Kita

"Rückenwind für den Berliner Weg!"

Berlins Bildungssenator Klaus Böger (SPD) hat die neuerliche Untersuchung des deutschen Schulsystems durch eine OECD-Studie Bildung auf einen Blick als "Rückenwind für den Berliner Weg" bezeichnet. "Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass wir Schule in Berlin genau an den Stellen verbessern, an denen es Not tut. Berlin ist in Deutschland Vorreiter einer modernen Bildungspolitik, die sich den Anforderungen von morgen stellt. Wir haben verstanden, dass gute Bildung bei den Kleinsten beginnt, sozial Benachteiligte erreichen muss, um möglichst vielen einen Abschluss des Sekundarbereichs II, also Abitur oder eine abgeschlossene berufliche Ausbildung, zu ermöglichen." mehr

GEW fordert unabhängige Bildungsberichterstattung und Qualitätsagentur - Konzertierte Aktion statt föderaler Kleinstaaterei

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat Kultusminister und bildungspolitische Entscheidungsträger aufgefordert, endlich gemeinsam und koordiniert vorzugehen. Bisher hätten die Kultusminister die nach der Schulleistungsstudie PISA notwendigen Reformschritte nicht konsequent genug eingeleitet. Grundlegende strukturelle Veränderungen seien nicht angepackt worden. "Wir brauchen eine unabhängige Bildungsberichterstattung und eine unabhängige Qualitätsagentur. Anstatt des politischen Streits über die richtige Reform muss wissenschaftlicher Sachverstand gesetzt werden", verlangte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange in einer ersten Reaktion auf die heute in Berlin vorgestellten Ergebnisse der OECD-Studie "Bildung auf einen Blick". "Maßnahmen der Kultusminister wie Bildungsstandards, Ganztagsschulen oder Sprachkurse zeugen von hektischer Betriebsamkeit. Die Umsetzung ist aber beliebig und wird nach politischem Standpunkt ausgelegt. Es fehlt ein gemeinsames Konzept zwischen Bund und Ländern, wo das Bildungssystem in zehn Jahren stehen soll. mehr

Bundesministerin Renate Schmidt: Familienfreundlichkeit bringt Unternehmensgewinn

''Familienfreundlichkeit steigert nicht nur die Arbeitszufriedenheit und Motivation in einem Unternehmen. Sie bringt auch Gewinn. Die Ford-Werke AG hat den betriebswirtschaftlichen Nutzen von familienfreundlichen Maßnahmen erkannt und engagiert sich in beispielhafter Weise dafür, ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern den Spagat zwischen Familie und Berufsalltag zu erleichtern.'' Das sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, heute bei ihrem Besuch der ''Diversity & Worklife Woche'' der Ford-Werke AG in Köln-Niehl. Die Ministerin besichtigte unter anderem die Kinderbetreuungseinrichtung ''Ford Pänz'', in der Beschäftigte ihre Kinder unterbringen können, wenn die reguläre Betreuung ausfällt. mehr

Dienstleistungen für Familien ins Zentrum stellen

''Das Konzept für das 'Haus des Kindes' hier in Melsungen setzt genau das um, was wir für eine optimale Versorgung von Eltern und Kindern brauchen.'' Das sagte die Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Renate Schmidt, bei ihrem Besuch in Melsungen bei Kassel. Die Bundesministerin war nach Melsungen gekommen, um gemeinsam mit Ludwig G. Braun, Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) und Unternehmern in Melsungen, sowie anderen Beteiligten über das Projekt ''Haus des Kindes'' und die Notwendigkeit von familienfreundlichen Maßnahmen in Städten und Gemeinden zu diskutieren. mehr

Ahnen: Neue Wege für mehr Bewegung in Kindertagesstätten

"Kinder brauchen für ihre Entwicklung möglichst vielfältige Angebote. Gerade für die körperliche und gesundheitliche Entwicklung sind dabei ein bewegungsförderndes Umfeld und heute oft auch gezielte Anreize zu Sport und Spiel wichtig. Daher unterstützt das Land eine ganze Reihe von Sport- und Bewegungsangeboten direkt in Kindertagesstätten, fördert die Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern und realisiert diese Maßnahmen gemeinsam mit der Sportjugend Rheinland-Pfalz." Das unterstrich Bildungs- und Jugendministerin Doris Ahnen zum Abschluss der ersten von Ministerium und Sportjugend getragenen Weiterbildungsbildungsmaßnahme "Psychomotorik in der Kindertagesstätte" heute in Bad Kreuznach und überreichte 19 Erzieherinnen die Abschlusszertifikate. mehr

Erfolgreiche Kooperation zwischen Bildungsministerium und IBM wird fortgesetzt

Im Rahmen des Projekts "KidSmart", das vom Computerhersteller IBM in Kooperation mit dem Bildungsministerium getragen wird, können sich noch in diesem Jahr 50 brandenburgische Kindertagesstätten über eine Multimedia-Lernplattform "YoungExplorer®" für ihre Einrichtungen freuen. Mit dem kinderfreundlichen Gerät sollen Lernprozesse bei Kindern im Alter zwischen drei und sechs Jahren gefördert und ihnen elementare Kenntnisse im Umgang mit Informationstechnik vermittelt werden. mehr

GEW: "Union und Kommunen müssen Blockadehaltung aufgeben"

"Das Betreuungsangebot für Kinder, die jünger als drei Jahre sind, muss ausgebaut werden. Die Bundesregierung hat mit ihrem Gesetzentwurf eine ordentliche Vorlage geliefert. Unionsregierte Bundesländer und Kommunen müssen ihre finanzpolitisch motivierte Blockadehaltung endlich aufgeben", forderte Eva-Maria Stange, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), heute mit Blick auf die Bundestagsdebatte über das "Tagesbetreuungsausbaugesetz" (TAG) in Berlin. Der Ausbau des Angebotes sei aus bildungs- und familienpolitischen Gründen dringend notwendig. mehr

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig: "Wir starten die Evaluation des Lehrerarbeitszeitmodells"

Nachdem das Lehrerarbeitszeitmodell mit einigen Modifikationen nun im zweiten Schuljahr erprobt wird, soll der zweite Teil der Erprobungsphase wie angekündigt durch eine externe Evaluation begleitet werden. Das hat die Bildungsbehörde heute allen Hamburger Schulen mitgeteilt. mehr

Deutsche wollen für ihre Kinder mehr Bildung schon vor dem Schuleintritt

(bikl) Eine große Mehrheit der deutschen Bevölkerung sieht in der frühkindlichen Bildung erheblichen politischen Handlungsbedarf: 84 Prozent der Bundesbürger vertreten die Auffassung, Kinder hätten schon vor der Einschulung ein Recht auf Bildung. Für ein Drittel der Befragten gilt dieser Anspruch bereits mit der Geburt; für weitere 51 Prozent mit dem Eintritt in den Kindergarten, also im Alter von drei Jahren. Dies ist das Ergebnis einer aktuellen infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung. Das Meinungsforschungsinstitut befragte im Juni 2.500 Bundesbürger ab 14 Jahren nach ihrer Einstellung zu den Bedingungen frühkindlicher Förderung. mehr

06.09.2004 Artikel