Schulabbrecher

GEW Sachsen-Anhalt

Schönfärberei der CDU Sachsen-Anhalt erinnert im Stil an DDR-Propaganda

"Die CDU Sachsen-Anhalts gefällt sich im Wahlkampf unter Ausnutzung ihrer Hausleitung im Kultusministerium darin, die Öffentlichkeit mit penetranter Schönfärberei über die tatsächliche Bilanz von neun Jahren CDU bestimmter Bildungspolitik zu täuschen", schätzte der GEW-Landesvorsitzende, Thomas Lippmann angesichts gehäufter Medienaktivitäten des Kultusministeriums Sachsen-Anhalts ein. Die "Schönfärberei der CDU" erinnere ihn "im Stil an DDR-Propaganda", fügte er hinzu. mehr

02.02.2011 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Europa

EU-Aktionsplan gegen Schulabbruch

(red/pm) Rund sechs Millionen junge Leute brachen in der EU 2009 die Schule ab. Das sind mehr als 14 Prozent aller 18- bis 24-Jährigen in den 27 Mitgliedstaaten. Jetzt hat Europäische Kommission einen Aktionsplan verabschiedet, mit dem die Mitgliedstaaten bei der Senkung der Schulabbrecherquote unterstützt werden sollen. Angestrebt wird, die durchschnittliche Quote in der EU bis zum Ende des Jahrzehnts auf unter 10 Prozent zu senken. mehr

31.01.2011 Artikel

Hamburg

Neue Wege für Schüler durch Auszeit vom "normalen" Schulalltag

Für Schülerinnen und Schüler, die Schule als durchweg negativ und entmutigend erlebt haben, startet die Behörde für Schule und Berufsbildung zum 1. Februar ein neues Projekt: Im Rahmen eines "Auszeit"-Modells erhalten diese Jugendlichen die Möglichkeit, für maximal drei Monate statt ihrer bisherigen allgemeinbildenden Schule eine der acht Hamburger Produktionsschulen zu besuchen. Damit soll ihnen die Chance eröffnet werden, sich in einer anderen Lernumgebung durch praktisches Tun neu zu orientieren und für den weiteren Besuch der Regelschule zu motivieren. mehr

Niedersachsen

Immer weniger Jugendliche ohne Schulabschluss

Der Anteil der Jugendlichen ohne Schulabschluss ist in Niedersachsen in diesem Jahr erneut gesunken und liegt jetzt bei 6,0 Prozent. Das zeigt die aktuelle Statistik des Kultusministeriums für den Schulabsolventenjahrgang 2010. mehr

Berlin

Transparenz und Motivation - Zöllner stellt Vorschläge zum Qualitätspaket vor

Leistungsschwache Schulen erhalten zur Verbesserung ihrer Unterrichtsentwicklung besondere Hilfen und Anreize zur Qualitätsverbesserung. Sie stehen im Fokus der weiteren Vorschläge, die Prof. Dr. E. Jürgen Zöllner, Senator für Bildung, Wissenschaft und Forschung heute zur Qualitätsentwicklung in der Schule vorstellte. Ziel ist es, nach der Neuausrichtung der Berliner Bildungslandschaft durch die Schulstrukturreform die Wirksamkeit und Qualität der Schulen zu verbessern - insbesondere bei den 20 % der leistungsschwächsten Schulen. mehr

Kinder- und Jugendhilfe

Erste Ergebnisse und Perspektiven im Programm Schulerfolg sichern

"Der Anfang ist geschafft - Erste Ergebnisse und Perspektiven im Programm Schulerfolg sichern!" - unter diesem Leitsatz stellten Praktiker aus Schule und Jugendhilfe am Mittwoch den 13. Oktober 2010 von 10.00 - 16.30 Uhr im AMO-Kulturhaus Magdeburg ihre Arbeit und Erfahrungen aus einem Jahr Programmlaufzeit "Schulerfolg sichern" vor. mehr

© Bertelsmann Stiftung
Studie

Im Osten viele Bildungsverlierer

(red/pm) Der Hauptschulabschluss gilt in Deutschland als Basis für eine Lehrstelle und den anschließenden Berufseinstieg - die Chancen von Schülern auf einen solchen Abschluss sind aber regional sehr unterschiedlich verteilt. Während im Jahr 2008 in Mecklenburg-Vorpommern fast 18 Prozent der Schulabgänger ohne Hauptschulabschluss blieben, waren es in Baden-Württemberg nur rund 5,5 Prozent. mehr

08.10.2010 Artikel

Schulabbrüche

Mit Bildungsketten bis zum Abschluss kommen

Heute fällt der Startschuss für die Initiative "Bildungsketten bis zum Abschluss", die das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 362 Millionen Euro fördert. Die Initiative hat das Ziel, Schulabbrüche deutlich zu verringern, die Übergänge von der Schule in die Ausbildung und später ins Berufsleben zu verbessern und dadurch dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Sie wird bundesweit an 1000 Hauptschulen durchgeführt. Die wichtigsten Maßnahmen sind dabei Potenzialanalysen von allen Schülern ab der 7. Klasse, der mehrjährige Einsatz von Bildungslotsen bei abschlussgefährdeten Schülern, die individuelle Förderpläne erhalten, und eine frühzeitige, praxisorientierte Berufsorientierung während der Schulzeit. mehr

Bildungsmonitor 2010

Südwesten auf Rang drei beim Bildungsmonitor 2010

"Baden-Württemberg ist in vielen Bereichen spitze, in denen es um die Zukunft junger Menschen geht. Das hervorragende Abschneiden Baden-Württembergs beim Bildungsmonitor 2010 belegt einmal mehr: Wir haben den richtigen Weg ein-geschlagen und die Qualität des Bildungssystems systematisch weiterentwickelt. Unsere kontinuierliche und verlässliche Bildungspolitik der vergangenen Jahre hat sich ausgezahlt", erklärte Kultusministerin Marion Schick am Donnerstag (19. August 2010) in Stuttgart mit Blick auf die Ergebnisse des Bildungsmonitors 2010 der Stiftung Neue Soziale Marktwirtschaft. Demnach belegt Baden-Württemberg im bundesweiten Vergleich der Bildungssysteme Rang 3. In vielen der 13 untersuchten Handlungsfelder schneidet der Südwesten sehr gut ab. mehr

Bildungsmonitor 2010

Althusmann: "Bildung hat in Niedersachsen weiterhin Vorrang"

Nach den Ergebnissen der Studie "Bildungsmonitor 2010" der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) knüpft Niedersachsen im Ländervergleich an die bereits im Vorjahr festgestellten konsequenten Fortschritte im Bildungsbereich an. Seit der ersten Untersuchung im Jahr 2004 hat sich Niedersachsen bei der Punktzahl deutlich gesteigert und liegt auf Rang 6 im Vergleich der Bildungssysteme der deutschen Länder. mehr