Klasse an einem Standort, als Zweistufenmodell oder in der sogenannten Langform. Valentin Merkelbach, emeritierter Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, beschreibt in seinem Beitrag Geschichte und mögliche Auswirkungen dieses Kompromisses. mehr

25.06.2008 Artikel

Ahnen: Konzept der Konsultationskindertagesstätten überzeugt

"Fünf Monate nach dem offiziellen Startschuss hat sich das Konzept der Konsultationskindertagesstätten bereits sehr erfolgreich etabliert und erfreut sich großer Nachfrage. Konsultationskindertagesstätten – das zeigt sich – sind im Prinzip kleine Fortbildungszentren. Mehr als 350 Anfragen in den zehn Konsultationskitas von Erzieherinnen und Erziehern, von Personen, die in der Kindertagespflege aktiv sind, von Lehrerinnen und Lehrern oder aus Kreisen der Trägerorganisationen, der Politik und der Wirtschaft, sind ein deutliches Zeichen dafür." Das betonte Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen heute in Mainz. mehr

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Wozu ein Hauptschulabschluss ohne Hauptschule?

Von Valentin Merkelbach Als 2005 der zweite PISA-Ländervergleich veröffentlicht wurde, waren es diesmal nicht die Südländer Bayern und Baden-Württemberg, auf die sich die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit richtete, sondern die drei ostdeutschen Länder Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen mit ihren Systemen ohne eigenständige Hauptschule, die sich unter dem Aspekt "soziale Auslese" und "Risikogruppe" als überraschend erfolgreich präsentierten. Seitdem stellt sich auch unter den Gegnern jeglicher Strukturveränderung die Frage, ob nicht wenigstens die Reduktion der Schulformen von vier auf drei oder zwei das deutsche Schulsystem im internationalen Leistungsvergleich aus seinem Mittelmaß herausführen könnte. Dabei geriet die Hauptschule ins Visier, die es in den drei ostdeutschen Ländern nur kurze Zeit nach der Wende gegeben hat und die in den übrigen Ländern immer mehr zur Problemschule geworden ist. Auch wenn man sie mit immer neuen Fördermaßnahmen zu retten versucht, sie verliert bei Eltern rapide an Akzeptanz, weil der Abschluss dieser Schulform kaum noch eine Perspektive bietet für einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. mehr

18.12.2007 Artikel

DJI-Fachtagung "Zwischen Integration und Ausgrenzung"

Am 6. Dezember 2007 stellt das Deutsche Jugendinstitut e. V. auf einer bundesweiten Fachtagung mit Projektmesse im Leipziger KUBUS erfolgreiche innovative Integrationsangebote für Aussiedlerjugendliche vor. mehr

30.11.2007 Pressemeldung Deutsches Jugendinstitut - DJI

Staatssekretär Eberhardt bei Tagung der thüringenweit einzigen sonderpädagogischen Studienstätte für Integrationsforschung

Am morgigen Mittwoch wird Thüringens Kultusstaatssekretär Kjell Eberhardt (CDU) bei der 21. Jahrestagung der Integrationsforschung "Inklusion im Großen und Kleinen – Internationale und regionale Perspektiven" ein Grußwort sprechen. mehr

20.02.2007 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Menschenrechtsinstitut stellt Studie vor

(bikl/ots) - Das Deutsche Institut für Menschenrechte hat eine stärkere Orientierung von Schule und frühkindlicher Erziehung an den unterschiedlichen Lernausgangslagen von Kindern empfohlen. Die Schule stehe heute vor besonderen Herausforderungen, erklärte Mona Motakef anlässlich der Vorstellung ihrer Studie "Das Menschenrecht auf Bildung und der Schutz vor Diskriminierung. Exklusionsrisiken und Inklusionschancen" in Berlin. mehr

23.05.2006 Artikel

Berufsorientierung und Berufsberatung

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) hat in seiner Sitzung am 14. Dezember 2005 Empfehlungen zur Berufsorientierung und Berufsberatung verabschiedet, die die „Empfehlungen über vorberufliche Bildung und Beratungsdienste“ des Bundesausschusses für Berufsbildung vom 26. Januar 1972 ersetzen. mehr

Abschluss des 25. Gewerkschaftstages der GEW: "Die Chinesische Mauer abtragen"

Für die Ausbildung aller Pädagoginnen und Pädagogen an Hochschulen hat sich die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) eingesetzt. "Wir müssen die Chinesische Mauer zwischen den einzelnen Berufsgruppen im Bildungsbereich abtragen", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne heute zum Abschluss des Gewerkschaftstages seiner Organisation in Erfurt. mehr