Sitzenbleiben

Hamburg: Initiative "Schule für alle"

(bikl.de) In Hamburg hat jetzt eine Gruppe von Eltern, Lehrern und Schülern eine Volksinitiative für eine "Schule für alle" gestartet. Unterstützt wird die Initiative unter anderem von der früheren Schulsenatorin Rosemarie Raab (SPD). Für ihre Gesetzesinitiative zur Einführung der Gemeinschaftsschule müssen die Initiatoren bis zum 7. Januar 10.000 Unterschriften sammeln. Für das geplante Volksbegehren sind dann die Unterschriften von rund 61 000 Wahlberechtigten erforderlich. mehr

01.11.2007 Artikel

Große Mehrheit der Bayern sagt: Gemeinschaftsschulen verschlechtern Bildungsqualität

Weniger als ein Drittel der bayerischen Bevölkerung (29 Prozent) erwartet sich von einer "Schule für alle", in der die gemeinsame Schulzeit auf zehn Jahre verlängert wäre, eine höhere Bildungsqualität. Das hat eine repräsentative Umfrage ergeben, die das München–Institut für Marktforschung GmbH (MIFM) im Auftrag des Bayerischen Philologenverbandes (bpv) bei 950 Befragungspersonen durchgeführt hat. "Dieses Ergebnis ist eine klare Absage an alle politischen Kräfte, die eine Einheitsschule einführen wollen, gleich ob sie nun Gesamt- oder Gemeinschaftsschule heißen soll. Bayerns Bevölkerung möchte offenbar keinen Systemwechsel", kommentierte der Verbandsvorsitzende Max Schmidt die Zahlen. mehr

25.10.2007 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

"Gymnasien in Hessen beliebt wie nie zuvor – klares Votum gegen Einheitsschule"

Kultusministerin Karin Wolff hat heute auf dem Gymnasialtag 2007 des Hessischen Philologenverbandes zum diesjährigen Thema "Das Gymnasium profilieren – Voraussetzungen für eine eigenverantwortliche Gestaltung der Schule" gesprochen. Vor diesem Hintergrund wies die Hessische Kultusministerin vor allem auf die Bedeutung des Erhaltes des gymnasialen Bildungsweges hin. mehr

01.10.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

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Eine Schule für alle Kinder?

(bikl.de) Nach den Ergebnissen von TIMSS und PISA wurde in der bildungspolitischen Diskussion zunächst die Frage der Schulstruktur möglichst ausgeklammert. Stattdessen ging es um Bildungsstandards, Vergleichsarbeiten und individuelle Förderung. Mittlerweile aber steht auch das Schulsystem wieder auf dem Prüfstand. Sollten Kinder nicht doch länger gemeinsam lernen? Welche Zukunft hat die Hauptschule und welche Aussichten die Gemeinschaftsschule? Valentin Merkelbach, emeritierter Professor für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur an der Johann Wolfgang Goethe-Universität nimmt in seinem folgenden Beitrag Stellung zur aktuellen Diskussion um ein zweigliedriges Schulsystem. mehr

06.09.2007 Artikel

Petition für bessere Bildung

Den Abgeordneten und Regierungsmitgliedern im Landtag des Saarlandes legen wir eine Analyse schulischer Bildung im Saarland vor. Sie stützt sich auf die aktuellsten statistischen Daten, wie sie auch dem vor wenigen Tagen veröffentlichten "Bildungsmonitor 2007" des Instituts der deutschen Wirtschaft zugrunde liegen, der dem Saarland die zweitschlechteste Dynamik aller Bundesländer attestiert. Die Analyse zeigt: es sind dringend Anstrengungen für eine bessere Bildung notwendig. Nur in dem Maß werden unsere Kinder und Jugendlichen und wird unsere Region Zukunft haben, wie es gelingt, die Bildung von Kindern und Jugendlichen weiterzuentwickeln und Orte zu kultivieren, an denen Wissen, Kompetenzen und Ideen gedeihen. mehr

Erwartungen an die Regierungserklärung – gestützt auf aktuelle Studien

Die angekündigte Regierungserklärung "Gute Bildung – starke Familien" einerseits und aktuelle Veröffentlichungen zur schulischen Bildungssituation wie die Dokumentation der Kultusministerkonferenz vom Mai 2007 und der Bildungsmonitor 2007 des Instituts der deutschen Wirtschaft von diesem Monat nimmt die Landeselterninitiative für Bildung zum Anlass, drei Erwartungen an die angekündigte Regierungserklärung auszusprechen: mehr

Entlastung für Lehrer – Anderes Lernen für Kinder – Förderung finanziell belohnen

Nicht "weniger Schüler = weniger Lehrer", sondern "weniger Schüler = kleinere Klassen = individuelle Förderung" ist für die Landeselterninitiative für Bildung der Schlüssel zur Entlastung von Lehrern und zu anderem Lernen für Kinder. Unter dem Aspekt der individuellen Förderung und des Eingehens auf Störungen bzw. auf abweichendes Verhalten sind große Klassen die erschwerende Bedingung an Schulen, wie Studien beweisen.[1] Deshalb müssten im Saarland als Grundvoraussetzung die Klassen kleiner werden[2], damit Lehrer entlastet werden und anders unterrichten können.[3] mehr

Schulministerin Sommer: Schulen sollen die Zahl der Sitzenbleiber deutlich reduzieren

Schulministerin Barbara Sommer hat zum Auftakt des Schuljahres 2007/2008 eine Offensive gegen das Sitzenbleiben angekündigt. Schulen veröffentlichen künftig ihre jeweilige Sitzenbleiberquote, zunächst freiwillig, mittelfristig auch verpflichtend. Schulen, die die Zahl der Nicht-Versetzungen mit erfolgreichen pädagogischen Konzepten senken, werden mit dem Gütesiegel Individuelle Förderung des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. mehr

Sitzenbleiben: BLLV Zahlen sind korrekt

"Die Bemühungen des Kultusministeriums, die Zahl der Wiederholer an Bayerns Schulen zu reduzieren, sind anerkennenswert und erfreulich", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbands (BLLV), Klaus Wenzel, zur Diskussion um das Thema Sitzenbleiben. Wenzel hatte am Montag die Abschaffung des Sitzenbleibens gefordert und erklärt, dass nach Schätzungen des BLLV in diesem Schuljahr rund 35.000 Schülerinnen und Schüler das Klassenziel nicht erreichen. Das Kultusministerium spricht von 24.000 Schülern. mehr

Alle Schulkinder haben ein Recht auf Erholung

Schulkinder müssen in den Ferien ausspannen dürfen. "Sie haben ein anstrengendes Jahr bewältigt und ein Recht auf Erholung", erklärte der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, anlässlich der bevorstehenden Sommerferien und der Zeugnisvergabe am 27. Juli. Kinder sollten die Ferien möglichst unbelastet verleben und unbeschwerte Wochen genießen dürfen. Eltern, deren Kinder vor dem Übertritt in eine weiterführende Schule stehen, sollten das Thema in den Ferien vermeiden. mehr