Mittelschule

Rede des Kultusministers Steffen Flath zum Bildungshaushalt 2005/2006

Schule in Sachsen kann man nicht losgelöst von den Entwicklungen und Problemen unserer Gesellschaft betrachten. Vielmehr ist die Schule auch hier Seismograph und Spiegel von Prozessen, die von der Öffentlichkeit oft noch nicht so deutlich wahrgenommen werden. Doch gleichzeitig ist die sächsische Schule nicht hilflos den Entwicklungen ausgesetzt: Kluge Schulpolitik kann die Gegenwart, aber noch viel mehr die Zukunft unseres Landes in nicht unerheblichem Maße mitbestimmen. Denn Bildung nimmt eine Schlüsselrolle im Leben jedes Einzelnen ein und sie bestimmt zugleich nachhaltig die Entwicklung unseres Landes in einer modernen dynamischen Welt. Dazu muss Schulentwicklung aber mit langfristiger Perspektive erfolgen und im besten Wortsinn modern sein, ohne Traditionen und Ideale aus dem Blick zu verlieren. mehr

Kultusminister Flath: Duale Berufsausbildung hat Vorrang

Kultusminister Steffen Flath hat die Ausbildungsbereitschaft der sächsischen Handwerksbetriebe gelobt. "Das Handwerk ist der größte und zuverlässigste Ausbilder der Regionen. Jeder dritte Handwerksbetrieb bildet aus", sagte Flath auf dem heutigen Jahresempfang der Handwerkskammer Chemnitz. Gleichzeitig appellierte er an die sächsische Wirtschaft, für ausreichend Ausbildungsplätze zu sorgen. "Die Hauptverantwortung für die Berufsausbildung und die Fachkräftegewinnung liegt bei der Wirtschaft. Die duale Berufsausbildung hat Vorrang", so Flath weiter. Die vollzeitschulische Ausbildung könne nicht der Ersatz für die duale Berufsausbildung sein. mehr

Ausgezeichnete Demokraten aus Sachsen

Beim Bundeswettbewerb "Demokratisch Handeln" sollen sechs Schülerprojekte aus Sachsen ausgezeichnet werden. Das hat eine Jury aus Bildungsexperten jetzt entschieden. Als Preis erhalten die Schüler eine Teilnahme an der "Lernstatt Demokratie", die vom 14. bis 17. Juni in Jena stattfindet, wo die Schüler auch ihre Auszeichnungen erhalten. Dort präsentieren sie im Beisein von Hildegard Hamm-Brücher und Altbundespräsident Richard von Weizsäcker ihre Projekte, tauschen Erfahrungen aus und erarbeiten in projektübergreifenden Workshops neue Ideen für die eigene Schule. mehr

Kultusminister Flath äußert Verständnis für Unmut der Lehrer

Kultusminister Steffen Flath hat Verständnis für den Unmut der Lehrer geäußert. Der dramatische Schülerrückgang mache allerdings einen schmerzlichen Anpassungsprozess an den Schulen notwendig. "Für das Klima an den Schulen wäre es besser, wenn sich Staatsregierung und Gewerkschaften über einen Bezirkstarifvertrag rasch einigen würden", sagte Flath im Vorfeld der heutigen Demonstration von Lehrern in Dresden. mehr

"Rock Challenge" - Drogenprävention einmal anders

Am kommenden Montag finden sich auf der Bühne des Dresdner Schauspielhauses 420 Schüler aus drei Nationen zu einem besonderen Wettbewerb zusammen. Denn "Rock Challenge" ist Tanzwettbewerb und Anti-Drogen-Projekt zugleich. "Das Konzept von ´Rock Challenge´ ist imponierend. Nicht mit dem erhobenen Zeigefinger, sondern durch Stärkung der Persönlichkeit sollen Jugendliche dazu gebracht werden, auf Drogen ganz zu verzichten", so Kultusminister Steffen Flath, der als Schirmherr des Wettbewerbs, das Grußwort zur feierlichen Abschlussveranstaltung hält - und zwar am: Montag, 4. April, 19.30 Uhr,Großer Saal im Schauspielhaus Dresden, Ostra-Allee 3. mehr

Flath will stabile Schullandschaft - sichere Standorte machen Schulwahl für Eltern verlässlich

Kultusminister Steffen Flath hat die Kommunen, Landkreise und kreisfreien Städte zur Zusammenarbeit bei der Schulnetzplanung aufgerufen. "Unser gemeinsames Ziel muss eine stabile Schullandschaft für die nächsten 10 bis 15 Jahre sein", sagte Flath am Donnerstag, 24. März, vor Journalisten in Dresden. Aufgrund des dramatischen Rückgangs der Schülerzahlen sei ein enormer und schmerzhafter Anpassungsbedarf im Schulnetz notwendig. Flath sprach sich für konsequente und mit Augenmaß getroffene Entscheidungen aus. Ausnahmen von Schulschließungen könne es lediglich in dünnbesiedelten Gebieten geben. Bis Ende Mai soll für Eltern Gewissheit herrschen, auf welche Schule sie ihre Kinder schicken können. mehr

Abbau von Lehrerstellen: Keine Entscheidung zur Aufnahme von Tarifverhandlungen

Das zweite Sondierungsgespräch zwischen der Staatsregierung und den Gewerkschaften ist ohne Ergebnis geblieben. Die Gewerkschaften lehnten die Aufnahme von Tarifverhandlungen ab. Enttäuscht zeigte sich Kultusminister Steffen Flath. "Wir sind jetzt gezwungen, Kündigungen vorzubereiten", bedauerte Flath. Dem Minister zufolge sei angesichts des dramatischen Schülerrückgangs der Abschluss eines neuen Bezirkstarifvertrages zwingend notwendig. "Wir können sonst über Jahre hinaus keine jungen Lehrer mehr einstellen", sagte Flath. Mit den Gewerkschaften wurde ein weiterer Gesprächstermin am 22. März vereinbart. mehr

"Wer liest, gewinnt!"

Leseförderungsaktion zum Deutschen Jugendliteraturpreis unter der Schirmherrschaft von Bundesministerin Renate Schmidt zu Gast auf der Leipziger Buchmesse am Donnerstag, 17. März 2005, 13.30 bis 15.00 Uhr, im Congress Center Leipzig, Saal 3. mehr

Schulwahl: Eltern sollten sorgfältig entscheiden

Sachsens Kultusminister Steffen Flath mahnt bei der Schulwahl eine sorgfältige Entscheidung der Eltern an. "Die Eltern sollten genau überlegen und im Sinne ihrer Kinder entscheiden", sagte Flath. Wichtige Kriterien bei der Entscheidung über den weiteren Bildungsweg seien neben der Empfehlung der Lehrer und dem Entwicklungsstand, auch der Wunsch des Kindes. "Frustrierte und demotivierte Kinder darf es nicht geben", so Flath. Er sei sich allerdings sicher, dass die Eltern die neuen Regelungen zur Bildungsempfehlung im Interesse der Kinder nutzen würden. mehr

© Leipziger Messe

Fortbildungsprogramm

(bikl) Lehrer und Erzieher können den Besuch der Leipziger Buchmesse mit der Teilnahme an verschiedenen Fortbildungsveranstaltungen verbinden. mehr

27.02.2005 Artikel