Schulinspektion

Beschluss des Kabinetts: Qualitätsanalyse an den Schulen wird landesweit eingeführt

Die landesweite Prüfung der Qualität der schulischen Arbeit startet im August zu Beginn des Schuljahres 2006/2007. Das hat das Landeskabinett in Düsseldorf beschlossen. Schulministerin Barbara Sommer:" Ziel der Qualitätsanalyse ist es, die Schulen in ihrer Eigenverantwortung zu stärken. Die ermittelten detaillierten Informationen leisten einen großen Beitrag für die schulische Entwicklungsarbeit der Schulleitungen und Kollegien." mehr

Schule ist mehr als der Notendurchschnitt

"Mehr Transparenz bei der Darstellung von Schulleistungen und von Schulqualität", das verspricht sich Bildungsminister Prof. Dr. Dr. Hans-Robert Metelmann vom so genannten Schul-TÜV, der ab kommendem Schuljahr 2006/2007 eingeführt werden soll. "Schule ist nämlich mehr als der Notendurchschnitt. Schulkultur und Schulklima spielen dafür eine ebenso große Rolle wie Lehrerprofessionalität und Personalentwicklung. Erst im Zusammenspiel aller Aspekte lässt sich guter Unterricht organisieren, der die entsprechenden Ergebnisse für die Schüler sichert." mehr

Gute Praxis, schlechte Praxis: Schulen öffnen sich der Inspektion

Seit dem 27. März 2006 untersuchen Teams von Schulinspektoren Berlins Schulen auf deren Güte hin. Diese Neuerung ist in der Geschichte der Berliner Schule bislang beispiellos. mehr

GEW lehnt Ranking für Schulen ab

Die Ankündigung von Kultusminister Olbertz, spätestens ab 2008 die Schulen Sachsen-Anhalts einem Ranglistenverfahren zu unterwerfen, ist von der GEW als pädagogisch unsinnig und schädlich zurückgewiesen worden. mehr

25.03.2006 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt

Bildungsminister Rupprecht zieht positive Zwischenbilanz zum Start des neuen Qualitätsinstruments "Schulvisitation"

Seit Beginn dieses Schuljahres überprüfen 26 speziell ausgebildete Schulvisitatoren in Teams Schulen in Brandenburg auf ihre Qualität. Bildungsminister Holger Rupprecht zog heute in Anwesenheit der Leiterin der Visitationsteams, Frau Heidemarie Werner, und dem Schulleiter der Eigenherd-Europaschule Kleinmach-now, Herrn Bernd Bültermann, in Potsdam eine erste positive Bilanz des Starts dieses zentralen Instruments der schulischen Qualitätssicherung. Zentrale Aufgabe der Schulvisitation ist die regelmäßige, routinehafte Prüfung der Qualität aller Einzelschulen. Schulvisitation ist ein periodisch wiederkehrender "Grundcheck" anhand ausgewiesener Qualitätsbereiche und -indikatoren. Mit geplanten 150 Schulvisitationen pro Schuljahr wird es möglich sein, alle öffentlichen Schulen des Landes innerhalb von 4-5 Jahren einmal visitiert zu haben. mehr

Die bessere Schule ist schon Realität …

Während einer einwöchigen Studienreise nach Finnland konnte sich Oskar Brückner, Vorsitzende der GEW Bayern, ein umfassendes Bild vom vorbildlichen Bildungssystem beim mehrmaligen PISA-Sieger machen. mehr

09.03.2006 Pressemeldung GEW Bayern

Kultusministerin Wolff verleiht erstes Gesamtzertifikat für eine gesundheitsfördernde Schule

Als erste Schule in Hessen hat die Gerhart-Hauptmann-Schule in Griesheim das Gesamtzertifikat des Hessischen Kultusministeriums für eine "gesundheitsfördernde Schule" erhalten. "Die Gerhart-Hauptmann-Schule hat die Gesundheitsförderung in vorbidllicher Weise als wesentlichen Bestandteil in ihren Schulalltag intergriert", erklärte Kultusministerin Karin Wolff heute bei der Verleihung des Zertifikats in Griesheim. Besonders hervorzuheben seien Initiativen der Schulgemeinde wie erlebnis- und musikpädagogische Aktivitäten, Entspannungs-, und Konzentrationstraining sowie Bewegungsstunden für Schülerinnen und Schüler oder die Berücksichtigung des Themas in der Lehrerfortbildung. Die Ministerin bedankte sich ausdrücklich für das gemeinsame Engagement von Lehrerin nen und Lehrern, Eltern und Schülern in der kooperativen Gesamtschule. mehr

08.03.2006 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

© Kultusministerium Niedersachsen

Zentralabitur und Schulsponsoring

Im Doppelinterview mit Kultusminister Bernd Busemann und dem GEW-Vorsitzenden Manfred Thöne treten die verschiedenen Positionen der beiden Bildungspolitiker zu Tage. So werden in Niedersachsen zukünftig Schulinspektoren die Qualität der Bildungseinrichtungen überprüfen. Während Busemann dieses Vorgehen rechtfertigt "Ein regionales Schulranking gibt es doch in Wahrheit auch schon jetzt. Nur beruht es nicht auf klar definierten Kriterien.", hält Manfred Thöne dagegen: "Durch Ranking werden Gewinner und Verlierer produziert, statt auf die positive Entwicklung jeder einzelnen Schule zu setzen." Allerdings gibt es auch Gemeinsamkeiten, wie die Gesprächspartner eingestanden haben. mehr

16.02.2006 Pressemeldung bildung+

Beim Fälschen ertappt

Das Kultusministerium pflegt in Pressemitteilungen den Erfolg seiner Bildungspolitik zu verbreiten. Der gilt – so ist es die Mode der Zeit – als besonders bemerkenswert, wenn ein Land im Länderranking nach oben rutscht. Am 3. Februar "freute sich der Niedersächsische Kultusminister", dass "die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss in Niedersachsen um gut 10 Prozentpunkte zurückgegangen" sei. Außerdem habe der Anteil der Abgänger ohne Hauptschullabschluss von 10% auf 7,5% abgenommen. Gemessen wird diese Quote an der Zahl aller Absolventen der allgemein bildenden Schulen. Diese Quote bedeute im Länder-Ranking den zweitbesten Wert hinter Baden-Württemberg. Busemann erklärt diesen Erfolg im üblichen Stereotyp: "Wir haben in Niedersachsen inzwischen geeignete Maßnahmen zur Förderung der Schulqualität auf den Weg gebracht." mehr

16.02.2006 Pressemeldung GEW Niedersachsen

GEW: Keine vorzeitige Übertragung von Elementen des Modellversuchs ProReKo auf alle Berufsbildenden Schulen!

Mit deutlichen Worten hat die GEW-Landeskonferenz der Schulpersonalräte und Schulvertrauensleute am 13. Februar 2006 in Hannover das Vorhaben des Kultusministeriums verurteilt, bereits in den kommenden sechs Monaten einen Teil des Modellversuchs ProReKo – nämlich wesentliche dienstrechtliche Befugnisse – auf alle Berufsbildenden Schulen des Landes zu übertragen. Kultusminister Busemann hatte ursprünglich zugesichert, eine Übertragung werde nicht vor dem Ende des Modellversuchs und ohne die Erprobung der Elemente des Versuchs stattfinden. mehr

14.02.2006 Pressemeldung GEW Niedersachsen