Mittelschule

Kultusminister Mannsfeld: "Aktionismus schadet der Schule - Pisa beweist: Das sächsische Schulsystem hat sich bewährt!"

"Wir brauchen keine Einheitsschule und keine Generaldebatte über Schulstrukturen. Unser gegliedertes und durchlässiges System mit Grundschule, Mittelschule und Gymnasium hat sich bewährt und bietet jeder Schülerin und jedem Schüler die besten Entwicklungs- und Fördermöglichkeiten. Der Pisa-Leistungsvergleich hat gezeigt: Länder mit einer klaren Schulgliederung wie Sachsen, Baden-Württemberg und Bayern liegen deutschlandweit vorne. Dagegen tauchen Länder, in denen Parteien die Verantwortung tragen, deren Vertreter hier in Sachsen am lautesten nach Umkrempelung der schulischen Verhältnisse rufen, im hinteren Teil der Pisa-Rangliste auf. Wer für mehr Bildungsqualität eintritt, sollte sich um Inhalte, um moderne Lehrpläne und leistungsfähige Schulen mit gut ausgebildeten Lehrerinnen und Lehrern kümmern. Genau das sind die Leitlinien sächsischer Schulpolitik." mehr

Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern hat sich weiter verbessert: Ein PC für 14 Schüler

"Die Ausstattung sächsischer Schulen mit Computern hat sich weiter deutlich verbessert. Statistisch gesehen steht heute jeweils 14 Schülerinnen und Schülern ein Computer zur Verfügung. Damit haben wir genau den Bundesdurchschnitt erreicht. Durch unser Förderprogramm 'Medienoffensive Schule' (MEDIOS) und mit dem Engagement der Schulträger werden wir die Ausstattung in den nächsten Jahren aber noch weiter verbessern." So kommentiert der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, die jüngste Statistik zur Computer-Ausstattung an den öffentlichen Schulen in Sachsen. Über das MEDIOS-Programm - gespeist aus dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung sowie Mitteln des Bundes - stellt das Kultusministerium 2001 bis 2006 rund 100 Millionen Euro für die Ausstattung der Schulen mit Informations- und Kommunikationstechnik zur Verfügung. mehr

Besuch afghanischer Schüler in Sachsen geht zu Ende

"Der erste Besuch von afghanischen Schülerinnen und Schülern in Sachsen ist ein voller Erfolg. Die 15- bis 17-Jährigen haben in den Mittelschulen in Elsterberg und Chemnitz interessante Einblicke in den sächsischen Schulalltag gewonnen. Durch den engen Kontakt zu gleichaltrigen Schülerinnen und Schülern in den Schulen und in ihren jeweiligen Gastfamilien haben die Gäste auch viele persönliche Eindrücke gesammelt. Ich bin sicher, dass der sächsisch-afghanische Dialog sowohl zwischen Schülerinnen und Schülern als auch zwischen Lehrerinnen und Lehrern beider Länder erfolgreich fortgesetzt wird." So der sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, in einer ersten Bilanz des Besuchs von 19 Schülerinnen und Schülern aus zwei Kabuler Oberschulen, der am kommenden Mittwoch endet. (Vgl. [Pressemitteilung](http://bildungsklick.de/Service/Data/3361/view).) mehr

Minister Mannsfeld: Mit neuen Lehrplänen ins neue Schuljahr

"Das kommende Schuljahr ist zum einen von der Einführung der neuen Lehrpläne geprägt, zum anderen von der weiteren qualitativen Entwicklung unserer Schulen, für die das novellierte sächsische Schulgesetz den Rahmen bietet. Lehrerinnen und Lehrer, Schulleitungen, Schulträger und die Kultusverwaltung haben alles getan, damit die etwa 485.000 Schülerinnen und Schüler an öffentlichen Schulen im Freistaat Sachsen gute Bedingungen für ein erfolgreiches Schuljahr 2004/05 haben. Eine der Neuerungen ist, dass vom neuen Schuljahr an Englisch ab der dritten Klasse reguläres Unterrichtsfach an allen Grundschulen im Freistaat ist." So der Sächsische Staatsminister für Kultus, Prof. Dr. Karl Mannsfeld, am Donnerstag in Dresden in seiner Pressekonferenz zum Beginn des neuen Schuljahres. Es beginnt am kommenden Montag, 23. August. mehr

