Mobilität

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Bildungspolitik der Großen Koalition "absurd"

(bikl/hb) Massive Bedenken gegen die vereinbarte Föderalismusreform in Sachen Bildung und Forschung habe jetzt der Wissenschaftsrat geäußert, so meldet das Handelsblatt. Angesichts des absehbaren Studentenberges sei es "absurd", dass die große Koalition darauf verzichte, die Hochschulen weiterhin finanziell unterstützen zu dürfen, habe der Vorsitzende des Wissenschaftsrates (WR), Karl Max Einhäupl, geäußert. Deshalb werde der Rat alles daransetzen, damit dies "im Zuge des Gesetzgebungsverfahrens zurückgedreht wird", habe WR-Generalsekretär Wedig von Heyden angekündigt. mehr

15.11.2005 Artikel

GEW: "Schwarzer Tag für die Bildung"

Als einen "schwarzen Tag für die Bildung" hat die Gewerkschaft Erziehung Wissenschaft (GEW) die Koalitionsvereinbarung zwischen SPD und CDU/CSU bezeichnet. mehr

Kuratorium des Deutschen Studentenwerks: Föderalismusreform darf Zukunftsfähigkeit des deutschen Hochschulsystems nicht gefährden

Das Kuratorium des Deutschen Studentenwerks (DSW) äußert mit großer Mehrheit angesichts der beabsichtigten Kompetenzaufteilung zwischen Bund und Ländern im Zuge der Föderalismusreform seine große Sorge, dass zentrale bildungspolitische Ziele nicht erreicht werden können. Prof. Dr. Peter Gaehtgens, Vorsitzender des DSW-Kuratoriums, erklärt: "Die Studentenwerke, die für die sozialen Rahmenbedingungen des Studiums verantwortlich sind, stehen vor riesigen Herausforderungen, wenn in Zukunft tatsächlich 2,7 Millionen im Vergleich zu heute 2 Millionen Studierenden ausgebildet werden müssen und 40% eines Jahrgangs statt heute 36% ein Hochschulstudium aufnehmen sollen." Um diese Herausforderungen bewältigen, Qualität und internationale Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Hochschulausbildung sichern und für mehr Chancengerechtigkeit sorgen zu können, seien Hochschulen und Studentenwerke auf die gemeinsame Anstrengung von Bund und Ländern angewiesen. mehr

11.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

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Lehrermangel gefährdet die Bildungsqualität und den Bildungsreformprozess in Deutschland

In den nächsten 10 Jahren werden an Deutschlands Schulen rund 80.000 Lehrerstellen nicht oder nicht adäquat durch voll ausgebildete Lehrkräfte besetzt werden können, wenn nicht sofort Gegenmaßnahmen ergriffen werden. mehr

25.10.2005 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Frankenberg: "Studiengebührenmodelle können unterschiedlich sein"

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg sieht beim Thema Studiengebühren "eine Chance für einen produktiven Wettbewerbsföderalismus". mehr

Ergebnisse der 311. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 311. Plenarsitzung am 13. und 14. Oktober 2005 in Potsdam unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, mit folgenden Themen befasst: mehr

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Deutsche und österreichische Abschlüsse: leichter vergleichbar

(bikl) Deutsche und Österreicher werden es in Zukunft leichter haben, mit ihrer Berufsausbildung im jeweiligen Nachbarland zu arbeiten. Denn die Berufsausbildungsabschlüsse der beiden Länder sollen leichter vergleichbar werden. mehr

13.10.2005 Artikel

Neuerungen im 7. Forschungsrahmenprogramm der EU

Mit einer ersten zentralen Informationsveranstaltung über die künftigen Ziele, Inhalte und Kooperationsformen des 7. Forschungsrahmenprogramms der Europäischen Union (2007 bis 2013) haben heute das Wirtschaftsministerium, das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst sowie das Steinbeis Europazentrum mehr als 300 Vertreter aus Hochschulen, Forschungseinrichtungen und Unternehmen des Landes informiert. mehr

Zöllner: "COMENIUS ist eine europäische Erfolgsgeschichte"

10 Jahre nach ihrer Einführung sind COMENIUS-Schulpartnerschaften an vielen Schulen in Deutschland fest verankert. "COMENIUS ist eine Erfolgsgeschichte für die Bildungskooperation in Europa", erklärte der Minister für Wissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Jürgen Zöllner, zur Eröffnung einer Fachtagung des Pädagogischen Austauschdienstes (PAD) der Kultusministerkonferenz am 29./30.09.2005 in Bonn im Haus der Geschichte. mehr