Referendariat

Schleswig-Holstein

Rating-Agenturen: Triple C für schleswig-holsteinische Bildungspolitik

"Der Minister kann froh sein, dass es keine Rating-Agenturen für Bildungsminister und ihre Politik gibt. Das Urteil würde nämlich in Schleswig-Holstein mit Sicherheit Triple C (Ramsch-Niveau) lauten", zeigte sich Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) bei der GEW-Pressekonferenz zum Schuljahresauftakt am 15.8.2011 in Kiel fest überzeugt. Wieder starte ein Schuljahr, ohne dass die Schulen über die notwendige personelle Ausstattung für ihre Arbeit verfügten. Gleichzeitig mache der Minister Vorschläge, die die Lehrerausbildung in Flensburg massiv entwerteten. Außerdem lasse er nichts unversucht, um Beteiligte am Lehrerstreik am 3.6.2010 zu drangsalieren. mehr

15.08.2011 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Bremen

Weiter Kürzung zu Lasten von Schulen und angehenden Lehrern

Nach Informationen der GEW werden in Bremen zum 1. November keine Referendarinnen und Referendare in den Schuldienst aufgenommen. Eine Aufstockung der Referendariatsplätze und zusätzliche Einstellungstermine u.a. zum November waren erst Anfang 2010 beschlossen worden, um angesichts der Pensionierungswelle mehr dringend benötigte Lehrkräfte auszubilden. Bremen sollte als Ausbildungsort für Lehrerinnen und Lehrer attraktiver werden und die teilweise jahrelangen Wartezeiten für einen Referendariatsplatz sollten abgebaut werden. mehr

10.08.2011 Pressemeldung GEW Bremen

162 Lehrerinnen und Lehrer starten zum Schuljahresbeginn ins Referendariat – rund 300 neue Lehrkräfte erhalten ihre Einstellungsurkunden

Bildungsminister Klaus Kessler hat heute Morgen im Rahmen einer Feierstunde im Ministerium für Bildung des Saarlandes 162 Anwärtern und Referendaren im saarländischen Schuldienst ihre Ernennungsurkunden überreicht. mehr

Mathematikunterricht von morgen mit gestalten: Freie Arbeitsplatzwahl für Bildungsmedienredakteure

Der Arbeitstag ist geschafft. Feierabend. Freizeit. Kein Wust an Klassenarbeiten, die zu kontrollieren und keine Unterrichtsstunden, die vorzubereiten wären. In Momenten wie diesen fühlt sich Sabrina Bühl in ihrer Entscheidung bestätigt. Die ehemalige Lehrerin für Mathematik hat umgesattelt und sich beruflich neu orientiert. Ihre Liebe zur Mathematik und ihr fester Wille, den Matheunterricht von morgen mit zu gestalten, sind geblieben. Sie arbeitet als Schulbuch-Redakteurin für Mathematik an mittleren Schulformen: mehr

28.07.2011 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

Bayern

Neues Instrument der mobilen Lehrerreserve wird Unterrichtssituation verbessern

Bayern investiert kontinuierlich in die Verbesserung der Qualität der Bildung, dies schlägt sich auch in dem deutlichen Anstieg des Etats des Kultusministeriums im Doppelhaushalt 2011/2012 nieder. Mit einer Reihe von Maßnahmen arbeitet das Bayerische Kultusministerium daran, die Situation an den Gymnasien weiter zu verbessern. mehr

Bayern

Personalpolitik aus dem vergangenen Jahrhundert macht Junglehrer arbeitslos

33 Gymnasiasten hocken gelangweilt auf dem Schulhof herum. Der Unterricht fällt aus, der Deutschlehrer ist krank. Am selben Morgen zieht Daniela L. eine Nummer im Foyer der Arbeitsagentur. Wie rund 1.200 Andere ist die Junglehrerin nach dem Referendariat nicht übernommen worden. Jetzt muss sie Hartz IV beantragen, obwohl sie im Examen einen Einserschnitt hat. mehr

19.07.2011 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

Bayern

Bayern stellt zum Schuljahr 2011/2012 rund 3000 Lehrkräfte neu an

"Wir werden zum Schuljahr 2011/2012 insgesamt rund 3.000 neue Lehrkräfte fest einstellen können", diese Zahlen legte Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle heute im Plenum des Bayerischen Landtags vor. mehr

GEW

GEW: "Lage auf Lehrerarbeitsmarkt bleibt auch in den nächsten Jahren angespannt"

Die Lage auf dem Lehrerarbeitsmarkt werde auch in den nächsten Jahrenangespannt bleiben. Die Entwarnung, die die Kultusministerkonferenz (KMK) gegeben hat, sei problematisch. Das stellte die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) heute mit Blick auf die KMK-Modellrechnung für den Lehrerbedarf von 2010 bis 2020 fest. "Die aktuelle Bedarfsprognose kann junge Menschen abschrecken,ein Lehramtsstudium aufzunehmen. Dabei ist zu befürchten,dasssich der Lehrermangel, der bereits jetzt nicht zu übersehen ist, verschärfen wird. Änderungen der Schulstruktur, aber auch pädagogische Herausforderungen wie Inklusion und Ganztagsschule erfordern mehr Lehrkräfte, damit die Pädagogen erfolgreich arbeiten können", sagte Marianne Demmer,Leiterin des GEW-Vorstandsbereichs Schule,am Mittwoch in Frankfurt a.M.. mehr

Baden-Württemberg

Modellstudiengang "Gymnasiales Lehramt"

(red/idw) Die Universität Konstanz und die Pädagogische Hochschule Freiburg bringen ein modellgebendes Pilotprojekt der Lehrerausbildung auf den Weg, das angehenden Lehrerinnen und Lehrern eine Alternative zu den bestehenden Lehramts-Studiengängen bietet. mehr

20.06.2011 Artikel

Hessen

Neues Lehrerbildungsgesetz vom Landtag verabschiedet

Der Hessische Landtag hat heute den Entwurf für ein neues hessisches Lehrerbildungsgesetz in dritter Lesung verabschiedet. Kultusministerin Dorothea Henzler sagte, Lehrkräfte aller Bildungsgänge verdienten die große Anerkennung der Gesellschaft für ihre tägliche Arbeit zur Bildung und Erziehung unserer Kinder und Jugendlichen. Aufgabe der Politik sei 7 es, ihnen gute und verlässliche Rahmenbedingungen für diese Arbeit zu geben und sie bestmöglich auf die Herausforderungen des Berufsalltags vorzubereiten. "Mit der heutigen Verabschiedung der Novelle des Lehrerbildungsgesetzes leistet die Landesregierung dafür einen wichtigen Beitrag." mehr

08.06.2011 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium