Stipendien

Deutsches Studentenwerk: Länder mit Studiengebühren müssen nachbessern!

Die bisher von einigen Bundesländern vorgelegten Modelle zur Einführung von Studiengebühren erfüllen nach Ansicht des Deutschen Studentenwerks (DSW) nicht die sozialstaatlichen Auflagen, die das Bundesverfassungsgericht in seinem Urteil zu Studiengebühren den Ländern auferlegt hat. Auf seiner Mitgliederversammlung in Berlin appellierte der Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland an die sozialstaatliche Verantwortung jener Länder, die Studiengebühren einführen wollen, und forderte sie zu Nachbesserungen auf. DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens erklärt: "Konkret fordern wir, dass die Länder ihre Zuschüsse zur Studienfinanzierung ausbauen, dass sie Stipendienprogramme auflegen und bei der Gebührenerhebung auf die tatsächliche finanzielle Situation der Studierenden abstellen." Insbesondere Studierende, deren Budget unter dem gesetzlichen Mindestbedarf von 640 Euro im Monat liegt, sollten von Studiengebühren grundsätzlich freigestellt werden, präzisiert Rinkens und betont: "Dies muss für deutsche wie auch für ausländische Studierende gleichermaßen gelten." mehr

30.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

Ab Wintersemester 2007/2008: Studienbeiträge auch im Saarland

Nach Bayern, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen werden auch im Saarland Studierende an Hochschulen einen Beitrag für ihr Studium zu leisten haben. Die Landesregierung beabsichtigt, mit Beginn des Wintersemesters 2007/2008 Studienbeiträge in Höhe von 500 Euro pro Semester für Studierende aller saarländischen Hochschulen einzuführen. Die Einführung wird begleitet durch ein sozialverträgliches und zinsgünstiges Darlehens- und Stipendiensystem. So wird gewährleistet, dass jeder - unabhängig vom Geldbeutel der Eltern - studieren kann. mehr

Willems verleiht Landesförderstipendien an zehn begabte junge Musikerinnen und Musiker

Staatssekretär Winfried Willems hat gestern in Vertretung von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses Magdeburg die diesjährigen Landesförderstipendiaten ausgezeichnet. Willems betonte bei der feierlichen Übergabe, dass in der Musik wie kaum irgendwo sonst Leistungswillen, Disziplin, Fleiß, Können und Leidenschaft vonnöten und miteinander verknüpft seien. Das Streben nach Leistung, die Mühen von Wettbewerben seien für den Entwicklungs- und Ausbildungsprozess von enormer Bedeutung. Willems: "Das Land misst der Arbeit der Musikschulen in diesem Kontext eine so große Bedeutung bei, dass es einen eigenen Gesetzentwurf vorbereitet, der derzeit im Landtag beraten wird. Die Stellungnahmen der Fachverbände haben bereits jetzt deutlich gemacht, dass Musikschulen unverzichtbarer Bestandteil unserer Bildungslandschaft sind." mehr

Leipziger Buchmesse mit Aussteller- und Flächenzuwächsen

Die Planungen für die kommende Buchmesse laufen auf Hochtouren. "Der Anmeldestand ist sehr erfreulich. Wir rechnen für die kommende Buchmesse sowohl bei den Ausstellern als auch bei der Fläche mit einem Zuwachs von fünf Prozent", sagt Oliver Zille, Direktor der Leipziger Buchmesse. Dabei werden sich zahlreiche kleine Verlage zum ersten Mal in Leipzig präsentieren. Zudem planen mehrere große Verlage deutliche Standerweiterungen. mehr

29.11.2005 Pressemeldung Leipziger Buchmesse

Landesförderstipendien an begabte junge Musikerinnen und Musiker verliehen

Kultusstaatssekretär Wolfgang Böhm zeichnet am Montag, 28.11.2005, 15.00 Uhr, im Schinkelsaal des Gesellschaftshauses, Magdeburg, Klosterbergegarten, Schönebecker Straße 129, die diesjährigen Landesförderstipendiaten aus. mehr

CYNETart 2005: "Artist in residence – Stipendium der Kunstministerin" wurde erstmals vergeben

Beim Dresdner Medienkunstfestival "CYNETart" (24. bis 27.11.2005) stellt der 28jährige Künstler und Ingenieur Matthias Härtig aus Dresden heute sein Projekt vor, das mit einem Stipendium der Sächsischen Staatsministerin für Wissenschaft und Kunst, Barbara Ludwig, gefördert wurde. mehr

Deutsches Studentenwerk zum Studienfinanzierungsvorschlag der HRK: "Einig im Ziel, uneins in der Wahl der Mittel"

Das Deutsche Studentenwerk (DSW) als Dachverband der 61 Studentenwerke in Deutschland unterstützt die Hochschulrektorenkonferenz (HRK) in ihrer Forderung, dass Bund und Länder die Hochschulen angesichts der für die nächsten Jahre prognostizierten stark steigenden Studierendenzahlen angemessen ausstatten müssen. "Wenn die Zahl der Studierenden tatsächlich von heute zwei Millionen auf 2,7 Millionen bis zum Jahr 2012 ansteigt, dann sind wir mit den Hochschulrektoren klar einer Meinung: Bund und Länder sind gefordert, in einer gemeinsamen Anstrengung die Hochschulen ausreichend zu finanzieren", erklärt DSW-Präsident Prof. Dr. Hans-Dieter Rinkens. Gleichzeitig bezeichnet Rinkens die heute in Berlin vorgestellten Vorschläge der HRK zu einer Reform der Studienfinanzierung als "widersprüchlich". Für Rinkens gehen die Empfehlungen der HRK, wonach ausnahmslos alle Studierenden Studiengebühren entrichten sollen, einseitig zu Lasten der Studierenden und ihrer Eltern. mehr

24.11.2005 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

Stipendiaten aus Louisiana treffen Wissenschaftsminister Corts in Wiesbaden

15 Studenten aus Louisana, die wegen der Verwüstungen durch den Hurrikan Katrina an den Hochschulen in ihrer Heimat nicht unbeeinträchtigt weiterarbeiten können, sind Anfang Oktober auf Einladung der hessischen Hochschulen zum Studium hierher gekommen. mehr

Heisenberg-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft um Heisenberg-Professur erweitert

Die Bund-Länder-Kommission für Bildungsplanung und Forschungsförderung hat heute der Erweiterung des Heisenberg-Programms der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) um eine Heisenberg-Professur zugestimmt. mehr