Mobilität

Hundt für Erhalt der Hauptschule

Am Montag, den 28. Februar wurde in Stuttgart die didacta 2005 von der baden-württembergischen Kultusministerin Annette Schavan (CDU) eröffnet. Wegen der vielen Jugendlichen mit Migrationshintergrund in Deutschland müsse Bildungspolitik zunehmend auch einen wirksamen Beitrag zur Integrationspolitik leisten, sagte die Kultusministerin bei der Eröffnung. Im Festvortrag sprach sich Arbeitgeberpräsident Dieter Hundt für den Erhalt der Hauptschule aus, allerdings seien individuelle Förderung und Leistungsstandards in Lesen, Schreiben, Rechnen und Naturwissenschaften unabdingbar. mehr

"Latein Plus" startet an zwei saarländischen Gymnasien

Mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 können an zwei saarländischen Gymnasien, dem Geschwister-Scholl-Gymnasium in Lebach und dem Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium in Völklingen, die neuen Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe fünf Latein als erste Fremdsprache wählen. Sie haben in der fünften Klasse dann zwei Fremdsprachen, Latein und Englisch. mehr

"Herausforderungen für die berufliche Bildung"

Lebenslanges Lernen, Internet und Netzwerke sind Realitäten unserer modernen Gesellschaft, die in zunehmendem Maße den Unterricht an beruflichen Schulen prägen. mehr

22.02.2005 Pressemeldung GEW Saarland

Einführung von Bachelor- und Masterstudiengängen an deutschen Hochschulen

Für eine grundlegende Weiterentwicklung des sog. Akkreditierungsverfahrens für die neuen Bachelor- und Masterstudiengänge an Deutschlands Hochschulen hat sich Bayerns Wissenschaftsminister Thomas Goppel ausgesprochen. "Es geht darum, effektivere und bessere Formen der Qualitätskontrolle auszuloten. Vorrangiges Ziel muss die Sicherung der hohen Qualität der Studienangebote an Deutschlands Hochschulen sein," sagte Goppel am Montag in München. Der Aufwand des bisher vorgesehenen Verfahrens einer studiengangbezogenen Einzelakkreditierung sei bei veranschlagten Durchschnittskosten pro Studiengang von 12.000 Euro bis 15.000 Euro zu hoch. mehr

HRK-Senat: Mehr Mobilität durch Doppeldiplome

Eine Handreichung für die Hochschulen zur Entwicklung von Doppeldiplomen und gemeinsamen Abschlüssen, die von einer deutschen und einer ausländischen Hochschule gemeinsam angeboten werden, hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) am Dienstag (15. Februar) in Bonn verabschiedet. "Joint Degrees" sind ein wichtiges Element des Bologna Prozesses. Die europäischen Bildungsminister haben sich wiederholt dafür ausgesprochen, mehr Programme dieser Art zu schaffen. Die Europäische Kommission verleiht der Idee derzeit zusätzlichen Schub durch ihr erstmals im vergangenen Jahr ausgeschriebenes Programm ERASMUS Mundus, an dem deutsche Hochschulen sich mit sehr gutem Erfolg beteiligen. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

HRK-Senat empfiehlt Maßnahmen zur Förderung der Mobilität von Studierenden

Mit der Einführung gestufter Studiengänge verändern sich die Rahmenbedingungen für die internationale Mobilität von Studierenden und Graduierten. Der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) beschloss am Dienstag (15. Februar) in Bonn eine Reihe von Empfehlungen für die Hochschulen, die die Mobilität sichern und steigern sollen. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

HRK: Länder müssen die politische Verantwortung für Einführung und Sozialverträglichkeit von Studienbeiträgen übernehmen

Nach der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts zur Einführung von Studiengebühren hat der Senat der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) die Länder an ihre politische Verantwortung für eine Einführung von Studienbeiträgen erinnert und sie aufgefordert, bundesweit kompatibel Obergrenzen für die Beiträge zu definieren. Es müsse aber den Hochschulen selbst überlassen werden, ob und in welcher Höhe innerhalb des vorgegebenen Spielraums und für welche Studiengänge sie Beiträge erheben wollen, so eine Empfehlung des HRK-Senats, der am Dienstag (15. Februar) in Bonn zusammentrat. "Nur so können Studienbeiträge ein sinnvolles Element des Wettbewerbs unter Hochschulen sein", sagte der Präsident der HRK, Professor Dr. Peter Gaehtgens, am Mittwoch vor der Presse in Bonn. mehr

16.02.2005 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Bulmahn und Erdsiek-Rave: Mehr als ein Viertel aller Studiengänge in Deutschland auf Bachelor und Master umgestellt

Deutschland ist auf dem Weg zum Europäischen Hochschulraum sehr weit vorangekommen. Das erklärten die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Edelgard Bulmahn, und Ute Erdsiek-Rave, Bildungsministerin von Schleswig-Holstein, KMK, auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Kiel anlässlich der Präsentation des nationalen Berichts zum Stand der Umsetzung der Bologna-Reform. mehr

Studiengebühren: Erklärung des Senators für Bildung und Wissenschaft zum Urteil des Bundesverfassungsgerichts

Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes bekräftigt der Senator für Bildung und Wissenschaft, Willi Lemke, seine Unterstützung für die Initiative der Präsidentin der KMK, eine Absprache der Länder über Rahmenbedingungen einer einheitlichen Hochschulfinanzierung zu treffen. Dabei sollte nach Ansicht des Senators insbesondere das von Minister Zöllner aus Rheinland-Pfalz vorgeschlagene Modell des Vorteilsausgleichs, das in der Schweiz bereits praktiziert wird, in die Überlegungen einbezogen werden. Dieses Modell sieht Ausgleichszahlungen zwischen den Studenten exportierenden und importierenden Ländern vor. Mit einem solchen System könnten die Mobilität der Studierenden, die Gleichwertigkeit der Lebensverhältnisse und ein fairer Wettbewerb unterschiedlicher Formen der Hochschulfinanzierung gewährleistet werden. mehr

Studiengebühren: Länder müssen Sozialverträglichkeit gewährleisten

Der Präsident des Deutschen Studentenwerks, Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens, bedauert, dass das Bundesverfassungsgericht heute die Einführung von Studiengebühren erlaubt hat. mehr

26.01.2005 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk