VERA (Studie)

© mk.niedersachsen.de
Niedersachsen

Vergleichsarbeiten auf dem Prüfstand

(red/pm) Niedersachsens Kultusminister Bernd Althusmann (CDU) ruft Eltern von Kindern mit Migrationshintergrund dazu auf, sich stärker um Schulangelegenheiten zu kümmern. Schulen hingegen will er von Bürokratie entlasten, etwa indem die Vergleichsarbeiten nicht mehr verpflichtend sind. mehr

07.07.2010 Artikel

© bikl.de
Vergleichsarbeiten 2010

Vergleichsarbeiten 2010: Auch dieses Mal wenig Ertrag bei hohem Aufwand und oft unerfreulichen Nebenwirkungen

Der Grundschulverband hat die Lernstandserhebungen am Ende der Grundschulzeit (VERA 3) seit ihrer Einführung 2004 kritisch-konstruktiv begleitet. Seine Stellungnahmen beziehen sich einerseits auf detaillierte fachdidaktische Analysen der konkret gestellten Aufgaben, zum anderen grundsätzlicher auf die Funktion bzw. Leistungsfähigkeit solcher Erhebungen und den Status der Test-Ergebnisse (vgl. Grundschule aktuell Nr. 89, 90, 99, 103). mehr

„Testeritis“

VBE: VERA bei Lehrern immer noch nicht sehr beliebt

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) Baden-Württemberg sieht weiterhin wenig Akzeptanz für die kürzlich stattgefundenen bundesweit einheitlichen VERgleichsArbeiten für Drittklässler in Deutsch und Mathematik (VERA). Dabei stößt den Pädagogen sauer auf, dass diese Arbeiten wieder Inhalte aufgegriffen haben, die in manchen Klassen erst nach den Vergleichstests oder gar nicht in der Grundschule behandelt würden. Und unlösbare Aufgaben frustrieren Kinder, selbst wenn es dafür keine Noten gibt. mehr

IGLU-Studie

Grundschulen bekommen zu wenig Unterstützung

Die regelmäßig von Bildungsforschern attestierten Erfolge der pädagogischen Arbeit an den Grundschulen werfen erneut die Frage auf, warum damit nach nur vier Jahren Schluss ist. Für den Präsidenten des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sind die bislang veröffentlichten insgesamt positiven Ergebnisse der Sonderauswertungen der IGLU- Studie 2006 keine Überraschung: "Wir wissen, dass an den Grundschulen hervorragende Arbeit geleistet wird. Umso verwunderlicher ist es, dass gerade die erfolgreichste Schulart die kürzeste ist." mehr

Berlin

Grundschullehrer gegen Vergleichstests

(red) In einem offenen Brief haben mehr als 1000 Berliner Grundschullehrer und Erzieherinnen Bildungssenator Jürgen Zöllner aufgefordert, die jährlich in den dritten Klassen durchgeführten Vergleichsarbeiten in Deutsch und Mathematik, "Vera", an ihren Schulen abzuschaffen. Initiator des Protestschreibens ist die Initiative "Grundschulen im sozialen Brennpunkt". mehr

14.04.2010 Artikel

Mit Kompetenztests dem Wissen der Schüler auf der Spur

Erstmals schreiben in diesem Schuljahr alle Schüler der dritten, sechsten und achten Klassen sogenannte Kompetenztests. Damit wird der Lernstand von insgesamt etwa 80.000 Schülern in den Fächern Deutsch und Mathematik und bei den Sechst- und Achtklässlern zusätzlich in Englisch überprüft. Die zentralen Tests werden zu jeweils einheitlichen Terminen im zweiten Schulhalbjahr durchgeführt. mehr

Ministerin Sommer zeichnet die erfolgreichsten Grundschulen bei den Lernstandserhebungen in Klasse 3 aus

