Schulsterben

Schulstandorte im Land sind weitgehend gesichert

Bildungsminister Holger Rupprecht hat heute in Potsdam die Entwicklung der Schulstandorte im kommenden Schuljahr präsentiert und eine positive Bilanz gezogen. "Die Zeit des massenhaften Schulsterbens im Land Brandenburg aufgrund einbrechender Schülerzahlen ist definitiv vorbei – die Schulstandorte sind weitgehend gesichert. Das ist sei auch der vorausschauenden Bildungspolitik und den angepassten Regelungen zu Mindestschülerzahlen zu verdanken", so Rupprecht. mehr

Hauptschulinitiative hält nicht, was sie verspricht

Die vor zwei Jahren gestartete Hauptschulinitiative kommt an den Schulen nur schleppend oder gar nicht voran. Das ergibt eine vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) Ende vergangenen Schuljahres durchgeführte Befragung von rund 600 Hauptschullehrern/innen. Danach attestieren 88% der Befragten Bayerns Schul- und Bildungspolitikern, "nicht gut" über die Probleme an den Schulen informiert zu sein. 90% fühlt sich von ihr "im Stich gelassen", 63% erteilen der bayerischen Schulpolitik die Noten "mangelhaft" oder "ungenügend", 28% finden sie "ausreichend". Nur eine Person bewertet sie als "sehr gut" und nur drei Personen als "gut". mehr

Überzogene Prophezeiungen zum Thema Hauptschulen

Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider dementiert die Aussagen der GRÜNEN-Bildungsexpertin Tolle als "überzogene Prophezeiungen ohne Substanz" mehr

Die richtige Antwort auf Schulsterben lautet RSE

Mit der Regionalen Schulentwicklung (RSE) kann das Hauptschulsterben in Bayern gestoppt werden. Darauf hat der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, angesichts der Diskussion um die Zukunft der Hauptschule in Bayern hingewiesen. "Wir haben das von unseren Experten entwickelte Konzept bereits zahlreichen Bürgermeistern vorgestellt und stoßen auf breite Zustimmung", erklärte er. Mit der RSE verfolgt der BLLV das Ziel, Schulschließungen zu vermeiden und pragmatische, qualitativ hochwertige, pädagogische Konzepte vor Ort anzubieten. Grundlegender Gedanke ist eine höchst mögliche Freiheit der Schule vor Ort. mehr

"Kein Hauptschulsterben - Bayern investiert in diese weiterführende Schulart"

Bayern investiert kraftvoll in seine Hauptschüler und seine Hauptschule. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider hat 2006 die Hauptschulinitiative auf den Weg gebracht mit dem Ziel: "Jede Schülerin und jeder Schüler soll die Hauptschule mit der Ausbildungsreife verlassen." Er baut die Hauptschule zu einer berufsorientierten Schule aus. Dazu wird vor allem die individuelle Förderung verstärkt, wichtige Fächer wie Deutsch und Mathematik werden in Module geteilt und die berufliche Orientierung wird gestärkt. mehr

Regionale Schulentwicklung gewinnt an Fahrt

Das vom Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV) entwickelte Konzept der "Regionalen Schulentwicklung" (RSE) stößt in ganz Bayern auf großes Resonanz: "Inzwischen haben über 400 Gemein-den Interesse signalisiert, rund 200 wünschen eine persönliche Beratung", informierte BLLV-Präsident Klaus Wenzel heute in München. Die Offensive des BLLV, weiteres Schulsterben auf dem Land da zu verhindern, wo es möglich ist, hat enorm an Fahrt gewonnen", betonte er. mehr

Regionale Schulentwicklung braucht eine Chance

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes, (BLLV), Klaus Wenzel, hat die Staatsregierung aufgefordert, Modellversuche zur "Regionalen Schulentwicklung"(RSE) in Bayern zu zulassen und sie wohlwollend zu begleiten. "Andernfalls stehen Hunderte weiterer Schulen vor dem Aus", gab er heute bei einer Pressekonferenz zu bedenken. Mit dem Verlust der Schule werden betroffene Gemeinden empfindlich geschwächt. Unter "Regionaler Schulentwicklung" sind passgenaue Konzepte zu verstehen, die auf die Bedürfnisse einzelner Gemeinden zugeschnitten sind und den Erhalt einer anspruchsvollen Schule am Ort ermöglichen. Voraussetzung ist, dass sich Schulen weiterentwickeln dürfen und sich Eltern, Lehrer und Schüler mit den neuen Schulen identifizieren können. Der BLLV will eine konstruktive Diskussion, die sich von der traditionellen Schulstrukturdebatte löst. "Es geht um pragmatische Lösungen zum Erhalt einer möglichst wohnortnahen Schulversorgung mit hoher pädagogischer Qualität. Die Schule als landesweit normiertes Einheitsmodell hat ausgedient", erklärte Wenzel. mehr

FDP-Vorstoß, Einstieg in den Ausstieg aus Schulvielfalt und Wahlfreiheit?

Das Aktionsbündnis Schule (ABS), in dem 17 schulische, hochschulpolitische und außerschulpolitische Organisationen und Institutionen kooperieren, bedauert sehr, dass sich die nordrhein-westfälische FDP in der Schulpolitik vom ´Leitbild des freien Menschen in einer freien Gesellschaft´ verabschiedet. Das ABS sieht in dem Vorschlag des FDP-Landesvorsitzenden, Andreas Pinkwart, zur Zusammenfassung von Hauptschulen, Realschulen und Gesamtschulen die programmatische Abkehr von ´mehr Selbstbestimmung und Verantwortlichkeit des einzelnen´. mehr

13.11.2007 Pressemeldung Aktionsbündnis Schule

Kultusminister weist massenhaftes Schulsterben zurück

Als "unverantwortlich und nur geeignet, die gesamte Schulland-schaft zu verunsichern", hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann Äußerungen des SPD-Spitzenkandidaten Jüttner zu einem angeblichen umfangreichen Schulsterben in Niedersachsen zurückgewiesen. mehr

"Olbertz letztes Gefecht" – Kultusminister setzt Angriff auf die Schulstrukturen bis zum Ende der Legislatur fort

"In unverantwortlicher und skandalöser Weise versucht der Kultusminister, den ohnehin stark gebeutelten Schulnetzplanungen der Schulträger noch kurz vor dem Ende der Legislaturperiode den Rest zu geben.", kommentierte GEW-Landeschef Thomas Lippmann die neueste Verordnung aus dem Kultusministerium zur Bildung von Anfangsklassen und zur Aufnahme an allgemein bildenden Schulen. mehr

01.03.2006 Pressemeldung GEW Sachsen-Anhalt