Schulträger

© Paritätischer Wohlfahrtsverband Hessen

Hessen: Wohlfahrtsverband fordert kostenfreie Privatschulen in gemeinnütziger Trägerschaft

(redaktion/pm) Frontalangriff auf die Schule in staatlicher Trägerschaft: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen will Schulen privatisieren und teilweise in seine Trägerschaft übernehmen. Mit seinen "Hessischen Thesen für eine Reform des Schulwesens" setzt sich der Verband für eine tief greifende Schulreform in Hessen ein. In sieben Thesen wird mehr Bildungsgerechtigkeit durch eine Öffnung des Schulwesens für Ganztagsschulen in frei-gemeinütziger Trägerschaft mit engem Gemeinwesenbezug gefordert. Auf dem Forum SCHULE NEU DENKEN am 25.11.2009 im Gießener Bürgerhaus Kleinlinden diskutierte der Paritätische Wohlfahrtsverband Hessen die sieben Schulthesen mit Expertinnen und Experten aus dem Bildungsbereich. mehr

26.11.2009 Artikel

Mehr Mitsprache bei der Gestaltung von Schulen

"Bei der Gestaltung von Schulräumen müssen Schulleitungen, Kollegien und letztlich auch Schüler mehr Mitspracherecht bekommen. In vielen Fällen gehen die Gesichtspunkte der planenden Architekten an ihren Bedürfnissen vorbei. Das müssen wir ändern", forderte der Leiter der Abteilung Schul- und Bildungspolitik im Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), Fritz Schäffer, im Vorfeld einer BLLV- Fachanhörung zum Thema "Pädagogik und Schulbau". Die Gestaltung von Schulgebäuden, Außenanlagen und Klassenzimmern hat so vielfältige Wirkungen auf die Nutzer, dass die Pädagogik vom "Dritten Erzieher" spricht. mehr

SH: Landesrechnungshof fordert zweigliedriges Schulsystem

(redaktion/pm) Die eingeleitete Schulreform sollte konsequent zu Ende geführt werden. Stillstand oder Rückschritt, wie etwa die Wiedereinführung der Realschulen, kosteten das Land zusätzliches Geld und würden die Leistungsfähigkeit des Bildungssystems schwächen, heißt es im heute veröffentlichten Schulbericht des Landesrechnungshofs Schleswig-Holstein. mehr

13.11.2009 Artikel

Neue Bewegung in der Bildungspolitik

"Es kommt wieder Bewegung in die Niedersächsische Bildungspolitik", freut sich Eberhard Brandt, Vorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Niedersachsen über die von Eltern, Schülerinnen und Schülern und Pädagogen ausgehende Initiative, die am Freitag, den 13.11.2009 an die Öffentlichkeit getreten ist: "Ihre Ziele sind auch unsere Ziele!" Die GEW unterstütze die Initiative und alle weiteren Aktivitäten in den Städten und Gemeinden des Landes. "Wir suchen auch vor Ort die Verständigung auf gemeinsame Aktionen mit den Elternvertretungen und wollen das Schulangebot mit den kommunalen Schulträgern weiterentwickeln." mehr

13.11.2009 Pressemeldung GEW Niedersachsen

Schulverband Aachen-Ost gegründet

In Aachen haben heute das Geschwister-Scholl-Gymnasium, die Hugo-Junkers-Realschule, die Hauptschule Aretzstraße und die Stadt Aachen als Schulträger die Kooperationsvereinbarung zur Gründung des Schulverbands Aachen-Ost unterzeichnet. Die drei eigenverantwortlichen Schulen werden künftig eng zusammen arbeiten und ihre Angebote aufeinander abstimmen. mehr

Ahnen: Zum Schuljahr 2010/2011 können vier neue Ganztagsgymnasien mit achtjährigem Bildungsgang starten

Die Zahl der Ganztagsgymnasien mit einem achtjährigen Bildungsgang (G8GTS) in Rheinland-Pfalz kann mit Beginn des Schuljahres 2010/2011 durch vier neue Schulen auf dann 17 Gymnasien steigen. Nachdem bereits im Juni vorab das Frauenlob-Gymnasium (als dann viertes Gymnasium in Mainz) eine G8GTS-Option für das kommende Schuljahr erhalten habe, seien jetzt auch die gemeinsam von Schulen und Schulträgern gestellten Anträge für das Gymnasium Traben-Trarbach, für das Höhr-Grenzhausener Gymnasium im Kannenbäckerland und für das private Gymnasium der Zisterzienserabtei Marienstatt positiv beschieden worden, teilte Bildungsministerin Doris Ahnen heute mit. mehr

RP: Weichen für Realschuloberstufe gestellt

Das Bildungsministerium informiert in diesen Tagen die Schulträger und Schulen über das Verfahren der Beantragung einer Fachoberschule (FOS) im organisatorischen Verbund mit der Realschule plus. Die Antragsfrist für die Landkreise und kreisfreien Städte läuft bis 31.03.2010. Nur Schulen, die im Sommer dieses Jahres Realschule plus geworden sind, können nach Genehmigung des Antrags durch die Schulbehörde 2011 mit ihrer Fachoberschule starten. mehr

05.11.2009 Pressemeldung Verband Reale Bildung

Niedrigere Frequenzen für die Grundschule

Die Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung plant zum Schuljahr 2010 /2011 eine Änderung der Grundschulverordnung. Zukünftig soll "jede Lerngruppe in der Schulanfangsphase... grundsätzlich aus 23 bis 26 Schülerinnen und Schülern" bestehen; "... an Schulen, an denen entweder mindestens 40 % der Schülerinnen und Schüler nichtdeutscher Herkunftssprache sind oder an denen die Erziehungsberechtigten von mindestens 40 % der Schülerinnen und Schüler von der Zahlung eines Eigenanteils zur Beschaffung von Lernmitteln befreit sind, beträgt die Einrichtungsfrequenz abweichend davon 21 - 25." mehr

Ministerium für Umwelt und Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur veröffentlichen Merkblatt zur Schulraumakustik im Internet

Das Ministerium für Umwelt hat in Abstimmung mit dem Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur ein Merkblatt zur Schulraumakustik im Internet veröffentlicht. Das Merkblatt informiert über Möglichkeiten zur Verringerung von Lärm in Schulräumen durch Verbesserung der Raumakustik. mehr

Grundschulabitur und Hauptschulsterben

"Die Änderungen beim Übertritt von der Grundschule an Realschulen und Gymnasien haben den Auslesedruck verschärft statt ihn zu reduzieren", resümiert Gele Neubäcker, Vorsitzende der GEW Bayern. mehr

22.10.2009 Pressemeldung GEW Bayern