Schulabbrecher

GEW: "Wahlgeschenke keine Perspektiven für Kinder und Familien"

Ein Gesamtpaket für die Kindertagesstätten hat die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) vorgeschlagen. "Die Gesellschaft erwartet von der Politik keine Geschenke, sondern Perspektiven. Es muss klar werden, mit welchen Schritten der Ausbau der Kitas bis zum Jahr 2010 zu qualifizierten Bildungseinrichtungen umgesetzt wird", sagte das für Jugendhilfe zuständige GEW-Vorstandsmitglied Norbert Hocke mit Blick etwa auf den populistischen Vorstoß von Berlins Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD). Der Sozialdemokrat glaubt im Landtagswahlkampf mit der Ankündigung, die Elternbeiträge für den Kindergartenbesuch abzuschaffen, zu punkten. "Das reicht für eine Qualitätsverbesserung in den Kitas aber bei weitem nicht aus", betonte Hocke. mehr

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Qualität, Mobilität, Zugang: So will die Europäische Union das intellektuelle Potenzial Europas wecken. EU-Bildungskommissar Ján Figel über die aktuellen Trends in der europäischen Bildungspolitik. Aus: [BILDUNGaktuell Ausgabe 02/2006](http://bildungaktuell.at/media/BILDUNGaktuell\_02\_2006.pdf). mehr

31.03.2006 Artikel

Beim Fälschen ertappt

Das Kultusministerium pflegt in Pressemitteilungen den Erfolg seiner Bildungspolitik zu verbreiten. Der gilt – so ist es die Mode der Zeit – als besonders bemerkenswert, wenn ein Land im Länderranking nach oben rutscht. Am 3. Februar "freute sich der Niedersächsische Kultusminister", dass "die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in Niedersachsen um gut 10 Prozentpunkte zurückgegangen" sei. Außerdem habe der Anteil der Abgänger ohne Hauptschullabschluss von 10% auf 7,5% abgenommen. Gemessen wird diese Quote an der Zahl aller Absolventen der allgemein bildenden Schulen. Diese Quote bedeute im Länder-Ranking den zweitbesten Wert hinter Baden-Württemberg. Busemann erklärt diesen Erfolg im üblichen Stereotyp: "Wir haben in Niedersachsen inzwischen geeignete Maßnahmen zur Förderung der Schulqualität auf den Weg gebracht." mehr

16.02.2006 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Olbertz zum Start in das zweite Schulhalbjahr

Heute beginnt in Sachsen-Anhalt wieder der Schulalltag. Kultusminister Olbertz wünscht allen Schülerinnen und Schülern sowie den Lehrerinnen und Lehrern einen erfolgreichen Start in das zweite Schulhalbjahr 2005/2006. mehr

Land hat bereits Maßnahmen gegen Schulabbruch und zur Vorbeugung gegen Nichtversetzungen eingeleitet

Angesichts einer offenbar ihres Zusammenhangs entrissenen Meldung verwies Kultusminister Olbertz heute nochmals auf bereits durchgeführte und für das kommende Schuljahr eingeleitete Maßnahmen, um die zu hohe Zahl von Schulabbrechern zu senken. "Bereits ab dem Schuljahr 2003/04 haben wir an den Sekundarschulen den Unterricht in Kernfächern durch mehr Stunden gestärkt. Für Förderstunden und andere Angebote haben wir den Schulen einen Stundenpool zugewiesen, den sie eigenverantwortlich einsetzen können. Unterricht in Lernbereichen, Stärkung des Wahlpflichtbereiches und der Berufsorientierung waren weitere wichtige Punkte." mehr

Europäischer Pakt für die Jugend

Der Europäische Pakt für die Jugend hat das erklärte Ziel, alle jungen Menschen gesellschaftlich und beruflich zu integrieren und die Rahmenbedingung für Familiengründungen zu verbessern. Er wurde im November 2004 von den vier Regierungschefs Frankreichs, Spaniens, Schwedens und Deutschlands ins Leben gerufen und vom Europäischen Rat in Brüssel im März 2005 als fester Bestandteil in die erneuerte Lissabonstrategie, Europa zum stärksten Wirtschaftsraum der Welt zu machen, aufgenommen. Die Arbeitsgemeinschaft für Jugendhilfe (AGJ) begrüßt den Europäischen Pakt für die Jugend ausdrücklich, bedeutet dieser doch eine erstmalige jugendpolitische Befassung des höchsten Entscheidungsgremiums der EU und die Verankerung von ausdrücklich jugendspezifischen Zielen in die zentrale längerfristige europäische Politikstrategie von Lissabon. Die AGJ unterstreicht die Notwendigkeit, die Umsetzung und Gestaltung des Paktes auf europäischer und insbesondere auf nationaler Ebene aus Sicht der Kinder- und Jugendhilfe aktiv zu begleiten. mehr

Immer mehr Jugendliche ohne Schulabschluss

(bikl) Jeder 15. Jugendliche hat keinen Schulabschluss und die Zahl der Schulabbrecher steigt weiter. Das hat die Bertelsmann Stiftung in elf Kommunen erforscht. Danach ist der Anteil der Schulabgänger ohne Abschluss von durchschnittlich 6,7 Prozent im Jahr 2002 auf 7,6 Prozent im Jahr 2003 gestiegen. Noch gravierender sind die Zahlen bei den ausländischen Jugendlichen. Hier ist die Quote von durchschnittlich 17,1 Prozent auf 22,6 Prozent geklettert. mehr

12.08.2004 Artikel