Schulministerin Barbara Sommer hat heute die erfolgreichsten Grundschulen der diesjährigen Lernstandserhebungen in Klasse 3 ausgezeichnet. Stellvertretend für alle geehrten Grundschulen besuchte sie die Wilhelmschule in Castrop-Rauxel. "Ich freue mich über die herausragenden Leistungen dieser Grundschulen. Es gelingt ihnen besonders gut, ihre Schülerinnen und Schüler erfolgreich zu fördern", erklärte die Ministerin. Insgesamt 72 Schulen erhalten eine Urkunde für ihre Leistungen in Deutsch beziehungsweise Mathematik. Mit den Lernstandserhebungen wurden im Frühjahr 2009 die Fähigkeiten der Drittklässlerinnen und Drittklässler an allen 3.300 Grundschulen in Nordrhein-Westfalen getestet. mehr

Deutsche Schulen holen weiter auf

Was sich bei PISA andeutete, hat sich bei IGLU und TIMSS fortgesetzt: Die beiden jüngst vorgestellten Grundschulstudien verdeutlichen ebenso wie PISA, dass das deutsche Schulsystem Fortschritte macht. IGLU und TIMSS zeigen, dass die deutschen Grundschulen im internationalen Vergleich teilweise klar über dem Durchschnitt liegen. Die erheblichen Reformanstrengungen der letzten Jahre zeigen Wirkung. "Diese Fortschritte sind übrigens nicht mit hektischen, ideologisch motivierten Schulstruktur-Veränderungen erzielt worden", betont Albert Obert, Vorsitzender des Verbandes Deutscher Realschullehrer. "Weder PISA noch IGLU oder TIMSS liefern Argumente für Schulstruktur-Experimente." mehr

11.12.2008 Pressemeldung Verband Reale Bildung

IGLU-Studie über Grundschulkinder: Soziale Ungleichheit trübt gutes Ergebnis

"Die Leseleistungen der Grundschul-Kinder in Schleswig-Holstein sind gut. Bei aller Fragwürdigkeit der immer stärker um sich greifenden Testeritis darf man sich darüber durchaus freuen. Trotz schwieriger Bedingungen schaffen es die Grundschulen anscheinend mit gemeinsamem Unterricht aller Schüler gute Leistungen zu erzielen. Auch der Anteil von Schülern mit schwachen Leseleistungen liegt nur halb so hoch wie später bei den 15-jährigen", sagte Matthias Heidn, Landesvorsitzender der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW), am Dienstag, den 9.12.08 zum IGLU-Bundesländervergleich, der heute in Berlin veröffentlicht wurde. Er warnte das Bildungsministerium davor, diese Erfolge durch schlecht vorbereitete Reformen wie die Einführung des Jahrgangsübergreifende Unterricht zu gefährden. mehr

09.12.2008 Pressemeldung GEW Schleswig-Holstein

Staatsminister Jürgen Banzer: IGLU wie auch TIMSS-Ergebnisse bedürfen der sorgfältigen Analyse

Dass sich die bei TIMSS getesteten Kompetenzen deutscher Schüler im Bereich der Mathematik und der Naturwissenschaften im oberen Mittelfeld der 40 getesteten OECD-Staaten befinden, ist ein ermutigendes Signal. Ähnliches gilt für das im Rahmen der IGLU Studie getestete Leseleistungsvermögen hessischer Grundschüler, das auf dem Niveau des EU- und OECD-Durchschnitts liegt. An dieser Stelle gilt es, den Grundschullehrerinnen und Grundschullehrern ausdrücklich für ihr Engagement zu danken. Wir müssen uns nun in aller Sorgfalt die Ergebnisse anschauen und genauestens analysieren, was es zu verbessern gilt. Ungeachtet dieser noch ausstehenden Analyse, werde ich dafür Sorge tragen, dass die Rahmenbedingungen für die Arbeit der Grundschulen, so wie ich es bereits im Sommer angekündigt habe, spürbar verbessert werden können. mehr

09.12.2008 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium