Sitzenbleiben

Bayern

Bayerischer Philologenverband fordert das Ende des klassischen Wiederholens am Gymnasium

In der aktuellen Diskussion um die Weiterentwicklung des bayerischen Gymnasiums fordert der Vorsitzende des Bayerischen Philologenverbandes, Max Schmidt, das "Ende des klassischen Wiederholens". "Wenn Schüler ein Jahrgangsstufenziel nicht erreichen, dann doch meistens, weil sich Wissenslücken über mehrere Schuljahre hinweg angesammelt haben. Entscheidend ist deshalb, dass im Wiederholungsjahr intensiv an den Ursachen, den Lücken aus den Vorjahren, gearbeitet und nicht nur derselbe Unterrichtsstoff einfach noch einmal behandelt wird", führt Schmidt aus. mehr

28.03.2012 Pressemeldung Bayerischer Philologenverband (bpv)

05.01.2012 Artikel

Baden-Württemberg

Sitzenbleiben demotiviert Betroffene

Kultusministerin Gabriele Warminski-Leitheußer ist wie der Landesschülerbeirat (LSBR) der Meinung, dass das Sitzenbleiben sich demotivierend auf die betroffenen Schülerinnen und Schüler auswirkt. "Sitzenbleiben ist für viele einfach nur ein negatives und frustrierendes Erlebnis", sagte die Ministerin. Das Kultusministerium will deshalb die individuelle Förderung an allen Schularten voranbringen. So können die schwächeren Schüler besser unterstützt werden. mehr

Bayern

44 Organisationen stellen gegliedertes Schulsystem in Frage

44 Mitgliedsorganisationen des Forums Bildungspolitik in Bayern haben sich in einer Petition an den Bayerischen Landtag gegen das starre Festhalten am dreigliedrigen Schulsystem in Bayern ausgesprochen. Sie bilden nahezu das gesamte bildungspolitische Spektrum des Freistaats ab. mehr

Saarland

Eltern: Fördern statt Sitzenbleiben ist begrüßenswerter Grundsatz

Die Landeselterninitiative für Bildung hat den Modellversuch "Fördern statt Sitzenbleiben" von Bildungsminister Kessler in den Klassenstufen 5 und 6 an elf Gymnasien ausdrücklich begrüßt. mehr

Saarland

Offizieller Start des Modellversuchs "Fördern statt Sitzenbleiben"

Heute Nachmittag um 15:00 Uhr fällt der offizielle Startschuss für den vierjährigen Modellversuch "Fördern statt Sitzenbleiben", der ab dem Schuljahr 2011/2012 an der Schulform Gymnasium durchgeführt wird. Auf einer Informationsveranstaltung im saarländischen Ministerium für Bildung werden die elf Modellschulen ihre Förderkonzepte vorstellen. Nach der Präsentation werden sie mit Wissenschaftlern und Didaktikexperten in einen intensiven Meinungsaustausch treten. mehr

VBE Baden-Württemberg

VBE sieht niedrige Sitzenbleiberquote an Haupt­schulen vornehmlich in der Versetzungsordnung begründet

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg freut sich gleichfalls über die niedrige Sitzenbleiberquote an den Haupt- und Real­schulen, sieht aber die Hauptursache für die erfreulich wenigen Nichtver­setzungen an Haupt­schulklassen (1,4 Prozent) vor allem in der "großzü­gigeren" Versetzungs­ord­nung begründet. mehr

Baden-Württemberg

Nichtversetzte 2010: An Hauptschulen und Realschulen niedrigste Quote seit dem Jahr 2000

In dieser Woche haben für die gut 1,2 Millionen Schülerinnen und Schüler an den rund 4 150 allgemeinbildenden Schulen des Landes (ohne Zweiter Bildungsweg) die großen Ferien begonnen. Traditionell wurden zum Ende des Schuljahres auch die Jahreszeugnisse überreicht. Nicht alle Schüler wurden in die nächsthöhere Klassenstufe versetzt. Das Statistische Landesamt gibt in diesem Zusammenhang die Nichtversetzten-Quoten der Schüler bekannt, die im Sommer 2010 das Klassenziel nicht erreicht hatten.1) mehr

Baden-Württemberg

Statistisches Landesamt verzeichnet für Hauptschulen und Realschulen niedrigste Zahl an nichtversetzten Schülern seit 2000

Das Kultusministerium begrüßt das niedrige Niveau der Nichtversetzenquote an Schulen in Baden-Württemberg. Insbesondere sei der kontinuierliche Abwärtstrend bei der Nichtversetzung an Haupt- und Realschulen erfreulich, hob Ministerin Warminski-Leitheußer hervor. Mit 1,4 Prozent an Haupt- bzw. 3,0 Prozent an Realschulen ist an diesen Schularten die niedrigste Nichtversetztenquote seit dem Jahr 2000 zu verzeichnen. Frau Ministerin lobte in diesem Zusammenhang auch das hohe Engagement und die Professionalität der Lehrerinnen und Lehrer an allen Schularten. mehr

Bayern

Sitzenbleiben abschaffen!

Nun ist es wieder soweit: mehr als 50.000 bayerische Schüler, doppelt so viel wie etwa in Baden-Württemberg, werden mit dem Jahreszeugnis die Nachricht erhalten, dass sie ein Schuljahr wiederholen müssen. In den Familien werden sich Dramen abspielen, Kinder verfallen in Depressionen, die Kummertelefone laufen heiß. mehr

27.07.2011 Pressemeldung Gymnasialeltern Bayern e. V.