Schulabbrecher

VBE: Schulabbrecher fallen nicht vom Himmel

"Wenn in der neuesten Studie der Bertelsmann-Stiftung festgestellt wird, dass bundesweit 19,4 Prozent der ausländischen Jugendlichen ohne Ab­schluss von den Schulen gehen, sollten bei den Politikern alle Alarmglocken schrillen", sagt Rudolf Karg, der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg. Es gehe jetzt nicht darum, Jagd auf Schuldige zu machen, sondern die Bedingungen an den Schulen so zu ver­ändern, dass die Zahl der Abbrecher deutlich reduziert werden könne, und zwar nicht durch ein Absenken des Niveaus an den Schulen, sondern durch eine erfolgreiche frühzeitige Förderung, denn Schulabbrecher fielen nicht plötzlich vom Himmel. Die Probleme tauchten in der Regel viel früher auf. mehr

Ausländische Kinder erreichen in Ostdeutschland öfter das Abitur als im Westen

(bikl/idw) Ausländische Kinder schließen in Ostdeutschland (17,7 Prozent) deutlich häufiger die Schule mit Abitur ab als in Westdeutschland (9,2 Prozent), bleiben aber in Ost und West weit hinter dem Gesamtdurchschnitt (25 Prozent) zurück. Zudem beendet jeder fünfte ausländische Jugendliche (19,4 Prozent) die Schule ohne Abschluss. Das ist das Ergebnis einer Sonderauswertung der Integrationsdaten des Wegweisers Demografie der Bertelsmann Stiftung. mehr

08.02.2008 Artikel

Bildungssenatorin: "Hamburg betreibt erfolgreiche Bildungspolitik auch als Sozial- und Integrationspolitik"

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig weist darauf hin, dass die heute von der GAL verbreiteten Thesen über Hamburgs Schulsystem weitestgehend falsch sind. "Die Grünen verbreiten offenbar wieder besseres Wissen Unwahrheiten mit dem Ziel, Hamburgs Wählerinnen und Wähler zu täuschen", so die Senatorin. "Wahr ist: Wir haben im Bildungsetat zugunsten von Schulen in sozial schwachen Gebieten stark umgeschichtet." mehr

Bildungssenatorin ehrt Schulen mit stärkstem Absinken der Schulabbrecherquote

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute im Rathaus die sechs Hamburger Schulen geehrt, die von 2006 auf 2007 den stärksten Rückgang der Schulabbrecherquoten zu verzeichnen hatten. mehr

Erhöhung der Aufstiegsförderung positives Signal

Der Bundesverband Deutscher Privatschulen e.V. (VDP) begrüßt die Pläne des Bundesbildungsministeriums, im Rahmen der Qualifizierungsinitiative das Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) noch in diesem Jahr zu erweitern und die Finanzierung zu erhöhen: "Der finanzielle Ausbau und die Erweiterung des so genannten Meister-Bafögs sind positive Signale in der Debatte um die Verbesserung der Bildungschancen junger Menschen", kommentiert VDP-Bundesgeschäftsführer Christian Lucas das Vorhaben des Ministeriums. "Gerade Schulabbrechern oder Jugendlichen ohne Berufsabschluss bietet die Einbeziehung in diese Aus-bildungsförderung eine gute Chance für den Einstieg in Ausbildung und Beruf." Das AFBG unterstütze bislang junge Menschen nur bei ihrer beruflichen Aufstiegsfortbildung. Mit der Erweiterung dieser Ausbildungsförderung erfülle das Bildungsministerium nun eine essentielle Forderung des VDP: So macht sich der Verband, der neben allgemein bildenden und berufsbildenden Privatschulen auch rund 1.000 private Weiterbildungseinrichtungen vertritt, seit Jahren für eine bessere Finanzierung und eine Ausweitung der beruflichen Aufstiegsfortbildung stark. mehr

Bundesländer Mecklenburg-Vorpommern und Wien unterzeichnen Kooperationsvereinbarung im Bildungsbereich

Die amtsführende Präsidentin des Stadtschulrates für Wien, Dr. Susanne Brandsteidl, und Mecklenburg-Vorpommerns Bildungsminister Henry Tesch haben heute eine Kooperationsvereinbarung über die zukünftige Zusammenarbeit im Bildungsbereich zwischen dem Bundesland Wien der Republik Österreich und Mecklenburg-Vorpommern abgeschlossen. mehr

