Nachhaltigkeit

GEW: "Junge Menschen brauchen Berufsperspektive"

Ein umfassendes Fünf-Punkte-Sofortprogramm zur Förderung junger Menschen unter 25 Jahren hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgelegt. "Junge Menschen brauchen eine Berufsperspektive. Entgegen aller schönfärberischen Darstellung werden 2005 jedoch noch mehr junge Menschen als im vergangenen Jahr keinen Ausbildungsplatz bekommen. Der 'Nationale Pakt für Ausbildung' ist gescheitert. Schon im Vorjahr ist der Wunsch von rund 200.000 jungen Menschen nach einem betrieblichen Ausbildungsplatz nicht erfüllt worden", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Montag in Frankfurt a.M. Das belegten die Daten der Bundesagentur für Arbeit (BA). Den jungen Menschen fehle es nicht - wie von der Wirtschaft behauptet - an der notwendigen Ausbildungsreife. Es mangele an Ausbildungsplätzen. "Die Wirtschaft hat bis Juni fast zehn Prozent weniger betriebliche Lehrstellen angeboten als im Vorjahr", hob Thöne hervor. mehr

Kultusminister Schneider gibt Projekte des Kulturfonds 2005 bekannt

Kultusminister Siegfried Schneider stellte heute dem Haushalts- und dem Bildungsausschuss des Bayerischen Landtages die Planungen zur Verwendung der Kulturfondserlöse 2005 vor. Der Kulturfonds wurde 1996 aus den Mitteln der Privatisierung der Bayerischen Versicherungskammer eingerichtet. Jährlich werden die Zinserträge für Projekte aus den Bereichen Jugendarbeit, Erwachsenenbildung, kirchliche Bildungsarbeit und internationaler Ideenaustausch sowie für kulturelle Veranstaltungen verwendet. Dieses Jahr steht eine Fördersumme von rund 770.000 Euro zur Verfügung. mehr

Föderalen Wettbewerb bei Wissenschaft und Forschung forcieren

"Wo immer - gerade im Bereich von Wissenschaft und Forschung - es möglich ist, müssen wir den föderalen Wettbewerb forcieren. Der Erfolg der Länder und zumal der Unionsseite beim Beschluss über die Exzellenzinitiative zeigt, dass durch mehr Föderalismus nicht etwa Blockaden, sondern sachgerechte und zu-kunftsfähige Lösungen zustande kommen können. Umso bedauerlicher ist es, dass die SPD-Spitze die Föderalismuskommission, die eine bessere Aufgabenverteilung zwischen Bund und Ländern bringen sollte, scheitern lassen hat." mehr

Konferenz zum Europäischen Jahr der Demokratieerziehung in Bonn

"Demokratie lernen und leben" lautet das Motto des Europäischen Jahrs der Demokratieerziehung, das der Europarat 2005 ausgerufen hat. Dies ist auch der Titel einer Fachtagung, zu der der Deutsche Begleitausschuss bei der Kultusministerkonferenz aus Anlass dieses Jahres am Montag und Dienstag nach Bonn eingeladen hat. mehr

Besser essen, besser lernen, besser leben

(bikl/idw) Die Ernährungssituation vieler Schulkinder muss nach Auffassung des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) mit der Note 5 - "mangelhaft" - bewertet werden. Die Organisation der Schulverpflegung an deutschen Schulen werde oft noch als Angelegenheit behandelt, die man nebenbei erledigen könne, sagte IÖW-Geschäftsführer Thomas Korbun am Montag in Berlin. Was und wie gegessen werde, wie Ernährung, Bewegung und Entspannung künftig in der Schule erlebt und gelernt würden, sei für die Gesundheit der Kinder und Jugendlichen jedoch von entscheidender Bedeutung. Hierfür brauche es professionelle Lösungen. mehr

13.06.2005 Artikel

Dreisprachiges Technikmagazin für Jugendliche

(bikl/idw) Die Schweizerische Akademie der Technischen Wissenschaften gibt ein neues Jugendmagazin, "Technoscope", heraus. Das Magazin berichtet alltagsnah und unterhaltsam über Technik und technische Berufe. Technoscope ist kostenlos und erscheint dreimal jährlich. mehr

08.06.2005 Artikel

Hochkarätige Jury entscheidet über den "Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung 2005"

Acht Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Praxis und Politik werden über den "Preis für Innovation in der Erwachsenenbildung 2005" entscheiden, den das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung (DIE), Bonn, zum fünften Mal ausgeschrieben hat. mehr

Kultusminister Goebel: "Nachhaltigkeit muss gelernt werden"

In diesem Jahr nimmt Thüringen mit 17 Schulen - davon fünf Grundschulen - am Bund-Länder-Transferprogramm "BLK 21-Transfer" teil. Damit ist der Freistaat eines von 14 teilnehmenden Bundesländern. Die Durchführung von "Transfer 21" wird je zur Hälfte vom Bund und den teilnehmenden Ländern finanziert. Das Thüringer Kultusministerium fördert "Transfer 21" im Freistaat in diesem Jahr mit 70.000 Euro. Das Grundkonzept des Programms sieht vor, Bildung für nachhaltige Entwicklung in den Unterricht zu integrieren. Dabei wird besonderer Wert auf die Vermittlung von Gestal-tungskompetenz. Gestartet wird das Transferprogramm in Thüringen heute an der Eisenacher Goetheschule. mehr

19.05.2005 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

Neues Institut in Duisburg bündelt Know-how zur Wasserentsalzung

Die Aufbereitung salzhaltigen Wassers für Trink- und Prozesswassernutzung ist ein Thema von großer wirtschaftlicher und politischer Tragweite. Angesichts der global zunehmenden Knappheit von verwertbarem Trink- und Prozesswasser ist die Brackwasser- und Meerwasserentsalzung ein viel versprechender Ausweg aus der sich abzeichnenden Wasserkrise. mehr

Bundesforschungsministerium startet Förderprogramm für nachhaltige Entwicklung der Megastädte

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unterstützt Projekte, die sich mit der nachhaltigen Entwicklung der Megastädte von morgen beschäftigen. Der Parlamentarische Staatssekretär im BMBF, Ulrich Kasparick, erklärte heute in Berlin auf dem [Weltkongress Metropolis 2005](http://www.metropolis2005.org/de), das neue Förderprogramm mit einem Volumen von insgesamt rund 65 Millionen Euro werde am 1. Juli diesen Jahres starten. "Es muss uns gelingen, das absehbare Wachstum der Städte so zu gestalten, dass die negativen Folgen einer unkontrollierten Entwicklung zumindest abgemildert und die darin liegenden Chancen bestmöglich genutzt werden. Nur so kann sich eine global nachhaltige Entwicklung einstellen", sagte Kasparick vor mehr als 150 Vertretern zahlreicher Großstädte aus der ganzen Welt. mehr