Studienabbrecher

HRK-Senat: Hochschulen setzen Erwartungen in den Bildungsgipfel

"Der von der Bundeskanzlerin angekündigte Bildungsgipfel im Oktober muss sich auch mit einigen brennenden Themen aus dem Hochschulbereich befassen." Dies erklärte die Präsidentin der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) heute in Berlin. "Es ist zunächst ein gutes politisches Signal, dass auf höchster Ebene das gesamte Bildungssystem diskutiert werden soll. Wir benötigen aber auch greifbare Ergebnisse, um die Ernsthaftigkeit der Bemühungen von Ländern und Bund zu erkennen." mehr

09.07.2008 Pressemeldung Hochschulrektorenkonferenz

Die Entwicklung der Schwund- und Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen

Schon im Februar 2008 berichtete die HIS Hochschul-Informations-System GmbH über die Entwicklung der Studienabbruchquoten an den deutschen Hochschulen. Unter den Studienanfängern der Jahrgänge von Anfang 2000 ist diese Quote an Universitäten auf 20 % gefallen, an den Fachhochschulen aber auf 22 % gestiegen. Zum ersten Mal konnten dabei auch Werte für die neu eingeführten Bachelor-Studiengänge vorgelegt werden. mehr

Bologna wirkt: Studienabbruch an Hochschulen nimmt ab

An deutschen Universitäten kommt es seltener zum Studienabbruch. Dies ist das Ergebnis einer neuen Studie der Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert wurde und ab heute der Öffentlichkeit zugänglich ist. Demnach ist die Studienabbruchquote an deutschen Universitäten von 24 Prozent im Absolventenjahrgang 2004 auf 20 Prozent im Absolventenjahrgang 2006 gesunken. Dies ist ganz wesentlich auf die im Zuge der Bologna-Reformen eingeführten Bachelor-Studiengänge zurückzuführen. So ging der Studienabbruch in Sozialwissenschaften/Sozialwesen von 27 Prozent auf zehn Prozent, in den Sprach- und Kulturwissenschaften von 43 Prozent auf 32 Prozent und in den Agrar- Forst- und Ernährungswissenschaften von 14 Prozent auf sieben Prozent zurück. mehr

Landesamt bietet kostenlose Ausbildung zum Programmierer

Das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik NRW bildet in sechs Monate dauernden Kursen Programmierer aus. Das Angebot richtet sich in erster Linie an Studienabbrecher(innen), kann aber auch von anderen jungen Leuten wahrgenommen werden. Voraussetzung ist die Hochschul- oder Fachhochschulreife; zusätzlich ist ein Eignungstest zu absolvieren. Die Teilnahme ist kostenlos, es wird eine Aufwandsbeihilfe in Höhe von knapp 100 Euro je Monat gezahlt. mehr

VBE zum Bildungsbericht: Bildungsgerechtigkeit nicht in der Wirklichkeit angekommen

"Keine Entwarnung" gibt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger angesichts des heute vorgestellten 2. Nationalen Bildungsberichts. "Bildungsgerechtigkeit wird nach wie vor nur im Munde geführt, hat aber mit der Wirklichkeit nichts zu tun", betont Eckinger. "Zwar ist besonders im Elementarbereich ein Umsteuern in der Bildungspolitik erkennbar, aber sich jetzt zurückzulehnen wäre ein gravierender Fehler." Immer noch bestehe zwischen Bildungskarriere und sozialer Herkunft ein besonders enger Zusammenhang. "Ich sehe diesen Trend bisher nicht gebrochen", erklärt der VBE-Bundesvorsitzende. mehr

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Studie: Schüler-Studium ein Erfolgsmodell

(redaktion/ots) - Das so genannte Frühstudium begabter Schüler an Universitäten ist laut einer von der Telekom-Stiftung in Auftrag gegebenen Studie ein Erfolgsmodell, berichtet die ZEIT. Die Jugendlichen "können ihre Interessen vertiefen, lernen, eigenständiger zu arbeiten und werden selbstbewusster", sagt die Osnabrücker Erziehungswissenschaftlerin Claudia Solzbacher. Im Frühstudium besuchen begabte Schüler schon vor dem Abitur Seminare an Universitäten. mehr

11.06.2008 Artikel

Rupprecht: Gemeinsame Verantwortung von Wirtschaft und Bildungspolitik

Die Qualität der mathematisch-naturwissenschaftlichen Bildung muss weiter verbessert werden. Das hat der brandenburgische Schulminister Holger Rupprecht bei der Eröffnung der Tagung der Schulleiter und Mathematikfachleiter des bundesweiten Schulnetzwerks MINT-EC zum Jahr der Mathematik in Potsdam gefordert. Er hob gleichzeitig die Leistungen der von den Arbeitgebern gegründeten und finanzierten Excellence-Initiative besonders hervor. mehr

Reformbedarf bei Bachelor-Studiengängen

(hib/CHE) Deutsche Studenten gehen zu selten zum Studium ins Ausland. Diese Auffassung vertrat der Präsident des Deutschen Akademischen Ausstauchdienstes (DAAD), Stefan Hormuth, in der heutigen Sitzung des Ausschusses für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung. Ein wesentlicher Grund dafür sei die derzeitige Ausgestaltung der Bachelor-Studiengänge, die im Zuge des Bologna-Prozesses vor einigen Jahren an deutschen Universitäten eingeführt wurden. mehr

08.05.2008 Pressemeldung Deutscher Bundestag

© HRK

HRK-Präsidentin fordert Änderungen in den Bachelor-Studiengängen

(redaktion) Vor der Jahreskonferenz der Hochschulrektorenkonferenz (HRK), die heute und morgen in Jena stattfindet, hat HRK-Präsidentin Margret Wintermantel Änderungen in den Bachelor-Studiengängen gefordert. Die hohe Abbrecherquote deutet darauf hin, dass sich die neuen Studiengänge bisher in Deutschland nicht gerade zu einem Erfolgsmodell entwickelt haben. mehr

21.04.2008 Artikel

Symbolbild für NachrichtAcht Jahre nach Bologna - Professoren ziehen Bilanz

Das Bachelorstudium in den Ingenieurwissenschaften befindet sich trotz vieler "Kinderkrankheiten" auf einem guten Weg. Mit einem für Ingenieure charakteristischen kritischen Pragmatismus haben die Professoren sich trotz anfangs verbreiteter und teils noch vorhandener Skepsis der Sache angenommen. Behilflich war ihnen dabei u. a. auch das Feedback der Studierenden. Aber trotz erkennbarer Innovationen in der Ausbildung gibt es noch immer viel zu tun. mehr