TIMSS (Studie)

Warum landet Berlin immer auf den hinteren Rängen?

Die Berliner Bildungspolitik ist spitze – wenn es um Bildungsausgaben oder und um positiv klingende Pressemitteilungen geht. Bei PISA-E und IGLU-E müssen wir jedoch zusehen, wie andere Bundesländer signifikante Steigerungen vermelden und sich an die Spitze vorarbeiten. Während Berlin in nahezu endlose Grundsatzdebatten über Gemeinschaftsschulen und Strukturreformen wichtige Ressourcen bindet, gelingt es anderen Bundesländern die Bildungs- und Zukunftschancen der Schüler und Schülerinnen zu steigern. mehr

Deutscher Philologenverband zu den Ergebnissen von IGLU und TIMSS: Mehr Gelassenheit statt Aufgeregtheit im Umgang mit Schulleistungsvergleichen!

Als Erfolg für die in Deutschland begonnenen bundesweiten Maßnahmen zur Frühförderung und für die im Grundschulbereich eingeführten Bildungsstandards hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, das nochmals verbesserte Abschneiden deutscher Grundschüler bei den internationalen Studien TIMSS und IGLU bezeichnet. Damit gehöre Deutschland im Grundschulbereich wie schon zuvor bei PISA zu der kleineren Gruppe von Ländern, die sich im Vergleich zu den Vorstudien relativ und in absoluten Punktzahlen verbessern konnten. Ebenso wie die 15-Jährigen bei PISA 2006 (Naturwissenschaften) haben sich die deutschen Grundschüler im besseren Leistungsviertel platzieren können. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

Thüringer Schülerinnen und Schüler sind Spitze

Viertklässler aus Thüringen haben bei der neuen Iglu-Grundschulstudie im Vergleich der Bundesländer den ersten Platz belegt - sie können am besten Texte lesen und verstehen. Beim Lesen von literarischen Texten sind sie sogar weltweit die Besten. mehr

GEW: Individuelle Förderung an allen Schularten ausbauen

"Warum soll das, was in der vierten Klasse funktioniert, in der fünften nicht möglich sein? Die IGLU-Studie zeigt wieder, dass die Schülerinnen und Schüler in der Grundschule weitgehend gute Leseleistungen erreichen, aber bei PISA schneiden die 15-Jährigen deutlich schlechter ab. Statt Sonntagsreden aus dem Kultusministerium brauchen wir endlich eine bessere individuelle Förderung an allen Schularten und einen Stopp der unsäglichen Aufteilung der Zehnjährigen. Viele Kinder erfahren dies als große Niederlage und verlieren die Motivation" sagte am Dienstag (09.12.) Doro Moritz, Landesvorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) Baden-Württemberg. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Baden-Württemberg

GEW Bayern fordert: Leistung der Grundschullehrerinnen und -lehrer endlich anerkennen!

"Die guten Leseleistungen, die IGLU den Grundschulkindern bestätigt, sind auch ein Verdienst ihrer Lehrer/innen," meint Gele Neubäcker, Vorsitzende der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft Bayern. "Deren Kompetenz und Engagement für die Kinder spiegelt sich in den guten Ergebnissen wieder." mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Bayern

Mecklenburg-Vorpommern im Ländervergleich in der Lesekompetenz insgesamt auf Platz 6

"Die Ergebnisse der Internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU 2006 bescheinigen den Kindern unseres Bundeslandes eine gute Lesekompetenz und damit den Lehrkräften eine gute Arbeit. Das heißt, die Anstrengungen zur Stärkung der Leseleistungen in den Grundschulen tragen Früchte", so die Reaktion von Kultusminister Henry Tesch zur aktuellen IGLU-Studie. mehr

Thüringen beim IGLU-Ländervergleich 2006 auf erstem Platz

Heute wurden die zentralen Ergebnisse des nationalen IGLU*)-Ländervergleichs (IGLU-E 2006) vorgestellt. Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) erklärt dazu: mehr

09.12.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

NRW braucht Stufenplan für kleine Klassen

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft fordert als Konsequenz aus den Ergebnissen der IGLU-Studie, die Förderung der Grundschüler durch kleinere Klassen zu intensivieren. Dazu bedarf es nach Auffassung der GEW eines konsequenten Stufenplans zur Reduzierung der Klassengrößen. NRW hat zwei Schüler mehr pro Grundschulklasse als der Bundesdurchschnitt. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Nordrhein-Westfalen

Die IGLU-Studie bestätigt: Die soziale Schere geht in Nordrhein-Westfalen wieder zusammen

Bei der im Jahr 2006 durchgeführten internationalen IGLU-Studie haben die Schülerinnen und Schüler aus Nordrhein-Westfalen besser abgeschnitten als bei der letzten Vergleichsstudie fünf Jahre zuvor. Die Leseleistungen der getesteten Kinder liegen mit 543 Punkten um 12 Punkte höher. Damit liegt Nordrhein-Westfalen über dem Durchschnitt der OECD (537) sowie der EU (534) und auf Augenhöhe mit dem Bundesdurchschnitt (548). Insgesamt liegen die Ergebnisse aller Bundesländer auf einem hohen internationalen Niveau eng beieinander. mehr

Internationaler Lesevergleich IGLU 2006-E: Berliner Schüler lesen im deutschlandweiten Durchschnitt

- Zöllner: Koppelung von Bildungserfolg und Herkunft ist nicht zu akzeptieren - Berliner lesen besser als der internationale Durchschnitt - Mit Qualitätspaket müssen Leseleistungen verbessert werden mehr