Leistungsdruck

Gesamtschule oder Gemeinschaftsschule?

(von Valentin Merkelbach) Der unaufhaltsame Aufstieg Sachsens im PISA-Ranking der 3.Ländervergleichsstudie 2006 wird die Debatte über eine Reduktion der Schulformen von vier oder drei auf zwei neue Nahrung geben (PISA 2006). Schon das gute Abschneiden von Sachsen in PISA 2003, aber auch das von Thüringen und Sachsen-Anhalt, hatte die Frage aufgeworfen, ob nicht ein zweigliedriges System mit Gymnasium und einer Zweitschule für die Leistungsschwächeren ein gangbarer Weg sein könnte, um aus dem Mittelmaß der deutschen Schule im internationalen Vergleich herauszukommen. Man könnte sich so auch die eskalierenden Probleme mit der Hauptschule vom Halse schaffen und vielleicht ließe sich sogar die Zahl derer vermindern, die nach wie vor und seit PISA 2000 mit neuen Argumenten eine Schule für alle Kinder vom 1. bis 10.Schuljahr fordern und dabei vor allem auf das PISA-Siegerland Finnland verweisen. mehr

05.12.2008 Artikel

Schulpolitische CDU-Leitlinien setzen Akzente

Eine klare Absage erteilen die am 25.11.2008 verabschiedeten ´Schulpolitischen Leitlinien der CDU-Landtagsfraktion´ allen Strukturdebatten in der Schulpolitik. Unbeirrt hält die CDU an einem ausdifferenzierten, gewachsenen, lebendigen und zukunftsfähigen Schulsystem fest. Die Bekräftigung ´Wir brauchen wohnortnahe Schulen überschaubarer Größe mit möglichst kleinen Klassen´ ist richtig, muss aber in der schulpolitischen Praxis auch umgesetzt werden. Konsequent betont die Mehrheitsfraktion, dass es ´vor allem darauf ankommt, was im Klassenzimmer (...) geschieht´. mehr

25.11.2008 Pressemeldung Philologen-Verband NRW

GEW begrüßt Schülerinnen- und Schülerproteste

Die Bildungsgewerkschaft GEW erklärt sich solidarisch mit den Schülerinnen und Schülern, die am 12. November 2008 für eine bessere Bildungspolitik in Bremen und Bremerhaven demonstrieren wollen. mehr

11.11.2008 Pressemeldung GEW Bremen

VBE fordert erneut ständige nordrhein-westfälische Bildungskonferenz

"Der außerordentliche FDP-Landesparteitag hat mit seinen Beschlüssen zur Schul- und Bildungspolitik zumindest deutlich gemacht, dass die Frage der Schulstruktur nun auch für die FDP kein Tabu mehr ist. Offenbar erkennt auch die FDP allmählich, dass äußere und innere Schulreform zwei Seiten einer Medaille sind. Jetzt stellt sich nur noch die Frage, wann sich die CDU bewegt.", erklärte Udo Beckmann, Vorsitzender des Verbands Bildung und Erziehung (VBE-NRW), am Wochenende. mehr

LandesschülerInnenvertretung NRW: Auch "nur" drei Kopfnoten sind Sandkastenpädagogik

Trotz des Zurückruderns der Landesregierung sind die Schülerinnen und Schüler noch unzufrieden, denn auch "nur" drei Noten im Arbeits- und Sozialverhalten haben aus Schülersicht keinen pädagogischen Wert. So löst die schlichte Verringerung der Kopfnoten nichts an den von ihnen kritisierten Punkten. "Kopfnoten sind reine Sandkastenpädagogik. Sie erzeugen überflüssigen Leistungsdruck anstatt den Schülern Verbesserungsmöglichkeiten aufzuzeigen", so Johannes Struzek (18) aus dem Vorstand der LandesschülerInnenvertretung (LSV). "Im letztem Jahr haben schon 2,5 Millionen Schülerinnen und Schüler als Versuchskaninchen gedient, nun muss endlich Schluss damit sein!" mehr

10.11.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung NRW

Studierende brauchen mehr Beratung

- Deutsches Studentenwerk (DSW) lädt mehr als 100 Beraterinnen und Berater aus den Studentenwerken zum Jahrestreffen nach Oldenburg - Stellvertretende DSW-Generalsekretärin Andrea Hoops: "Die Luft wird dünner für alle, die nicht dem Typus des finanziell sorgenfreien Vollzeitstudierenden entsprechen" - Studentenwerke: Studierende haben Verschuldungsängste stehen unter hohem Zeit- und Leistungsdruck mehr

04.11.2008 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

LandesschülerInnenkonferenz fordert den Wandel von Schulen zu "Häusern des Lernens"

Auf der 45. LandesschülerInnenkonferenz, die vom 26. bis 28. September in Ingelheim stattfand, wurde ein neuer Landesvorstand gewählt und der Leitantrag "Von der Unterrichtsvollzugsanstalt zum Haus des Lernens" beschlossen. mehr

© VdS Bildungsmedien

Wirtschaft und Schule - Oder: Das Allgemeine der Allgemeinen Bildung

Angesichts der aktuellen Finanz- und Wirtschaftskrise, die sich auch hierzulande zu einer veritablen Legitimationskrise der politischen Verfasstheit unserer Wirtschafts- als Gesellschaftsordnung – etwa richtiger: Gesellschafts- als Wirtschaftsordnung – auswachsen könnte – je nachdem, wie zum Beispiel die nächsten Bundestagswahlen ausgehen –, wird darüber diskutiert, ob nicht "Wirtschaft" in den Unterrichtskanon der allgemeinbildenden Schulen gehören müsste (Süddeutsche Zeitung, Nr. 241, 16.10.2008, S. 2: Thema des Tages). mehr

21.10.2008 Artikel

Landesweites Förderprogramm für 3. bis 6. Klassen aller Schularten - Start frei für Kunst.Klasse.

Allgemein bildenden Schulen in Baden-Württemberg soll ermöglicht werden, ihren Schülern über den Regelunterricht hinaus Kunstprojekte anzubieten, um künstlerische Talente bei Kindern zu entdecken und zu entfalten. Die Stiftung Ravensburger Verlag rief landesweit ein Förderprogramm ins Leben, bei dem sich ab sofort Schulen aller Schularten für 3. bis 6. Klassen bewerben können. Eine Jury entscheidet darüber, welche Projekte Mittel der Stiftung erhalten sollen. mehr

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Macht Schule unglücklich?

(imi). Glück in der Schule? Warum nicht? Schließlich kann Lernen glücklich machen. Auch verlässliche menschliche Beziehungen sind an unserem persönlichen Glücksgefühl beteiligt. Schule bietet sie oft im Überfluss. Trotzdem stehen Glück und Schule miteinander auf Kriegsfuß. mehr

08.08.2008 Artikel