Unterrichtsmaterial

Elternbeteiligung keine Garantie für neue Schulbücher

Der Schulbuchkauf wird in Deutschland immer stärker zur Privatsache. Wurden noch vor einigen Jahren die Lernmittel in den meisten Bundesländern kostenlos an die Schüler verliehen, müssen die Eltern in diesen Tagen zum Schulstart in 11 von 16 Bundesländern den Schulbuchkauf ganz oder mit einem Eigenanteil finanzieren. Dahinter steckt ein Rückzug des Staates aus der Lernmittelfinanzierung, für die Länder und Kommunen 2005 nur rund 230 Mio. € aufwendeten. 1991 waren es bei knapp 1 Million weniger Schüler noch ca. 400 Mio. €. Nach Berechnungen des Branchenverbandes der Schulbuchverlage, VdS Bildungsmedien, übertrafen im letzten Jahr die Privatausgaben für Schulbücher und Unterrichtssoftware mit 240 Mio. € erstmals die staatlichen Ausgaben. Allerdings ist der Privatanteil - auf die knapp 12 Mio. Schüler in Deutschland gerechnet - mit 20 € pro Schüler pro Jahr im europäischen Vergleich weiterhin sehr niedrig und für Normalverdiener zumutbar. mehr

02.08.2006 Pressemeldung Verband Bildungsmedien e. V.

Mit Schulbüchern eine neue Sprache und Kultur entdecken

(kb) Die Aachener Autorin Sylvie Schenk wurde für ihre erfolgreichen Romane ("Heute ist auch noch ein Tag") und Erzählungen mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet. Nur wenige wissen, dass die gebürtige Französin und ausgebildete Lehrerin auch mit großem Erfolg Schulbücher für Französisch schreibt. Dabei treffen zwei ihrer Leidenschaften zusammen: Jungen Menschen eine Tür in die Welt von Literatur und Sprache zu öffnen sowie selber schreibend zu gestalten. Ihr Bestseller: das neue Französisch-Lehrwerk "À plus" von Cornelsen. Was für sie ein gutes Schulbuch auszeichnet, schildert sie im Gespräch. mehr

12.04.2006 Artikel

© Cornelsen

"Rechtschreibtest im Internet bereits im Einsatz"

(bikl) Die Schulbuchverlage setzen auch weiterhin aufs Buch – das hat nicht zuletzt die didacta in Hannover gezeigt, wo das traditionsreiche Medium eindeutig im Vordergrund stand. Andererseits gehört das Lernen am PC für viele Schüler schon zur Normalität. Nahezu alle Schulen sind im Netz, in vielen Klassenzimmern und auf dem häuslichen Schülerschreibtisch stehen Computer. Trotzdem haben viele Verlage ihre Produktion von Multimediaprogrammen aus Kostengründen erheblich reduziert oder gar ganz eingestellt. bildungsklick.de sprach mit dem Geschäftsführer für den Bereich Marketing beim Cornelsen Verlag, Wolf-Rüdiger Feldmann, über die Strategie des Berliner Schulbuchverlags. mehr

09.03.2006 Artikel

© bikl.de

"Neudrucke spätestens zum neuen Schuljahr"

(bikl) Auf etwa 250 Millionen Euro hatte der Branchenverband der Schulbuchverlage, VdS Bildungsmedien, im Jahr 2004 die Kosten für eine komplette Rücknahme der Rechtschreibreform geschätzt. Unterdessen geht es nur noch um eine Korrektur der Reform. Die Vorschläge, vom Rat am Montag der KMK übergeben, sollen heute in diesem Gremium besiegelt werden. Was bedeutet dieses Ergebnis für die Schulbuchverlage? bildungsklick.de hat sich umgehört. mehr

02.03.2006 Artikel

Kostenloses digitales Unterrichtsmaterial von Siemens

Auf der Bildungsmesse didacta vom 20. bis 24. Februar 2006 werden die neuen Mediensammlungen auf dem Messestand des pädagogischen Partners LOKANDO AG in Halle 15 Stand G46/1 vorgestellt und sind dort auch für Lehrkräfte kostenlos erhältlich. Ebenfalls erhältlich sind Mediensammlung zu den Themen Ohr, Hören und Schwerhörigkeit sowie zu Einstein und Horizons2020. mehr

16.02.2006 Pressemeldung Siemens AG

© VdS Bildungsmedien

"Bayern entscheidet sich auch nicht plötzlich für den Linksverkehr"

(bikl) Einhellig begrüßt hatten die Schulbuchverlage auf ihrer letzten Verbandstagung die Entscheidung der Kultusministerkonferenz, die unstrittigen Teile der Rechtschreibreform zum 1.8. 2005 umzusetzen. Dabei hatten die Verleger die Erwartung geäußert, dass dadurch der "Rechtschreibfriede" insgesamt wiederhergestellt werden könne. Eine trügerische Hoffnung, wie sich jetzt zeigt, nachdem Bayern und Nordrhein-Westfalen überraschend einen Rückzieher gemacht haben und auch Niedersachsen aus dem Kompromiss ausscheren will. bildungsklick.de sprach mit Andreas Baer, Geschäftsführer des Verbandes deutscher Schulbuchverlage, VdS Bildungsmedien, über das Rechtschreibchaos. mehr

18.07.2005 Artikel

Schulbücher: Kaufen statt mieten

(bikl) "Wissen ist käuflich" und "Wertpapier mit garantiertem Gewinn" oder "Eigene Schulbücher wirken schneller" – mit einer großen Plakataktion will der Verband der Schulbuchverleger, VdS Bildungsmedien, derzeit in Hamburg und Niedersachsen Eltern davon überzeugen, Schulbücher für ihre Kinder zu kaufen statt zu mieten. bildungsklick.de fragte den Sprecher des Verbands, Rino Mikulic, warum denn das eigene Schulbuch wirklich so viel besser als das gemietete sein soll. mehr

27.05.2005 Artikel

Bessere Noten mit Cornelsen Power Learning

Über die Frage, ob Schüler besser mit einer Lernsoftware üben, das Internet nutzen oder doch lieber ganz klassisch mit einem Buch lernen, gehen die Expertenmeinungen auseinander. Cornelsen Power Learning vereint die Vorzüge aller drei Lernmedien in einem Produkt – und dies zu einem höchst attraktiven Preis von nur € 19,95 (D). Mit dem Erscheinen der Titel Englisch und Deutsch für die 10. Klasse und Mathematik für die 9. bzw. 10. Klasse ist das trimediale Lernangebot für die Sekundarstufe I jetzt komplett. mehr

02.01.2003 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH