Schulsterben

Kultusminister lehnt neue Schulstrukturdebatte ab

Als "Rolle rückwärts" hat der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann das heute von der SPD vorgelegte bildungspolitische Konzept bezeichnet. "Statt sich endlich von dem verstaubten Gedankengut der 70-er Jahre zu trennen und gemeinsam mit uns den Weg über zur Qualitätsverbesserung der Schulen über mehr Eigenverantwortung zu gehen, wird die längst überwunden geglaubte Schulstrukturdebatte zu neuem Leben erweckt", sagte Busemann. mehr

Das große Schulsterben

(P.S.) Schulschließungen und Schulzusammenlegungen sind in Deutschland keine Seltenheit. Ob im Saarland, in Hamburg oder in Brandenburg, immer weniger Schülerinnen und Schüler besuchen die Schulen, immer mehr Schulen schließen. Kein Bundesland bleibt verschont. Besonders hart trifft es die neuen Bundesländer. Laut Statistischem Bundesamt setzt sich dort sowie in Berlin seit dem Schuljahr 1996/97 die anhaltende Abnahme der Schülerzahlen fort. 5,7 Prozent weniger Schülerinnen und Schüler gehen hier zur Schule. Das ist ein Minus von 95.800. Im Osten erreicht Berlin mit minus 2,2 Prozent das beste Ergebnis, während Sachsen-Anhalt mit minus 7,6 Prozent vor Mecklenburg-Vorpommern mit 7,1 Prozent sowie Sachsen und Thüringen mit 6,4 Prozent das Schlusslicht bildet. Hier ist die Lage am dramatischsten. In dem Zeitraum von 1992 bis 2002 musste in Sachsen-Anhalt fast jede zweite Schule schließen. Erst im Jahr 2009 ist wieder ein leichter Anstieg der Schülerzahlen zu erwarten. mehr

01.04.2005 Artikel

SPD ignoriert Modernität des baden-württembergischen Bildungswesens

Zumeldung zu dpa-Zufa 13.45 "SPD-Fraktion will Bürokratie für Ganztagesschulen ausbauen": mehr