Schulabbrecher

Olbertz: Erheblicher Gesprächsbedarf zur Personalentwicklung im Lehrerbereich

Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz hat heute erneut auf erheblichen Verhandlungsbedarf zum Personalentwicklungskonzept 2008-2025 von Finanzminister Jens Bullerjahn hingewiesen. mehr

Deutlich weniger Schulabbrecher durch Produktives Lernen

Mit Beginn des Schuljahres 2008/2009 wird das Produktive Lernen auf insgesamt 25 Schulstandorte ausgeweitet. Grundlage für die landesweite Einführung dieser Bildungsform waren die Ergebnisse des dreijährigen Pilotprojektes an fünf Regionalen Schule und einer Gesamtschule. Das Institut für Produktives Lernen in Europa (IPLE), das das Projekt wissenschaftlich begleitet, legt jetzt die Abschlussevaluation der Pilotphase vor. mehr

1,3 Million Euro für innovative Bildungsprojekte

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider stellte heute dem Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages die Planungen zur Verwendung der Kulturfondserlöse 2008 vor. Dieser genehmigte die Unterstützung von insgesamt 32 Projekten durch den Kulturfonds in Höhe von zusammen rund 1,3 Mio. €. mehr

Sechs Prozent eines Altersjahrgangs ohne Schulabschluss

"Die gestern veröffentlichte Statistikblase wird spätestens im September platzen, wenn die Abschlusszahlen für das morgen zu Ende gehende Schuljahr vorliegen." Das sagte der GEW-Landeschef, Thomas Lippmann, zu Meldungen über die angeblichen Erfolge Sachsen-Anhalts im Kampf gegen den hohen Anteil von Schulabbrechern. mehr

09.07.2008 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Universitäten für Berufstätige öffnen

(redaktion/ots) SPD-Arbeitsminister Olaf Scholz will Hochschulen und Universitäten auch für Nicht-Abiturienten öffnen. Im Rahmen einer "nationalen Bildungsstrategie" sollen Universitäten für Berufstätige öffnen, die eine Lehre gemacht und drei Jahre Berufspraxis haben, sagte Scholz dem "Tagesspiegel" vom Samstag. Außerdem soll die Meisterprüfung als Befähigung zum Studium anerkannt werden. mehr

29.06.2008 Artikel

Böhmer: Elternarbeit stärken für bessere Bildung von Migrantenkindern

Zur Verbesserung der Bildungssituation von Kindern und Jugendlichen aus Zuwandererfamilien ist nach Überzeugung der Staatsministerin und Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Maria Böhmer, vor allem eine Stärkung der Elternarbeit notwendig. mehr

Ministerin kommentiert Ergebnisse des zweiten nationalen Bildungsberichts

Die Bundesregierung setzt in der Bildungspolitik verstärkt auf das Prinzip der Vorsorge. "Wir müssen den Kindern von klein an die Chance zum Lernen und zum sozialen Aufstieg geben", sagte Bundesbildungsministerin Annette Schavan am Donnerstag in Berlin anlässlich der Veröffentlichung des nationalen Bildungsberichts. "Unser Ziel ist Prävention statt Reparatur. Der Bericht gibt uns wichtige Informationen, wie das zu schaffen ist." mehr

VBE zum Bildungsbericht: Bildungsgerechtigkeit nicht in der Wirklichkeit angekommen

"Keine Entwarnung" gibt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger angesichts des heute vorgestellten 2. Nationalen Bildungsberichts. "Bildungsgerechtigkeit wird nach wie vor nur im Munde geführt, hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun", betont Eckinger. "Zwar ist besonders im Elementarbereich ein Umsteuern in der Bildungspolitik erkennbar, aber sich jetzt zurückzulehnen wäre ein gravierender Fehler." Immer noch bestehe zwischen Bildungskarriere und sozialer Herkunft ein besonders enger Zusammenhang. "Ich sehe diesen Trend bisher nicht gebrochen", erklärt der VBE-Bundesvorsitzende. mehr

Auslese im Schulsystem verschlingt Millionen

Die Auslese im bayerischen Schulsystem verschlingt Jahr für Jahr Millionen. Geld, das dringend erforderlich wäre - beispielsweise für mehr Personal an Schulen. Stattdessen pumpt der Freistaat große Summen in pädagogisch fragwürdige Sitzenbleiber-, Wiederholer- und Schulabbrecherrituale. Die Kosten belaufen sich allein für das Schuljahr 2006/07 auf insgesamt rund 280 Millionen Euro. "Eine Vollzeitlehrkraft kostet im Schnitt 70.000 Euro pro Jahr", rechnete der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, vor. "Somit könnten für die durch Wiederholer und Schulabbrecher entstehenden Zusatzkosten von 280 Millionen Euro rund 4.000 zusätzliche Lehrer/innen beschäftigt werden. Der derzeitige Personalbestand könnte um fast fünf Prozent aufgestockt werden." So verließen 24,4 Prozent aller Schulabgänger die Schule, ohne den Abschluss erreicht zu haben, der für die jeweilige Schulart vorgesehen ist. Insgesamt wurden 36.400 Schüler/innen nicht versetzt, eine Klasse wiederholten 49.200. "So ein Schulsystem ist nicht - wie so oft behauptet -´begabungsgerecht´", betonte Wenzel. "Vielmehr verfolgt die Schulpolitik unterschiedliche Strategien der Auslese." mehr

Braun: Zahl der Ausbildungsverträge steigt weiter / Recht auf Ausbildung Scheinlösung

Die Zahl der Ausbildungsverträge im Bereich der Industrie- und Handelskammern (IHKs) wird in diesem Jahr vermutlich erneut steigen. Damit rechnet der Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK), Ludwig Georg Braun, nach ersten Zahlen aus den Regionen. Braun: "Ich bin zuversichtlich, dass wir in diesem Jahr den Rekordwert von 2007 noch übertreffen werden. Und das trotz sich langsam abschwächender Konjunktur." Jeder ausbildungswillige und - fähige Schulabgänger werde auch in diesem Jahr wieder ein Angebot auf Ausbildung bekommen - wie es im Ausbildungspakt vereinbart sei. mehr