Mobilität

Wettbewerbsfähigkeit der Hochschule stärken und Profilbildung ausbauen

Nordrhein-Westfalen geht den nächsten Schritt seiner innovativen Hochschulpolitik: In den kommenden Wochen wird das Ministerium für Wissenschaft und Forschung mit den 26 staatlichen Universitäten und Fachhochschulen des Landes die zweite Runde der Zielvereinbarungen abschließen. Wissenschaftsministerin Hannelore Kraft und der Rektor der RWTH Aachen, Professor Dr. Burkhard Rauhut, unterzeichneten heute (21.01.) in Aachen die Zielvereinbarung der zweiten Generation. mehr

GEW: "Egoismus der unionsregierten Länder nicht sachgerecht"

Das Platzen der Föderalismus-Kommission hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bedauert. "Der Egoismus der unionsregierten Länder, die auf ihren Föderalisierungsplänen beharrt haben, ist nicht sachgerecht und zeugt nicht von Weitsicht. Mit Kleinstaaterei im Bildungsbereich ist in einem zusammenwachsenden Europa kein Blumentopf zu gewinnen", sagte GEW-Vorsitzende Eva-Maria Stange am Freitag in Frankfurt a. M.. Stange machte deutlich, dass eine Neuregelung der Kompetenzen zwischen Bund und Ländern dringend notwendig gewesen wäre. mehr

HRK-Präsident nach der heutigen Entscheidung des Bundesrats: Rechtsunsicherheit für Juniorprofessuren und befristet Beschäftigte beseitigt

"Durch die heute im Bundesrat behandelte "Reparaturnovelle" des Hochschulrahmengesetzes ist für unsere Juniorprofessoren und befristet Beschäftigten wieder Rechtssicherheit geschaffen worden." Dies erklärte der Präsident der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) nach der heutigen Sitzung des Bundesrates in Berlin. Das "Gesetz zur Änderung dienst- und arbeitsrechtlicher Vorschriften im Hochschulbereich" war notwendig geworden, nachdem das Bundesverfassungsgericht am 27. Juli das 5. HRGÄndG wegen Überschreitung der Rahmengesetzgebungskompetenz des Bundes für nichtig erklärt hatte. Dadurch waren wichtige rechtliche Regelungen für den wissenschaftlichen Nachwuchs außer Kraft gesetzt worden. mehr

17.12.2004 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Bildungsministerkonferenz gibt in Maastricht Erklärung zu Kreditpunktesystem und Europäischem Qualifikationsrahmen ab

Deutsche Arbeitnehmer und Auszubildende können zukünftig im Ausland erworbene Qualifikationen einfacher verwerten. Darüber hinaus werden beruflich erworbene Kompetenzen und Qualifikationen leichter international vergleichbar. Das geht aus einer heute veröffentlichten Erklärung hervor, auf die sich Bildungsminister aus 32 europäischen Staaten, die europäischen Sozialpartner und die Europäische Kommission auf einer Konferenz in Maastricht verständigt haben. Die Erklärung soll nach dem Willen der Ministerinnen und Minister Richtschnur für die dynamische Fortentwicklung der nationalen Berufsbildungssysteme und der europäischen Kooperation bei der Berufsbildung werden. mehr

Insgesamt 36 Thüringer Schulen knüpfen Schulpartnerschaften mit Hilfe des COMENIUS-Programms

Insgesamt 36 Thüringer Schulen erhalten im laufenden Schuljahr 2004/2005 Fördergelder aus dem COMENIUS-Programm der Europäischen Gemeinschaft. Damit können Schulprojekte, Fremdsprachenprojekte und Schulentwicklungsprojekte im Rahmen von Schulpartnerschaften im Bereich der EU gestartet und durchgeführt werden. mehr

14.12.2004 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

EUROPASS (Rahmenkonzept zur Förderung der Transparenz von Qualifikationen und Kompetenzen)

Der Hauptausschuss des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB)\*) hat auf seiner Sitzung am 8. Dezember 2004 das Thema "EUROPASS (Rahmenkonzept zur Förderung der Transparenz von Qualifikationen und Kompetenzen)" beraten und dazu folgende Empfehlung verabschiedet: mehr

09.12.2004 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Zur aktuellen Blockade in der Föderalismus-Kommission

Im Rahmen der Diskussionen in der so genannten Föderalismus-Kommission scheint die Zuständigkeit für die Hochschulen mittlerweile der "springende Punkt" zu sein. Dabei geht es nach Pressemeldungen darum, ob dem Bund gewisse minimale Zuständigkeiten verbleiben oder ob die Länder in allen Angelegenheiten die ausschließliche Kompetenz erhalten. mehr

06.12.2004 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

KMK: Weniger Gremien und weniger Mitarbeiter

(bikl) Die Kultusminister der Länder haben heute in Frankfurt eine Reform der Kultusministerkonferenz (KMK) beschlossen: Weniger Gremien, weniger Mitarbeiter und kein grundsätzliches Festhalten mehr an dem Prinzip der Einstimmigkeit. mehr

02.12.2004 Artikel

Föderalismus braucht Wettbewerb und Kooperation

Die Kultusministerkonferenz (KMK) hat heute das Papier der Ministerarbeitsgruppe diskutiert und eine umfassende Reform ihrer Arbeitsweise, ihrer Gremien- und Entscheidungsstrukturen sowie der Organisation ihres Sekretariats beschlossen. "Die Kultusministerkonferenz will durch diese Reform ihren Beitrag weiter verstärken, das Bildungs- und Wissenschaftssystem im internationalen Vergleich voranzubringen, den Wettbewerb um die besten Konzepte zu unterstützen und die Qualität der Bildungseinrichtungen zu fördern." Das unterstrich die amtierende KMK-Präsidentin, Staatsministerin Doris Ahnen, nach einer Sondersitzung der KMK in Frankfurt. mehr