Mobilität

Europäischer Pakt für die Jugend

Der Europäische Pakt für die Jugend hat das erklärte Ziel, alle jungen Menschen gesellschaftlich und beruflich zu integrieren und die Rahmenbedingung für Familiengründungen zu verbessern. Er wurde im November 2004 von den vier Regierungschefs Frankreichs, Spaniens, Schwedens und Deutschlands ins Leben gerufen und vom Europäischen Rat in Brüssel im März 2005 als fester Bestandteil in die erneuerte Lissabonstrategie, Europa zum stärksten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, aufgenommen. Die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) begrüßt den Europäischen Pakt für die Jugend ausdrücklich, bedeutet dieser doch eine erstmalige jugendpolitische Befassung des höchsten Entscheidungsgremiums der EU und die Verankerung von ausdrücklich jugendspezifischen Zielen in die zentrale längerfristige europäische Politikstrategie von Lissabon. Die AGJ unterstreicht die Notwendigkeit, die Umsetzung und Gestaltung des Paktes auf europäischer und insbesondere auf nationaler Ebene aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe aktiv zu begleiten. mehr

Bundesbildungsministerin fordert weiteres Engagement der Wirtschaft

Bundesbildungsministerin Edelgard Bulmahn hat erneut an die gesellschaftliche Verantwortung der Betriebe appelliert. Eine konsequente Nachwuchsförderung biete jungen Menschen nicht nur eine Perspektive für ihre Zukunft, sondern sichere mittel- und langfristig den Erfolg des Unternehmens, sagte Bulmahn am Montag in Berlin. "Die Investition in Ausbildung lohnt sich." Gerade mit Blick auf die demographische Entwicklung gelte es, mit guter Ausbildung und Qualifizierung den Fachkräftenachwuchs zu sichern. Schon 2015 fehlten ansonsten bundesweit über 3,5 Millionen Fachkräfte. Die Unternehmen hätten ihre Zukunft in der Hand. "Jedes Unternehmen hat die Mitarbeiter, die es selbst verdient." mehr

"Rücksicht nehmen, Verständnis zeigen, auf die gelben Mützen achten!"

Unter der Schirmherrschaft des Regierenden Bürgermeisters Klaus Wowereit findet die diesjährige Verkehrserziehungswoche für die ca. 41 000 Kinder statt, die am 15. August die Schule beginnen. Die Auftaktveranstaltung mit dem Bildungssenator, Klaus Böger, und der Staatssekretärin für Verkehr und Umwelt, Maria Krautzberger, fand heute im Berliner Rathaus statt. Durchgeführt wird die Verkehrserziehungswoche von der Aktionsgemeinschaft "Verkehrssicherheit für Schulkinder", in der neben vielen verschiedenen Organisationen und Unternehmen auch die Senatsbildungsverwaltung und die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung vertreten sind. mehr

bildung+ zum Thema Ganztagsschule

Die Ganztagsschule ist das vieldiskutierte Bildungsthema der letzten Jahre. Diese Entwicklung verändert gerade für Schulmöbelhersteller sehr viel. So werden inzwischen ganz neue, flexible Möbel benötigt, wie die positiven Beispiele der europäischen Nachbarn wie Schweden, Finnland oder Holland zeigen. " Bestes Beispiel dafür sind jahrgangsübergreifende Lerngruppen: Der starre Klassenverband lockert sich, Schüler unterschiedlicher Altersstufen lernen mit- und voneinander, sie erarbeiten sich ihren Stoff intensiver als bisher selbst. Da sind starre Raumausstattungen eher hinderlich. Angesichts dieser multifunktionalen Herausforderungen in den verschiedenen Räumen der Schulen haben wir neue Konzepte erarbeitet. " so Hans Schlösser vom Schulmöbler MARKO im Interview mit bildung+leben. mehr

