TIMSS (Studie)

Bildungsreformen und ihre Konsequenzen im Schulbuchmarkt

(jk) Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung bringt es auf den Punkt: „In Deutschland geschieht derzeit in der Bildung die tiefgreifendste Reform seit fünfzig Jahren.“ Ausgelöst wurden die Bildungsreformen vor allem durch die PISA- und TIMSS-Studien: G8, Ganztagsschule, Einführung des Zentralabiturs, Fächerverbünde, Bildungspläne, aber auch die Föderalismus- oder die Rechtschreibreform sind nur einige Stichworte. mehr

06.06.2006 Artikel

Ergebnisse der 314. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 314. Plenarsitzung am 1. und 2. Juni 2006 in Plön unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Ute Erdsiek-Rave, insbesondere mit folgenden Themen befasst: 1. Schule und Integration 2. Gesamtkonzeption für Maßnahmen zur Feststellung der Leistungsfähigkeit des Bildungssystems und der Schulen 3. Vereinbarungen zur Sekundarstufe I und zur gymnasialen Oberstufe 4. Auswirkungen der Verkürzung der Schulzeit auf zwölf Jahre auf den Hochschulbereich mehr

Wie kommen die Bildungsstandards in die Schule?

(bikl) Nach den ersten Ergebnissen von TIMSS und PISA war eines klar: Der deutsche Schulunterricht muss besser werden. Dafür hat sich die Kultusministerkonferenz seit Dezember 2003 auf nationale Bildungsstandards für die Kernfächer Deutsch, Mathematik, Naturwissenschaften und die erste Fremdsprache verständigt. Die zentrale Frage ist nun: Welche Folgen hat das für den Unterricht und wie können die Kompetenzen der Schüler wirklich gefördert werden? mehr

01.06.2006 Artikel

Kultusministerin Karin Wolff: Qualität durch Zielvorgaben, Landesprüfungen, Jahrstundentafeln sowie qualifizierte Vertretungskräfte sichern

"Hessens Schulwesen befindet sich seit 1999 auf konsequentem Modernisierungskurs. Wir wollen auf allen Ebenen die Qualität verbessern und zum Bildungsland Nummer eins werden", sagte die Hessische Kultusministerin Karin Wolff heute beim 6. VhU-Bildungsforum "Selbständige eigenverantwortliche Schule 2015" der Vereinigung der hessischen Unternehmerverbände (VhU) in Frankfurt am Main. Bildungsstandards als verbindliche und regelmäßig überprüfte Ziele sowie mehr Eigenverantwortung der Schulen seien "als zwei Seiten einer Medaille" Kernbestandteile dieses Konzepts. mehr

Staatsexamen und Master parallel vergeben!

"Wenn der Kultusminister die Lehrerbildung an Bachelor-/Mastermodelle angleichen will, sollte er im Interesse der Studierenden und der Schulen für eine parallele Vergabe des Masters und des Staatsexamens sorgen", fordert die stellvertretende Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Dr. Susanne Lin-Klitzing. Damit bleibe die Aufsichtsfunktion des Staates gewährleistet und es sei eine Einführung des Masters parallel zum Staatsexamen möglich; der Bachelorabschluss könne nur als Ausstiegsmöglichkeit, nicht aber als berufsqualifizierender Abschluss für das Lehramt dienen. "Das legt schon die Kultusministerkonferenz (KMK) in ihren Quedlinburger Beschlüssen fest", stellt Lin-Klitzing fest. mehr

PhV kritisiert Umstellung auf Bachelor/Masterabschlüsse:

"Der Philologenverband lehnt die Einführung von Bachelor- und Masterabschlüssen für das gymnasiale Lehramtsstudium ab und ist enttäuscht, dass der neue Kultusminister die bewährte Organisation und Ausbildung aufgibt. Wo ist ein überzeugendes Konzept für eine solche Umstellung?", so die stellvertretende Landesvorsitzende des Philologenverbandes Baden-Württemberg (PhV BW), Dr. Susanne Lin-Klitzing. mehr

Von der Grundschule in die weiterführende Schule

(bikl) Die Kultusministerkonferenz will den Übergang von der Grundschule in die weiterführenden Schulen genau untersuchen lassen. Sie sprach sich heute für eine Länderbeteiligung an einer entsprechenden Studie des Max-Planck-Instituts für Bildungsforschung im Rahmen der "Dritten Internationalen Mathematik- und Naturwissenschaftsstudie" TIMSS 2007 aus. mehr

03.03.2006 Artikel

Ergebnisse der 313. Plenarsitzung der Kultusministerkonferenz

Die Kultusministerkonferenz hat sich auf ihrer 313. Plenarsitzung am 2. und 3. März 2006 in Berlin unter dem Vorsitz ihrer Präsidentin, Ministerin Ute Erdsiek-Rave, insbesondere mit folgenden Themen befasst: mehr

VBE zum Muñoz-Besuch: Außenansichten tun gut

"Ich sehe im Deutschland-Besuch des UN-Sonderberichterstatters Prof. Dr. Vernor Muñoz Villalobos einen weiteren Schritt hin zur Normalität globalen Informationsaustauschs, nachdem die Teilnahme der Bundesrepublik an den internationalen Vergleichsstudien TIMSS, PISA und IGLU bereits Alltag ist", stellt der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Dr. Ludwig Eckinger fest. "Solche Außenansichten können nur gut tun, uns noch intensiver mit den Reformvorhaben seit PISA auseinander zu setzen." Deutschland habe sich schon in der zweiten Hälfte der 90er Jahre eindeutig zur Notwendigkeit internationaler Evaluation im Bildungsbereich bekannt. mehr