Lehrstellenmangel

Bayern

Notprogramm Bildung: BLLV erzielt ersten Erfolg

Vier Lehrer mehr für jede der 5500 allgemeinbildenden und beruflichen Schulen, 43.000 neue Ganztagsklassen oder 17.600 Klassen mehr, um die Klassengrößen spürbar zu senken - das alles könnte an Bayerns Schulen längst Realität sein. Vorausgesetzt, die Bayerische Staatsregierung hätte bereits realisiert, was die Bundesregierung auf dem Bildungsgipfel verkündete: Eine Steigerung der Ausgaben für Bildung, Forschung und Wissenschaft auf 10% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) bis zum Jahr 2015. mehr

Baden-Württemberg

Kultusministerium stärkt die beruflichen Schulen

Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer unterstreicht angesichts der heutigen Mitteilung des Berufsschullehrerverbands, dass die beruflichen Schulen selbstverständlich in den im Schuljahr 2011/2012 beginnenden Bildungsaufbruch der Landesregierung einbezogen werden würden. Ziel ist es, insbesondere das vom BLV zu Recht monierte strukturelle Unterrichtsdefizit, das noch auf die Vorgängerregierung zurückzuführen ist, schrittweise abzubauen. Ebenso beabsichtigt die Landesregierung, die Bugwellenstunden schrittweise zurückzuführen. Allerdings sei es aus finanziellen Gründen nicht möglich, die Versäumnisse der Vergangenheit so schnell aufzufangen, wie dies wünschenswert wäre. Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer verweist dabei auf die anstehenden Haushaltsberatungen. mehr

Mehr Ausbildungsstellen gemeldet als im Vorjahr

Die Daten zum Ausbildungsstellenmarkt signalisieren weiterhin eine Verbesserung der Chancen für die Bewerber. Im Zeitraum Oktober 2010 bis August 2011 wurden der Ausbildungsvermittlung der BA insgesamt 494.100 Ausbildungsstellen gemeldet, 48.200 mehr als im Vorjahreszeitraum. mehr

31.08.2011 Pressemeldung Bundesagentur für Arbeit (BA)

Berufsausbildung

Ausbildungsstellenmarkt: Zahl der Jugendlichen im Übergangsbereich geht stark zurück

Die Zahl der Jugendlichen, die nach Verlassen der allgemeinbildenden Schule bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle zunächst erfolglos bleiben, ist stark rückläufig. Mündeten 2005 noch mehr als 417.600 Jugendliche in das so genannte "Übergangssystem" ein, so waren dies 2010 nach Berechnungen der "integrierten Ausbildungsberichterstattung" (iABE) "nur" noch rund 323.700 (-22,5 %). mehr

Baden-Württemberg

Kultusministerium reagiert auf die Sorge von Schulleitern und Eltern: Weitere 150 Lehrerstellen für die Gymnasien freigegeben

Das Kultusministerium hat für das kommende Schuljahr weitere 150 Lehrerstellen für die Gymnasien zur Einstellung freigegeben. Es reagiert damit auf die Sorge von Schulleitern und Eltern, der Pflichtunterricht im Schuljahr 2011/12 könne gefährdet sein. Die Stellen werden zur Schließung der von den Regierungspräsidien gemeldeten Versorgungslücken verwendet. mehr

10.05.2011 Artikel

Berufsbildungsbericht

BIBB-Präsident Kremer: "Ausbildungschancen werden sich für Jugendliche weiter verbessern"

Die Situation auf dem Ausbildungsstellenmarkt wird sich im Jahr 2011 aus Sicht der Jugendlichen weiter entspannen. "Wir gehen davon aus, dass aufgrund der momentan guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in diesem Herbst eine Steigerung der Zahl der angebotenen Ausbildungsplätze im Vergleich zum Vorjahr um knapp 39.000 (+ 6,7 %) auf rund 618.500 Angebote möglich ist." Dies erklärte Manfred Kremer, Präsident des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB) aus Anlass der Veröffentlichung des BIBB-Datenreports 2011. mehr

Berufsbildungsbericht

GEW: "Wir brauchen Ausbildungsplatzangebote an Schulen"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat vorgeschlagen, mehr Ausbildungsplätze für junge Menschen an Schulen zu schaffen. Diese sollten gegenüber einer betrieblichen Ausbildung gleichwertig sein, die Ausbildung müsse mit einer Kammerprüfung abschließen. Ziel sei, das unzureichende Ausbildungsplatzangebot zu ergänzen. "Der positive Trend auf dem Arbeitsmarkt ist bei den Ausbildungsplätzen nicht angekommen. Nachdem bereits 2009 50.000 Ausbildungsverträge weniger als im Vorjahr abgeschlossen worden sind, haben 2010 noch einmal 4.000 junge Menschen weniger einen Ausbildungsvertrag ergattert. Wenn die Unternehmen nicht willens und in der Lage sind, genügend Ausbildungsverträge anzubieten, muss der Staat in die Bresche springen. Das ist allemal sinnvoller, als Jugendliche Jahr für Jahr in Warteschleifen abzuschieben und mit vielen Milliarden Notlösungen zu finanzieren", sagte Stephanie Odenwald, Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Berufliche Bildung und Weiterbildung, am Mittwoch mit Blick auf den heute veröffentlichten Berufsbildungsbericht 2011. mehr

Berufsbildungsbericht

Berufsbildungsbericht: Ausbildungslage hat sich weiter verbessert

Der Berufsbildungsbericht 2011 zeigt, dass sich die Ausbildungslage für junge Menschen in Deutschland weiter verbessert hat. Das wieder einsetzende kräftige Wirtschaftswachstum, eine vorausschauende Personalpolitik der Unternehmen sowie der demografisch bedingte Rückgang der Ausbildungsstellenbewerber sind hierfür wesentliche Gründe. "Nun dürfen wir mit unseren Ausbildungsanstrengungen nicht nachlassen und müssen besonders solche Jugendliche unterstützen, denen der Einstieg in Ausbildung schwerfällt", betonte am Mittwoch Bundesbildungsministerin Annette Schavan. "Wir müssen alle Potentiale nutzen, um den Fachkräftebedarf zu sichern. Das sind wir auch den Jugendlichen schuldig, denn eine gute Ausbildung ist immer noch die beste Versicherung gegen Arbeitslosigkeit und eine wesentliche Voraussetzung für ein eigenständiges Leben und Teilhabe an der Gesellschaft." Allen Ausbildungsbetrieben des Jahres 2009/2010 dankte sie für das Engagement. mehr

Rheinland-Pfalz

Reiß: Unterrichtsversorgung in Berufsbildenden Schulen liegt im Schuljahr 2010/2011 bei 94,1 Prozent

Die strukturelle Unterrichtsversorgung in den öffentlichen Berufsbildenden Schulen (BBS) im Land hat sich im laufenden Schuljahr erneut leicht verbessert. Im Schuljahr 2010/2011 sind 94,1 Prozent aller Pflichtstunden und Differenzierungsangebote in den Berufsbildenden Schulen mit Lehrerzuweisungen abgedeckt. "Die Verbesserung der Unterrichtsversorgung ist für die Landesregierung insgesamt und besonders in den Berufsbildenden Schulen ein zentrales Anliegen und wird das auch weiter bleiben", sagte Bildungsstaatssekretärin Vera Reiß bei der Bekanntgabe erster Rahmendaten für die BBS-Statistik 2010/2011. mehr