13.07.2005 Pressemeldung bildung+

Bachelorabschluß qualifiziert nicht für Lehrerberuf

Den Beschlüssen von Bologna (1999) und Berlin (2003) folgend, wird in Deutschland derzeit das System von Magister- und Diplomstudiengängen auf das der Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt. Der Deutsche Lehrerverband, der Allgemeine Fakultätentag, der Mathematisch- Naturwissenschaftliche Fakultätentag, der Philosophische Fakultätentag und der Deutsche Hochschulverband stellen fest, daß die Einführung der gestuften Studiengänge im Zuge des so genannten Bologna- Prozesses geeignet sein kann, die Mobilität der Studierenden zu fördern und die internationale Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen zu erleichtern. mehr

12.07.2005 Pressemeldung Deutscher Hochschulverband (DHV)

Bachelorabschluß qualifiziert nicht für Lehrerberuf

Den Beschlüssen von Bologna (1999) und Berlin (2003) folgend, wird in Deutschland derzeit das System von Magister- und Diplomstudiengängen auf das der Bachelor- und Masterstudiengänge umgestellt. Der Deutsche Lehrerverband, der Allgemeine Fakultätentag, der Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultätentag, der Philosophische Fakultätentag und der Deutsche Hochschulverband stellen fest, daß die Einführung der gestuften Studiengänge im Zuge des so genannten Bologna-Prozesses geeignet sein kann, die Mobilität der Studierenden zu fördern und die internationale Vergleichbarkeit von Studienabschlüssen zu erleichtern. mehr

11.07.2005 Pressemeldung Deutscher Lehrerverband (DL)

Frankenberg trifft EU-Forschungskommissar Janez Potočnik

Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg und EU-Forschungskommissar Janez Potočnik haben sich dafür ausgesprochen, das Budget für die europäische Forschung ab dem Jahr 2007 zu verdoppeln: So sollen für das 7. Forschungsrahmenprogramm der Europäischen Union jährlich künftig rund zehn Milliarden Euro zur Verfügung stehen. Darin zeigten sich Frankenberg und Potočnik einig bei einem Treffen am 6. Juli in Brüssel. mehr

Deutschland mit beruflicher Bildung in Europa erfolgreich

Das System der beruflichen Bildung aus Deutschland ist in Europa überaus erfolgreich. Deutsche Einrichtungen erhalten in diesem Jahr mehr als 27 Millionen Fördermittel aus dem europäischen Berufsbildungsprogramm Leonardo da Vinci. Damit steht Deutschland an erster Stelle der teilnehmenden 31 Länder, teilte das Bundesministerium für Bildung und Forschung am Dienstag in Berlin mit. Insgesamt habe die Kommission rund 190 Millionen Euro bereit gestellt. Das hervorragende Abschneiden der deutschen Projektträger im europäischen Auswahlverfahren sei ein Beleg für die Qualität der Berufsbildung in Deutschland. mehr

Frankenberg betont große Bedeutung des 7. EU-Forschungsrahmenprogramms

"Nicht nur für das große Projekt Europa, sondern speziell auch für den zentralen Bereich der Forschungspolitik ist das Scheitern der EU-Finanzverhandlungen beim Brüsseler Gipfel höchst problematisch und besorgniserregend." Dies erklärte der baden-württembergische Wissenschaftsminister Prof. Dr. Peter Frankenberg, der vom Bundesrat als Sprecher aller Länder für den EU-Wettbewerbsrat benannt worden ist, am 23. Juni in Stuttgart. mehr

Wirtschaft und Landesregierung werben für neue Studienabschlüsse

Wichtige rheinland-pfälzische Wirtschaftsverbände und -organisationen sind sich mit der Landesregierung einig: die Einführung der neuen Bachelor- und Masterstudiengänge bietet Studierenden wie Arbeitgebern eine Vielzahl von Chancen. So ermöglicht der Bachelorabschluss einen frühen Berufseinstieg auf hohem Qualifikationsniveau. mehr