Schulwahl

Staatsminister Jürgen Banzer: Weg frei für G9 an kooperativen Gesamtschulen ab dem Schuljahr 2008/09

"Damit der Beschluss des Hessischen Landtags, der vorsieht, dass die Kooperativen Gesamtschulen bereits zum Schuljahr 2008/09 G9 anbieten können, umgesetzt werden kann, arbeitet mein Haus derzeit mit Hochdruck daran, auf administrativer Ebene den Weg dafür frei zu machen", erklärte Staatsminister Jürgen Banzer. mehr

15.05.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

G8: GEW Hessen begrüßt Anträge von DIE LINKE und SPD

Als wichtige und notwendige schulpolitische Weichenstellungen begrüßt die GEW-Hessen (1) den Gesetzentwurf der Partei DIE Linke und den Beschlussantrag der SPD zur Beendigung des hessischen G8-Experiments. mehr

13.05.2008 Pressemeldung GEW Hessen

© bikl

Brauchen öffentliche Schulen die privaten?

(redaktion) Immer mehr Eltern entscheiden sich in Deutschland für eine Privatschule: Laut Statistischem Bundesamt gibt es inzwischen knapp 2 800 Privatschulen, an denen rund 640 000 Schülerinnen und Schüler unterrichtet werden. Damit beträgt der Anteil der Privatschulen an den allgemeinbildenden Schulen rund 7,5 Prozent. Prof. Dr. Valentin Merkelbach, emeritierter Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, fragt in seinem Gastbeitrag nach Notwendigkeit und Rolle von Privatschulen. mehr

09.05.2008 Artikel

Mehrzahl der neuen Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen kann wie geplant starten

Für die Errichtung von Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen zum Schuljahr 2008/09 waren im Bildungsministerium insgesamt 91 Anträge zu bearbeiten - 50 für Gemeinschaftsschulen, 41 für Regionalschulen (Die Regionalschule in Altenholz war bereits Ende Oktober 2007 genehmigt worden.). Die meisten der zum kommenden Schuljahr beantragten Regionalschulen und Gemeinschaftsschulen können wie geplant an den Start gehen. "Wir haben die Perspektiven der Schulen eingehend geprüft und genehmigen nur diejenigen endgültig, von denen wir überzeugt sind, dass sie erfolgreich arbeiten können", sagte Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave heute (28. April) in Kiel. Das sei bei 29 Regionalschulen und 47 Gemeinschaftsschulen der Fall. "Grundvoraussetzung ist, dass die neue Schule auch als Bildungsstandort in der Region anerkannt und nachgefragt wird." mehr

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave im Landtag: Perspektiven neuer Gemeinschaftsschulen und Regionalschulen werden eingehend geprüft

Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave hat betont, dass neue Gemeinschafts- und Regionalschulen erst nach einer eingehenden Prüfung der Anmeldezahlen zum kommenden Schuljahr an den Start gehen können. "Gerade in Zeiten knapper Ressourcen müssen wir sehr darauf achten, dass diese dort eingesetzt werden, wo es Perspektiven gibt und wo die neue Schule auf Akzeptanz in der Bevölkerung bauen kann", sagte sie heute (24. April) im Landtag. "Bei den meisten der beantragten neuen Schulen ist das der Fall und diese werden auch wie geplant zum nächsten Schuljahr starten." Es gebe aber auch Schulen mit zu wenigen Anmeldungen für die fünfte Jahrgangsstufe, die deshalb nicht genehmigt werden könnten. Endgültige Zahlen könne sie aber erst am kommenden Montag (28. April) der Öffentlichkeit vorlegen. mehr

VBE: OECD-Kritik muss Folgen haben

"Die internationale Kritik am deutschen Schulsystem wird immer lauter, und das ist gut so", kommentiert der Vorsitzende der Lehrergewerkschaft VBE NRW den OECD-Wirtschaftsbericht für Deutschland. "Angesichts der demografischen Entwicklung und des schon jetzt erkennbaren Fachkräftemangels darf es in Bezug auf Bildungsreformen keine Tabus mehr geben." mehr

Bildungsminister Tesch plädiert für freie Schulwahl auf Delegiertenkonferenz des Landeselternrates

Bildungsminister Henry Tesch folgte gern der Einladung des Landeselternrates Mecklenburg-Vorpommern zur diesjährigen Frühjahrsplenartagung in Sellin auf Rügen. Die Delegiertenkonferenz stand unter der Überschrift "Selbstständige Schule – Wie ist der Weg dorthin?". Dieses Thema liegt dem Minister sehr am Herzen und er hat mit seinen Ausführungen die Eltern in ihrer bisherigen Unterstützung weiter bestärkt das Konzept Selbstständige Schule auch weiterhin zu unterstützen und mit dem Bildungsministerium gemeinsam voran zu bringen. mehr

© bikl

Die sächsische Schule – ein Modell für Deutschland?

(Von Valentin Merkelbach) Sachsen war mit seinen guten Ergebnissen in der Ländervergleichsstudie PISA 2003 die große Überraschung, - weniger unter den ostdeutschen Ländern; da hatten auch Thüringen und Sachsen-Anhalt gut abgeschnitten gegenüber PISA 2000. Sachsen stellte auch die in der ersten Studie erfolgreichen westdeutsche Länder Bayern und Baden-Württemberg in den Schatten. Auf die Frage nach den Gründen kam man sehr rasch zu der Vermutung, die guten Ergebnisse könnten etwas mit der Struktur des sächsischen Schulsystems zu tun haben. Das Land hatte, wie auch Sachsen-Anhalt und Thüringen, für kurze Zeit nach der Wende ein dreigliedriges System und hat seitdem neben dem Gymnasium nur noch eine Mittelschule, in der Haupt- und Realschule vereinigt sind. In die Mittelschule gingen 2003 61,3 Prozent der Schüler/innen, ins Gymnasium 32 Prozent. mehr

29.02.2008 Artikel

VBE begrüßt pragmatische Wende der CDU-Schulpolitik

"Mit ihrer gestrigen Erklärung zum Schulentwicklungskonzept der Landesregierung und der Hinwendung zu einem zweigliedrigen Schulsystem hat die CDU eine seit langem fällige pragmatische Wende in ihren schulpolitischen Positionen vollzogen. Der VBE Rheinland-Pfalz begrüßt diese Entwicklung, wenn auch manche Passage im CDU-Konzept diskussionsbedürftig ist. Durch ihr schulpolitisches Einlenken hat die CDU in der bevorstehenden Diskussion um das neue Schulgesetz durchaus einen Beitrag geleistet, eine parteipolitisch motivierte Polarisierung zu vermeiden und den Schulfrieden zu wahren. Der historische Schulkompromiss, den der VBE Rheinland-Pfalz im Dezember 2006 angesichts des dramatischen Schülerrückgangs und des veränderten Schulwahlverhaltens der Eltern gefordert hat, ist jetzt greifbar nah!" mehr

SPD-Polemik diffamiert Gymnasien, Eltern und Lehrkräfte

Mit scharfen Worten weist der Philologen-Verband Nordrhein-Westfalen die Angriffe von SPD, GRÜNEN und GEW auf die Gymnasien als scheinheilige und durchsichtige Manöver zurück. Die Gegner der Schulwahlfreiheit nutzen die Kritik an der Umsetzung der Schulzeitverkürzung dazu, zur Frontalattacke gegen Schulvielfalt in Nordrhein-Westfalen zu blasen. mehr

22.02.2008 Pressemeldung Philologen-Verband NRW