Studierfähigkeit

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Reform der Reform

Bologna-Studiengänge nicht verteufeln, sondern zielgerichtet verbessern

(red/idw) Die Bologna-Reform muss in zentralen Punkten nachgebessert werden. Zu diesem Schluss kommt die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) in ihrem Gutachten 2010, das sie Bundeskanzlerin Angela Merkel heute überreichte. Wichtige Ziele des Bologna-Prozesses seien bisher in vielen Studiengängen verfehlt worden, stellte der Kommissionsvorsitzende Prof. Dietmar Harhoff fest. Ein Studium sei für junge Leute kaum attraktiver geworden, die Zahl der Studienabbrüche nicht gesunken. Der Hochschulzugang bleibe nach wie vor sozial selektiv. Auch habe sich die internationale Mobilität nicht verbessert. mehr

24.02.2010 Artikel

Neu gedacht: Das Gymnasium im 21. Jahrhundert

Das Gymnasium in Bayern steht vor großen Herausforderungen: Explodierende Schülerzahlen, veränderte Sozialisationsbedingungen, die Diskrepanz zwischen alten Organisationsstrukturen, überfrachteten Lerninhalten und modernen Unterrichtsmethoden sowie schlechte Arbeitsbedingungen machen aus Sicht des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV) eine Neuausrichtung dringend nötig. Mit dem heute in München präsentierten Positionspapier "Aufbrechen. Gymnasium neu denken" möchte der BLLV die Diskussion anstoßen. mehr

Studierneigung steigt besonders bei Studienberechtigten aus hochschulfernen Elternhäusern

Die Studierbereitschaft von Studienberechtigten aus hochschulfernen Elternhäusern ist 2008 deutlich angestiegen. Das zeigen die neuen Zahlen einer Befragung von Studienberechtigten ein halbes Jahr nach dem Schulabschluss. mehr

Studienberechtigte vor der Studien- und Ausbildungswahl: Vielfalt der Möglichkeiten eröffnet Chancen, führt aber auch zu großen Unsicherheiten

Wie gut fühlen sich Schülerinnen und Schüler im letzten Schuljahr vor dem Erwerb der Hochschulreife über die infrage kommenden Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten informiert? Welche Schwierigkeiten und Probleme beeinflussen ihre Studien- und Berufswahl? Wie werden die vorhandenen Beratungsangebote genutzt und bewertet? Und wo besteht weiterer Informationsbedarf? mehr

DPhV kritisiert Einschreibechaos an den Hochschulen

Mit großem Unverständnis hat der DPhV-Vorsitzende Heinz-Peter Meidinger auf die Ergebnisse der aktuellen Erhebung der Kultusministerkonferenz reagiert, wonach über einen Monat nach Beginn des Wintersemesters noch 18.000 Studienplätze in den Numerus-clausus-Fächern unbesetzt waren. Als Ursache werden in der Erhebung organisatorische Mängel genannt. mehr

03.02.2010 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Kein Geld, kein Studium

- Neue HIS-Studie: Finanzielle Probleme zweitwichtigster Grund für Studienabbruch - Deutsches Studentenwerk (DSW) besorgt DSW-Präsident - Rolf Dobischat: "BAföG regelmäßig erhöhen, Studienfinanzierungsberatung der Studentenwerke stärken" mehr

12.01.2010 Pressemeldung Deutsches Studentenwerk

Fast 5400 Gasthörer an Bayerns Hochschulen

Wie das Bayerische Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung mitteilt, hatten sich an den bayerischen Hochschulen im Wintersemester 2008/2009 fast 5 400 Gasthörer eingeschrieben. Vor allem Senioren nehmen dabei die Angebote einer universitären Weiterbildung an. So betrug das Durchschnittsalter der Gasthörer 55,5 Jahre. mehr

01.10.2009 Pressemeldung

Quennet-Thielen: "Bachelor und Master setzen sich durch!"

120 Bachelor- und Master-Absolventen des Hasso-Plattner-Instituts für Softwaresystemtechnik GmbH (HPI) in Potsdam feierten am Freitag ihren Abschluss. Cornelia Quennet-Thielen, Staatssekretärin Im Bundesministerium für Bildung und Forschung, sagte anlässlich der Feier: "Bachelor und Master setzen sich durch! Ich freue mich, dass sich in Deutschland mittlerweile zwei Drittel aller Studienanfänger in Bachelor- und Masterstudiengänge einschreiben. Das Hasso-Plattner Institut ist mit seinen BA- und MA-Studiengängen in IT-Systems-Engineering ein gutes Beispiel für eine gelungene Umsetzung der Bologna-Reformen." mehr

Mehr Studierende: Qualitätsoffensive für gutes Studium muss nächster Schritt sein

Anlässlich der Veröffentlichung der Studienanfängerzahlen zum Wintersemester 2008/09 durch das Statistische Bundesamt erklärt die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Christel Humme und der bildungs- und forschungspolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion Ernst Dieter Rossmann: mehr

Zwei Drittel aller Studienanfänger wählten Bachelorstudium

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, haben an deutschen Hochschulen im Wintersemester 2008/2009 insgesamt 455 300 Studierende ein Studium im ersten Fachsemester begonnen. Das waren 12% mehr als im Vorjahr. 66% aller Studienanfängerinnen und -anfänger (301 800) schrieben sich in einen Bachelorstudiengang ein. Damit nahmen die Studierenden im ersten Fachsemester eines Bachelorstudiums im Vergleich zum vorhergehenden Wintersemester um 25% zu. mehr

21.09.2009 Pressemeldung Statistisches Bundesamt (DESTATIS)