Schulstart

Mehr als 40 000 Kinder erhalten Sprachförderung vor der Einschulung

Der Ausbau der vorschulischen Sprachförderung geht im Jahr 2005 weiter. Rund 2000 Kurse können im Frühjahr beginnen. Die Angebote mit mindestens fünf Teilnehmern laufen sechs Monate lang bis zum Ende des Schuljahres und bereiten Kinder mit Sprachschwierigkeiten auf einen besseren Start in der Grundschule vor. mehr

Einfach früher dran

(ber). Wenn Fünfjährige die erste Klasse besuchen, sind sie nicht immer hoch begabt, sondern einfach schulreif. Berlin zieht die Konsequenzen und schult ab dem kommenden Schuljahr standardmäßig Fünfjährige ein. mehr

20.12.2004 Artikel

"Wir schaffen neue Anmeldeverbünde für Grundschulen und zwei neue Kooperative Gesamtschulen"

Bildungssenatorin Alexandra Dinges-Dierig hat heute die abschließende Fassung des Schulentwicklungsplans 2005 bis 2015 für Hamburg vorgestellt, die am 5. Januar der Depu-tation der Bildungsbehörde zur Beschlussfassung vorliegt. mehr

Strategische Ziele benannt

In einer Landtagsdebatte zu den Konsequenzen aus der zweiten PISA-Studie hat Kultusministerin Karin Wolff heute die Bedeutung der frühen Bildung herausgehoben und zwei strategische Ziele der Landesregierung für Hessens Schulen vorgestellt. Bis zum Ende der Legislaturperiode will Wolff erreichen, dass alle Kinder am Ende der zweiten Schulklasse altersgemäße Texte sinnerfassend lesen können und die Zahl derer, die die Schule ohne einen Abschluss verlassen, um ein Drittel verringert wird. Eine Diskussion über Schulstrukturen lehnte sie mit dem Hinweis ab, "nicht die Schulform, sondern die Qualität des Unterrichts ist maßgeblich für die Bildung". mehr

15.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Gesine Schwan übernimmt Schirmherrschaft der Globalen Bildungskampagne in Deutschland

Gesine Schwan, Präsidentin der Universität Viadrina in Frankfurt/Oder und diesjährige Kandidatin für das Amt des Bundespräsidenten, übernimmt die Schirmherrschaft der Globalen Bildungskampagne in Deutschland. Dieses Bündnis von deutschen Entwicklungs- und Bildungsorganisationen ist Teil einer weltweiten Kampagne für das Recht auf Bildung. mehr

Ahnen: Investitionen in Bildung sichern die Zukunft des Landes

"Investitionen in die Zukunft von Kindern und Jugendlichen sind ein ganz eindeutiger Schwerpunkt des Doppelhaushaltes 2005/2006." Das stellte die Ministerin für Bildung, Frauen und Jugend, Doris Ahnen, bei den Abschlussberatungen des Landeshaushaltes 2005/2006 im Mainzer Landtag fest und verwies darauf, dass der Anteil der bereinigten Ausgaben des Einzelplanes 09 an den bereinigten Ausgaben des Gesamthaushaltes von 24,69 Prozent im Jahr 2004 auf 25,19 Prozent im kommenden Jahr und 2006 auf 25,25 Prozent steige. mehr

Förderung von Kindern in Sprachlernklassen hat Erfolg

Die mangelnden Sprachkenntnisse von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund sind ein zentrales Thema der neuen PISA-Studie: Generell erreichen Jugendliche mit Migrationshintergrund schlechtere Ergebnisse als Jugendliche ohne Migrationshintergrund. mehr

Wolff: "Frühe Förderung der Lesefähigkeit an Grundschulen trägt erste Früchte"

"Mit den Orientierungsarbeiten hat Hessen ein wichtiges Diagnose-Instrument für die Grundschullehrkräfte geschaffen. Sie können mit Hilfe der Orientierungsarbeiten Stärken und Schwächen einzelner Kinder besser erkennen und sie gezielter für die weitere Schullaufbahn fördern." Mit diesen Worten bewertete Kultusministerin Karin Wolff die Ergebnisse des zweiten Durchgangs der Pilotphase, an der im Juni 2004 mehr als 3.700 Drittklässler aus 131 Klassen teilgenommen hatten. mehr

08.12.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Nordrhein-Westfalen hat in der Bildungspolitik die richtigen Weichen gestellt

"Das Ergebnis der zweiten PISA-Studie bedeutet für Deutschland einen Fortschritt, zufrieden stellend ist es aber ganz sicher noch nicht. Für ein rohstoffarmes Land wie Deutschland, für das die Bildung und Ausbildung seiner Jugend eine zentrale Bedeutung hat, ist ein Platz im internationalen Mittelfeld zu wenig. Die Ergebnisse von PISA 2003 bieten aber angesichts der festzustellenden Verbesserungen Anlass zu verhaltener Zuversicht; ganz sicher sind sie kein Grund für Fatalismus oder gar für Katastrophenszenarien." Mit diesen Worten kommentierte die nordrhein-westfälische Schul- und Jugendministerin Ute Schäfer die nunmehr offiziell vorgestellte internationale Vergleichsstudie PISA 2003. mehr

Lemke zu den Ergebnissen der PISA-Studie

Es war nicht zu erwarten, dass PISA II (Erhebung in 2003) für Deutschland große Leis-tungssteigerungen bringen würde. Die Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, die seit PISA I auf den Weg gebracht wurden, brauchen mehrere Jahre, um sich in den Vergleichstests niederschlagen zu können. Das gilt insbesondere für die Qualitätsverbesserungen in und vor der Grundschule. mehr