Afghanische Schülerinnen und Schüler drücken in Sachsen die Schulbank

Die schulischen Kontakte zwischen Sachsen und Afghanistan, die im Mai 2003 bei einem Besuch des sächsischen Ministerpräsidenten Milbradt in Kabul geknüpft wurden, werden weiter ausgebaut: Vom 18. August bis 8. September sind 19 Schülerinnen und Schüler aus Kabul und vier betreu­ende Lehrerinnen und Lehrer im Freistaat zu Gast. mehr

Chinesisch ist in

(bikl) Mehr als 25 Millionen Ausländer, so erklärte das chinesische Bildungsministerium kürzlich, lernen Chinesisch. In vielen Ländern boomt das Chinesischlernen: In Südkorea soll der Chinesichunterricht in den nächsten Jahren in Grund- und Mittelschulen eingerichtet werden und an etlichen Schulen in Japan und Frankreich wird das Fach Chinesisch angeboten. mehr

05.08.2004 Artikel

"Gelebter deutsch-afghanischer Schülerdialog"

Bislang haben sie Kontakt nur per E-Mail und über Briefe im Internet. Doch in wenigen Tagen lernen die deutschen Schülerinnen und Schüler ihre Briefpartner in Afghanistan auch persönlich kennen. 11 Schüler der traditionsreichen Amani-Oberrealschule für Jungen und 8 Schülerinnen der Aische-e Durani Schule für Mädchen in Kabul nehmen dann an dem ersten deutsch-afghanischen Schüleraustausch teil. Vom 18. August bis 8. September besuchen sie die Städte Chemnitz, Meißen, Dresden und Elsterberg in Sachsen. Organisiert wird der Austausch vom Pädagogischen Austauschdienst (PAD) der Kultusministerkonferenz gemeinsam mit der Sächsischen Akademie für Lehrerfortbildung (SALF) und dem Sächsischen Staatministerium für Kultus. Die finanziellen Mittel dazu stellen das Auswärtige Amt und der Freistaat Sachsen bereit. Schirmherr für den Schüleraustausch ist der Beauftragte des Auswärtigen Amts für den Dialog mit der islamischen Welt und den Dialog der Kulturen, Botschafter Dr. Gunter Mulack. mehr

Kultusministerium gibt grünes Licht für 37 Millionen Euro für Investitionsmaßnahmen zum Ausbau von Ganztagsangeboten

Das sächsische Kultusministerium hat seit dem Frühjahr grünes Licht für die Bewilligung von Fördermitteln für Investitionen zum Aus- und Aufbau von Ganztagsangeboten in Höhe von 37 Millionen Euro gegeben. Das Geld kommt 44 Vorhaben an 34 Schulen zugute. mehr

Bildungswoche 29

Bildungsthemen der Woche im Online-Spiegel mehr

16.07.2004 Artikel

Comeback für Lachs und Luchs in der Sächsich-Böhmischen Schweiz

Romantiker gerieten bei ihrem Anblick ins Schwärmen. Dass sie in der turbulenten Zeit vor dem Ende der ehemaligen DDR als Schutzgebiet überhaupt überlebte, ist einem großen Kraftakt einer Handvoll unermüdlicher Enthusiasten zu verdanken, die sie mit einem der letzten Gesetze der DDR unter Schutz stellten: die Nationalparkregion Sächsisch-Böhmische Schweiz. Ihre Eigenheiten zu vermitteln, aber auch dazu beizutragen, nicht nur Naturfreunde und -schützer, sondern auch Wanderfreunde, Ausflügler oder Reisende aus Nah und Fern für diese faszinierende Gebirgsformation und Landschaft zu interessieren, ist Ziel des Filmes "Comeback für Lachs und Luchs", der heute Abend im Rahmen der Filmnächte am Elbufer in Dresden seine bundesweite Premiere feiert. Der erste Film der [Sächsischen Landesstiftung Natur und Umwelt](http://www.saechsische-landesstiftung.de/de/stiftung.html) wurde mit knapp 90.000 Euro von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU, Osnabrück) gefördert. mehr