Mittelschule

GEW Bayern

GEW Bayern: Nichts gegen die Mittelschule – aber bitte für ALLE Kinder!

Die bayerische "Mittelschule" wird derzeit von Politikern, Kultusministerium und den nachgeordneten Behörden angepriesen wie sauer Bier. Sie soll die ungeliebte Hauptschule und kleinere Schulstandorte noch ein paar Jahre lang retten. mehr

22.03.2010 Pressemeldung GEW Bayern

Schulverbünde

"Mittelschule kommt – Gesetzesänderung auf dem Weg – Erste Schulverbünde beantragt"

"Die Mittelschule kommt. Und sie startet zum Schuljahr 2010/11 an jedem Standort, an dem die Schulleitungen und Sachaufwachsträger sie in eigener Entscheidung an den Start gehen lassen", zeigte sich Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle zuversichtlich. mehr

"Vielfältige hochwertige Bildungsangebote sichern die Lebensqualität der Menschen auf dem Lande"

"Wir müssen den jungen Menschen auf dem Lande die bestehenden Perspektiven erhalten und – wo immer es möglich ist - auch neue eröffnen. Nur dann werden die Familien mit ihren Kindern in Zukunft hier bleiben", betonten heute in München Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle und Staatssekretär Dr. Marcel Huber. Bayern setzt deshalb seine Politik konsequent fort, den ländlichen Raum zu stärken. Dabei steht das Ziel, differenzierte Bildungsangebote und zahlreiche gute Chancen für junge Menschen, ihre Begabungen hier zu entwickeln, im Mittelpunkt der Anstrengungen, wie Kultusminister Spaenle und Staatssekretär Huber mitteilten. mehr

Kultusminister Spaenle: Einführung der Mittelschule als guter Weg in die Zukunft

Das Bildungsangebot, das die Hauptschule einem Drittel der bayerischen Schüler unterbreitet, ist auch in Zukunft unerlässlich. Es muss jedoch weiterentwickelt werden, um den gesamtgesellschaftlichen Anforderungen und den spezifischen Herausforderungen, denen sich die Hauptschule und ihre Absolventen stellen müssen, gerecht zu werden "Es gibt keine Alternative zu dieser wichtigen bildungspolitischen Weichenstellung, nämlich der Weiterentwicklung der Hauptschule zur Mittelschule. So können wir den Schülern der Hauptschule mit einem breit gefächerten Bildungsangebot neue Chancen auf dem Weg zum Beruf eröffnen und gleichzeitig möglichst viele Hauptschulstandorte - so lange es geht - erhalten", so Kultusminister Spaenle. mehr

Schulstandorte

Pauschale Lehrerstundenzuweisung sorgt für Ärger

Aus Sicht des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) delegiert das Kultusministerium die mit der Erhaltung kleiner Schulstandorte verbundenen Probleme von "oben" nach "unten" - nach dem Motto: Wer einen kleinen Schulstandort erhalten will, kann das tun, Unterstützung dafür gibt es allerdings nicht. So geht aus der kürzlich im Ministerrat vorgestellten Gesetzesgrundlage zur Einführung von Mittelschulen hervor, dass die Zuweisung von Lehrerstunden pauschal an die Schulverbünde erfolgen soll. Sie orientiert sich demnach an der Gesamtzahl der Schüler im jeweiligen Verbund und nicht an den Bedürfnissen der einzelnen Schule. mehr

Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle will Kooperationsmodelle von Haupt- und Wirtschaftsschule einführen

Zum neuen Schuljahr soll es in Bayern erstmals Modelle zur Kooperation der Haupt- bzw. künftigen Mittelschule mit der Wirtschaftsschule geben. Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle will zeitnah über die eingegangenen Bewerbungen entscheiden. "Mit diesem Modell einer sehr intensiven Zusammenarbeit können wir den Schülerinnen und Schülern der Haupt- und Mittelschule, die sich wirtschaftlich orientieren wollen, zusätzliche Chancen eröffnen, sich zu qualifizieren. Zudem erhöhen wir damit die Durchlässigkeit zwischen den Schularten", beschrieb der Minister die Zielrichtung der Kooperation. mehr

© bikl.de

Die deutsche Schule: Auf dem Weg in die Zweigliedrigkeit?

Mittelschule, Sekundarschule, Regelschule, Oberschule, Werkrealschule, Realschule, Realschule plus, Stadtteilschule, Gymnasium, Gesamtschule: In den sechzehn Bundesländern haben die Schulformen, die auf die Grundschule folgen, viele verschiedene Namen. Immer seltener aber taucht der Begriff Hauptschule auf. Wird das deutsche Schulsystem also nach und nach zweigliedrig? mehr

04.02.2010 Artikel

Kultusminister Spaenle: Interview wurde bewusst missverstanden

"Die Hauptschule ist eine zentrale Basis des differenzierten Bildungswesens in Bayern, an der die Schüler stark berufsorientiert ausgebildet werden und hohe Leistungen erreichen". Mit dieser Aussage weist Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle den Vorwurf des Vereins katholischer deutscher Lehrerinnen in dessen PM vom 27. Januar zurück, dass Dr. Spaenle behauptet habe, die Hauptschule sei ein Angebot, das sich speziell an Migranten richtet. Minister Spaenle betont immer wieder, dass die Hauptschulen und die Hauptschüler sehr gute Leistungen erbringen. Die Anerkennung der Hauptschullehrkräfte unterstrich er u.a. dadurch, dass die besonders motivierte und engagierte Hauptschullehrkräfte ohne besondere Funktionsämter seit dem Schuljahr 2009/2010 von der Besoldungsgruppe A12 bis in die A13 aufsteigen können. mehr

Mit Kompetenztests dem Wissen der Schüler auf der Spur

Erstmals schreiben in diesem Schuljahr alle Schüler der dritten, sechsten und achten Klassen sogenannte Kompetenztests. Damit wird der Lernstand von insgesamt etwa 80.000 Schülern in den Fächern Deutsch und Mathematik und bei den Sechst- und Achtklässlern zusätzlich in Englisch überprüft. Die zentralen Tests werden zu jeweils einheitlichen Terminen im zweiten Schulhalbjahr durchgeführt. mehr

Umstrittene Mittelschule wirft viele Fragen auf

Für die vom Kultusministerium für das Schuljahr 2010/2011 geplante Mittelschule fehlen immer noch die zur Umsetzung notwendigen personellen, organisatorischen und finanziellen Voraussetzungen. Ohne die Bereitstellung von dafür notwendigen Ressourcen geht es nicht", er-klärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, heute in München. "Die Beteiligten brauchen rasch Klarheit und dürfen nicht im Stich gelassen werden." Obwohl die Zeit dränge, seien für Schulen, Eltern, Kommunen und Sachaufwandsträger viele wichtige Fragen offen. "So ist beispielsweise ungeklärt, wer die Übernahme anfallender Kosten übernimmt, wie die Verteilung der Lehrerstunden auf die Standorte auszusehen hat und wie die Klassenbildung gestaltet werden sollen." mehr