Schulabbrecher

"Ein Drittel aller Studenten an deutschen Universitäten nicht studierfähig"

(Redaktion) Der Philologenverband Baden-Württemberg traf sich vom 19. bis 20. September zum 50. Internationalen Bodenseetreffen in Konstanz und auf der Insel Mainau. Höhepunkt der Veranstaltung, zu der auch Vertreterinnen und Vertreter aus Bayern, Österreich und der Schweiz anreisten, war der Vortrag von Prof. Peter J. Brenner zur "Erfolgsgeschichte des Gymnasiums in Zeiten des Umbruchs". mehr

21.09.2009 Artikel

Schulen und Arbeitsagentur arbeiten zukünftig enger zusammen

Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer und der Vorsitzende der Geschäftsführung der Regionaldirektion Rheinland-Pfalz-Saarland der Bundesagentur für Arbeit, Otto-Werner Schade, haben heute (24.11.2008) die "Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit von Schule und Berufsberatung im Bereich der Berufs- und Studienorientierung im Saarland" unterzeichnet. Künftig soll damit allen jungen Menschen ein erfolgreicher Übergang von der Schule in Ausbildung, Studium und Erwerbsleben ermöglicht werden. In der Rahmenvereinbarung bekräftigen beide Partner ihr Bekenntnis zu der besonderen Verantwortung, die den Partnern vor Ort zukommt, und legen verbindliche Regelungen für die zukünftige Zusammenarbeit von saarländischen Schulen und der Berufsberatung fest. Mit der Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung hat das Saarland eine Vorreiterrolle und ist Vorbild für ähnliche Vorhaben in anderen Bundesländern. mehr

Staatsministerin Böhmer zu den Ergebnissen des Ländervergleiches Pisa 2006-E

Staatsministerin Maria Böhmer, Beauftrage der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, stellt zu den heute veröffentlichten Ergebnissen des Ländervergleiches Pisa 2006-E fest: mehr

Ahnen: Schulstrukturreform sichert Standortvorteile

Die Weiterentwicklung der pädagogischen Konzepte für die vorgesehene Schulstrukturreform, insbesondere in der neuen Schulart Realschule plus habe in der Landesregierung eine hohe Priorität. Daher habe das Bildungsministerium Konzepte zur inhaltlichen und organisatorischen Ausgestaltung der Realschule plus entwickelt und diese auch zur Diskussion gestellt. Das unterstrich Bildungsministerin Doris Ahnen heute in einer Aktuellen Stunde im Landtag. mehr

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"Wir können nicht bis 2015 warten"

(redaktion) Am 22. Oktober kamen in Dresden Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten der Länder zusammen, um Weichen für die Zukunft der Bildung zu stellen. Im Interview nimmt der Präsident des Didacta – Verbandes der Bildungswirtschaft, Professor Wassilios E. Fthenakis, Stellung zu den Ergebnissen dieses mit Spannung erwarteten Bildungsgipfels. mehr

29.10.2008 Artikel

Weniger Schulabbrecher durch das Förderprogramm "Betrieb und Schule" (BUS)

Jeder zweite Schüler schließt das landesweite Förderprogramm "Betrieb und Schule" (BUS) erfolgreich ab. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Untersuchung der Gesellschaft für Innovative Beschäftigungsförderung (G.I.B.) zum Verbleib der an BUS beteiligten Schülerinnen und Schüler. "Wir müssen die Zahl der Schülerinnen und Schüler, die die Schule ohne Abschluss und ohne Perspektive verlassen deutlich verringern. Das BUS-Projekt leistet einen wichtigen Beitrag dazu. Es eröffnet vielen benachteiligten Jugendlichen neue Perspektiven", erklärt Schulministerin Barbara Sommer. mehr

GEW: "Gipfel beschließt Freibrief für weitere Kürzungen im Bildungswesen"

"Angelas Merkels 'Bildungsrepublik' hat sich leider als Seifenblase erwiesen und ist zerplatzt. Wir hatten uns von dem Gipfel mehr erhofft als eine Arbeitsgruppe, die bis nach den Bundestagswahlen 2009 tagt, bevor sie Vorschläge macht. Unser Bildungswesen braucht schnell, massive Investitionen von Bund und Ländern - und keine vagen Finanzversprechen für das Jahr 2015. Konkret bleibt, dass die Bundesländer nicht einmal zusagenwollen, wegen sinkender Schülerzahlen frei werdende Mittel ausschließlich im Bildungswesen zu belassen. Unter dem Strich ist das ein Freibrief für weitere Kürzungen der Bildungsetats. Da helfen lose Versprechungen auf ein angebliches Milliarden-Paket in ferner Zukunft nicht weiter", sagte der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), Ulrich Thöne, mit Blick auf die Dresdener Erklärung von Bund und Ländern vom Mittwoch. mehr

Böhmer: Länder müssen Bildung für Migranten schnell verbessern

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, hat anlässlich des Bildungsgipfels an die Länder appelliert, ihre Zusagen zur Verbesserung der Bildung für Migrantinnen und Migranten schnell umzusetzen. mehr

PHOENIX: "Außer Reden nichts gewesen? - Der Bildungsgipfel"

Lehrermangel, zu viele Schulabbrecher, keine Chancengleichheit. Im internationalen Vergleich erhält das deutsche Bildungssystem seit Jahren schlechte Noten. Bundeskanzlerin Angela Merkel will nun mit den Ministerpräsidenten beim Bildungsgipfel in Dresden eine nationale "Qualifizierungsinitiative" verabreden. Streit ist jedoch programmiert. mehr

22.10.2008 Pressemeldung Deutscher Kulturrat e.V.

GEW: "Bund und Länder müssen präzise und verbindlich zusagen, wie die Zahl der Schulabbrecher halbiert werden soll!"

Von Bund und Ländern hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) mit Blick auf den morgigen Bildungsgipfel präzisere und verbindlichere Vereinbarungen verlangt, wie sie die Zahl der Schulabbrecher halbieren wollen. "Bereits im Rahmen der Lissabon-Strategie aus dem Jahr 2000 hat sich Deutschland verpflichtet, die Zahl der Schulabbrecher bis 2010 um 50 Prozent zu senken. Trotzdem verlassen seit diesem Zeitpunkt Jahr für Jahr konstant mehr als 70.000 Jugendliche die Schule ohne Abschluss. Wenn Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) morgen die simple Neuauflage der Lissaboner Lippenbekenntnisse als gipfelwürdig verkaufen will, ist das eine Bankrotterklärung", sagte GEW-Vorsitzender Ulrich Thöne am Dienstag in Frankfurt a.M.. mehr