Schulabbrecher

Bildungsgipfel: Wirtschaft fordert großen Wurf für die Bildung

Der Bildungsgipfel von Bund und Ländern ist eine einmalige Chance, die notwendigen Reformen im Bildungssystem zu bündeln und voranzutreiben. Wir unterstützen den Anstoß der Bundeskanzlerin, Bildung auf allen Ebenen zur Chefsache zu machen. Wir hoffen, dass die Ministerpräsidenten der Länder gemeinsam mit der Kanzlerin eine Gesamtstrategie vereinbaren, die die Qualität von Bildung in allen Bereichen verbessert. mehr

"Eine Schule für Alle bringt mehr Jugendliche zu Schulabschlüssen"

Als "unverantwortliche Stimmungsmache von Herrn Scheuerls Elbvorortinitiative" kritisiert der Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft / GEW Hamburg, Klaus Bullan, Scheuerls Versuch, die Ergebnisse einer aktuellen Kleinen Anfrage des Bürgerschaftsabgeordneten Ties Rabe (SPD) zu Lasten der Gesamtschulen zu interpretieren. Walter Scheuerl tritt mit seiner Initiative für den Erhalt der Hamburger Gymnasien ab Klasse 5 ein. Ties Rabes Anfrage hatte ergeben, dass die Quote der Jugendlichen, die die Schule ohne Abschluss verlassen, je nach Stadtteil in Hamburg unterschiedlich hoch ist. mehr

17.09.2008 Pressemeldung GEW Hamburg

Böhmer und Kramp-Karrenbauer wollen Anstrengungen für bessere Bildung von Migranten verstärken

Die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, und die Vorsitzende der Kultusministerkonferenz, die saarländische Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer, haben bei einem Treffen im Bundeskanzleramt vereinbart, ihre gemeinsamen Anstrengungen für eine bessere Bildung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund zu verstärken. mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave zum Schuljahresbeginn: Schulreformen werden erfolgreich umgesetzt - mehr Abiturienten, weniger Schulabbrecher

Mit dem Einstieg in die Profiloberstufe und in das achtjährige Gymnasium (G8) haben die Schulen in Schleswig-Holstein zwei weitere Reformen des neuen Schulgesetzes auf den Weg gebracht. Zudem starteten die ersten 35 Regionalschulen und weitere 48 Gemeinschaftsschulen, deren Zahl damit auf insgesamt 55 gestiegen ist. "Es ist gut zu sehen, wie dynamisch sich unser Bildungssystem in den vergangenen Jahren entwickelt hat und dass sich dieser positive Prozess fortsetzt", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (4. September) in Kiel anlässlich des Schuljahresbeginns. Viele Dinge seien bereits erfolgreich eingeführt. Dazu gehöre auch das Zentralabitur, dessen Premiere zum Ende des Schuljahres 2007/08 sehr erfolgreich verlaufen sei. Zudem verfestige sich die Tendenz steigender Abiturientenzahlen und sinkender Schulabbrecherquoten. mehr

Bevölkerung wird immer klüger

Der Bildungsbericht 2008 zeigt deutlich: Der Bildungsstand der Bevölkerung steigt. Das ist vor dem Hintergrund eines hohen Fachkräftebedarfs und immer höherer Qualifikationsanforderungen eine gute Botschaft. mehr

Schavan: "Bildungsbericht dokumentiert Erfolge und Aufgaben"

Das Kabinett hat heute den zweiten nationalen Bildungsbericht beraten. Er wurde von einer unabhängigen wissenschaftlichen Autorengruppe im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland erstellt. "Der Bericht dokumentiert den aktuellen Status quo unseres Bildungssystems und zeigt dabei erfreuliche Entwicklungen – wie den Ausbau der Angebote bei der frühkindlichen Bildung und Betreuung, die Erhöhung des Ausbildungsplatzangebotes und den neuen Höchststand bei den Hochschulabsolventinnen und –absolventen", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Mittwoch in Berlin. Der Bericht zeigt zudem, dass insgesamt der Bildungsstand in der Bevölkerung steigt. mehr

Olbertz: "Senkung der Schulabbrecherquote und optimale Berufsorientierung sind die Herausforderungen des kommenden Schuljahrs"

"Die ehrgeizigen Ziele in der Bildungspolitik, aber auch die demografische Entwicklung und die schwierige Haushaltslage werden das kommende Schuljahr erneut vor große Herausforderungen stellen", betont Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz. Als wichtigstes Ziel benennt er die bestmögliche Förderung der Potenziale eines jeden Kindes und eines jeden Jugendlichen. Dabei spiele eine wichtige Rolle, dass das Kabinett der Verordnung zur Schulentwicklungsplanung bis 2013/14 zustimmte, so dass auch kleinere Schulen im ländlichen und dünnbesiedelten Raum bestehen bleiben und das gegenwärtige Schulnetz auch perspektivisch weitestgehend erhalten bleiben könne, um weite Schulwege zu vermeiden. mehr

EU-Projekt soll Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss reduzieren

(redaktion/idw) Die Zahl der Schulabbrecher in Europa ist nach wie vor hoch. So haben allein in Deutschland im vergangenen Jahr rund 80.000 junge Menschen die Schule ohne Hauptschulabschluss verlassen. Die Europäische Union (EU) möchte mit dem Programm "School Inclusion" diesem Problem den Kampf ansagen. Deutscher Projektpartner ist das Zentrum für empirische pädagogische Forschung (zepf) der Universität Koblenz-Landau. Weitere beteiligte Länder sind England, Irland, Griechenland und Italien. mehr

13.08.2008 Artikel

Ahnen: Schulstrukturgesetz öffnet neue Wege für Schülerinnen und Schüler

"Die Umsetzung der Schulstrukturreform in Rheinland-Pfalz geht im vorgesehenen Zeitplan voran. Nach der heutigen abschließenden Beratung im Ministerrat wird das Landesgesetz zur Änderung der Schulstruktur nun dem Landtag zur Beratung und Beschlussfassung zugeleitet. Die neue Schulstruktur soll Schülerinnen und Schülern und deren Eltern klare Wege, gute Perspektiven sowie bessere Förder- und Aufstiegsmöglichkeiten bieten und damit auch für mehr Chancengleichheit sorgen." Das betonte Bildungsministerin Doris Ahnen heute bei der Vorstellung des Regierungsentwurfs für das Gesetz. Nach der breiten und sehr zielorientierten Diskussion, die das Konzept nach seiner Vorstellung im Herbst 2007 ausgelöst hatte, sei auch in der Anhörung zu dem im März vorgelegten Entwurf für das Schulstrukturgesetz mit vielen konstruktiven Rückmeldungen klar geworden, dass einerseits die Weiterentwicklung des Schulsystems angesichts der demografischen Entwicklung ein Gebot der Stunde ist. Ebenso klar geworden sei andererseits, dass diese Weiterentwicklung mit vielen qualitativen Verbesserungen für die Schülerinnen und Schüler verbunden werde. mehr

Bildung - Bilanz des Schuljahres 2007/2008

- Erhebliche Schwierigkeiten bei der Einrichtung des Schuljahres 2007/08 - Trendwende mit der Ergänzung der neuen Zumessungsrichtlinien unter dem Titel: "Gerechtigkeit und Transparenz" - Stand der Vorbereitungen für das Schuljahr 2008/09 deutlich verbessert gegenüber dem Vorjahreszeitraum - Nachbesserungen in kritischen Schwerpunktbereichen mit Unterstützung aller für Bildung und Zukunft Verantwortlichen notwendig mehr