Deputation für Bildung begrüßt Vereinbarung über die Zusammenarbeit zwischen Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft bei Gewaltprävention

Die Deputation für Bildung, die Mittwochnachmittag (16.01.2008) im Haus der Senatorin für Bildung und Wissenschaft tagte, begrüßte die Vereinbarung für ressortübergreifende Zusammenarbeit bei Gewaltprävention und Ahndung von Vorfällen, die den Schulbetrieb gefährden. Verbesserung der Erreichbarkeit aller Beteiligten, verbesserte Zusammenarbeit von Schulen und örtlichen Polizeidienststellen, konkrete Ansprechpartner bei Staatsanwaltschaft und Jugendhilfe - das sind Elemente der neuen Vereinbarung. Sie ist Baustein eines konkreten Handlungskonzepts: "Stopp der Jugendgewalt", das gerade im finalen Abstimmungsprozess der genannten Ressorts ist. Die Deputation für Bildung begrüßte in ihrer jüngsten Sitzung die bessere Verzahnung von Schule, Polizei, Jugendhilfe und Staatsanwaltschaft. "Wichtig ist die Prävention", unterstrich Bildungssenatorin Renate Jürgens-Pieper. Die Vereinbarung, die der Deputation vorlag, listet zudem die Straftaten auf, bei denen Schulleitungen die Polizei informieren und die sie zur Anzeige bringen sollten. mehr

GEW unfair gegenüber jungen Leuten mit erfolgreichem Hauptschulabschluss oder Abschluss einer Förderschule

"Es ist unerträglich, mit welcher Bedenkenlosigkeit die GEW gerade die schwächsten unter den Schülerinnen und Schülern stigmatisiert. Förderschülerinnen und -schüler, die einen regulären Abschluss erwerben, gehören nicht in eine Misserfolgsstatistik, denn sie haben ihre Schule erfolgreich abgeschlossen", sagte Kultusminister Prof. Dr. Olbertz zu einer Pressemitteilung der GEW zur neuen Schulabgängerstatistik. Dasselbe gelte für erfolgreiche Schülerinnen und Schüler mit einem Hauptschulabschluss. Diese Zählweise sei der eigentliche Missbrauch der Statistik, dessen sich die GEW auf dem Rücken ausgerechnet der der Förderschülerinnen und -schüler, ihrer engagierten Lehrerinnen und Lehrer sowie der Eltern schuldig mache. Die von der GEW vorgenommene Kategorisierung "mit einem Hauptschulabschluss oder ganz ohne Abschluss bzw. mit einem Abschluss der Förderschulen" spreche Bände und sei diskriminierend. mehr

Alarmierende Zunahme niedriger Schulabschlüsse an Sachsen-Anhalts Schulen

Nach der Veröffentlichung der neuesten Daten des Statistischen Landesamtes über die im letzten Schuljahr erreichten Schulabschlüsse an den Schulen Sachsen-Anhalts, sieht die GEW dringenden Handlungsbedarf in der Schulpolitik des Landes. "Was jetzt offenbar wird, ist ein bildungspolitisches Desaster und gefährdet auf lange Sicht die wirtschaftliche Entwicklung des Landes", sagte der Landeschef der Bildungsgewerkschaft, Thomas Lippmann, heute vor der Landespressekonferenz. mehr

16.01.2008 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Bildungssenatorin Dinges-Dierig stellt Zeitplan und Eckpunkte zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells in Hamburg vor

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute im Senat über den Stand der Vorbereitungen zur Einführung des Zwei-Säulen-Modells aus Stadtteilschule und Gymnasium berichtet. Die Behörde für Bildung und Sport (BBS) entspricht damit dem bürgerschaftlichen Ersuchen, die insgesamt 184 Empfehlungen der Enquete-Kommission zur Entwicklung der Bildung in Hamburg schrittweise umzusetzen (Drucksache 18/6026). Kern der Empfehlungen ist die zum 01.08.2009 anzustrebende Einführung einer neuen, zweigliedrigen Schulstruktur: Gymnasien auf der einen Seite, Stadtteilschulen, die aus Haupt-, Real- und Gesamtschulen (integrierte wie kooperative) sowie beruflichen und Aufbau-Gymnasien entstehen auf der anderen Seite. mehr