VERA (Studie)

Warum landet Berlin immer auf den hinteren Rängen?

Die Berliner Bildungspolitik ist spitze – wenn es um Bildungsausgaben oder und um positiv klingende Pressemitteilungen geht. Bei PISA-E und IGLU-E müssen wir jedoch zusehen, wie andere Bundesländer signifikante Steigerungen vermelden und sich an die Spitze vorarbeiten. Während Berlin in nahezu endlose Grundsatzdebatten über Gemeinschaftsschulen und Strukturreformen wichtige Ressourcen bindet, gelingt es anderen Bundesländern die Bildungs- und Zukunftschancen der Schüler und Schülerinnen zu steigern. mehr

Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben

Der Präsident des Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnen-verbandes (BLLV), Klaus Wenzel, sieht sich im relativ guten Abschneiden Zehnjähriger bei der internationalen Grundschul-Lese-Untersuchung IGLU und beim internationalen TIMSS-Schultest in seiner Forderung nach einer deutlich längeren gemeinsamen Schulzeit bestätigt. "Die Grundschule ist die beste Schule, die wir haben. Ich verstehe nicht, warum wir damit nach nur vier Jahren aufhören und Kinder in ein Korsett zwingen, das den meisten von ihnen nicht passt." mehr

VERA 8 kommt: Cornelsen bietet passgenaue Materialien zur Vorbereitung im Unterricht und zuhause

Im März 2009 schreiben die Achtklässler in fast allen Bundesländern Vergleichsarbeiten (VERA) in Deutsch, Mathematik und der ersten Fremdsprache. Die Aufgaben der Vergleichsarbeiten erstellt das Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB): Cornelsen entwickelt hierzu passgenaue Übungshefte, in denen die VERA-Aufgabenformate umgesetzt werden. Schülerinnen und Schüler können sich damit optimal vorbereiten, Lehrerinnen und Lehrer gelassener auf die Testphase blicken. mehr

03.12.2008 Pressemeldung Cornelsen Verlag GmbH

VBE: Hohes Niveau halten

Die richtige Antwort auf die Herausforderungen unseres Zusammenlebens ist es nicht, einfach das Anspruchsniveau in den Schulen herabzusetzen, sondern mit allen Anstrengungen Schüler zu einem qualifizierten Abschluss an der jeweiligen Schulart zu führen. Die Ansicht vertritt der Vorsitzende des Verbandes Bildung und Erziehung (VBE) im Landesbezirk Südbaden, Ekkehard Gabriel (Gundelfingen), angesichts einer in der Kultusministerkonferenz (KMK) erkennbaren Tendenz, an den bundesweit verbindlichen Bildungsstandards zu rütteln, auf die sie sich 2004 geeinigt hatten. Dabei soll der Anspruch nach unten korrigiert werden. mehr

LSV NRW: Hauptschüler durch Integration stärken

Die LandesschülerInnenvertretung (LSV) NRW kritisiert, dass die Kultusministerkonferenz-Politiker nicht akzeptieren, was allen anderen schon lange klar ist. Die Hauptschule ist in dem dreigliedrigem Schulsystem zu einer Restschule abgesackt. mehr

14.11.2008 Pressemeldung LandesschülerInnenvertretung NRW

Wir stehen zu unseren Hauptschulen!

Zu den Ergebnissen der Amtschefkonferenz der Kultusministerkonferenz erklärt Schulministerin Barbara Sommer: "Berichte, nach denen Bildungsvergleiche für die Hauptschule ausgesetzt werden sollen, sind falsch. Wahr ist, dass wir auch im kommenden Jahr in einer repräsentativen Stichprobe Schülerinnen und Schüler der 9. Klassen testen werden – natürlich auch die Hauptschüler. Dieser Test wird im zeitlichen Kontext von PISA durchgeführt. Das war ursprünglich anders vorgeschlagen worden. Nordrhein-Westfalen hat sich für diese Lösung stark gemacht und ist damit auch durchgedrungen. mehr

Keine Vergleichstests für Hauptschüler

(redaktion) Eigentlich sollten ab dem kommenden Jahr die Leistungen und Erfolge der deutschen Schüler und somit auch der Schulen stärker ins Visier genommen werden, und zwar mit zusätzlichen Vergleichsarbeiten in der Grundschule und in der Sekundarstufe I. Jetzt plant die KMK offensichtlich einen – zumindest teilweisen – Rückzug: Die Hauptschüler sollen von diesem Verfahren ausgenommen werden. Damit würde die KMK abrücken von ihrer Gesamtstrategie "der umfassenden Konzeption zur Weiterentwicklung des gesamten Bildungswesens", wie sie selbst ihren im Juni 2006 gefassten Beschluss bezeichnet hatte. mehr

13.11.2008 Artikel

Zentrale Vergleichsarbeiten VERA in Schleswig-Holstein abgeschlossen

Die Drittklässler an Schleswig-Holsteins Grundschulen haben die zentralen Vergleichsarbeiten (VERA-3) für das laufende Jahr abgeschlossen. Nachdem am Dienstag (6. Mai) die Arbeiten im Fach Deutsch auf dem Stundenplan standen, waren es heute (8.Mai) die Aufgaben im Fach Mathematik. "Mit VERA verfügen wir über ein verlässliches und professionelles Instrument, das Schülern, Lehrkräften und Eltern wertvolle Rückmeldungen über den Leistungsstand und über eine weitere sinnvolle Förderung von Kindern gibt", sagte Bildungsstaatssekretär Wolfgang Meyer-Hesemann heute in Kiel. Die Aufgaben seien wie in den vergangenen Jahren zuvor eingehend geprüft worden, damit Schwierigkeit und Testzeit der Vergleichsarbeiten für die dritten Klassen angemessen gestaltet werden konnten. mehr

15.000 Drittklässler schreiben Kompetenztests in Deutsch und Mathe

Am morgigen Dienstag und am kommenden Donnerstag schreiben rund 15.900 Thüringer Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe drei Kompetenztests in den Fächern Deutsch und Mathematik. Den Schulen in freier Trägerschaft ist die Teilnahme frei gestellt. Kompetenztests haben den Charakter von "Vergleichsarbeiten", die es der Schulleitung und den Fachlehrern ermöglichen sollen, die Leistungen der Schüler zu analysieren und daraus diagnostische Informationen zu gewinnen sowie den aktuellen Lernstand mit dem Landesdurchschnitt zu vergleichen. mehr

05.05.2008 Pressemeldung Thüringer Kultusministerium

"VERA 3" startet erstmals an Grundschulen

Knapp 20.000 Drittklässler an den 425 Brandenburger Grundschulen werden morgen, den 06. Mai, und am Donnerstag, den 08. Mai, erstmals die bundesweiten Vergleichsarbeiten der Jahrgangsstufe 3 ("VERA 3") schreiben. Bildungsminister Holger Rupprecht begrüßte das neue Instrument, um Schülerleistungen zu vergleichen. "Die Ergebnisse der nationalen und internationalen Schulleistungsstudien wie IGLU und PISA bestärken uns darin, allen Kindern gute und gleichberechtigte Bildungschancen zu bieten", so Rupprecht. "Vergleichsarbeiten sind ein gutes Instrument, das Leistungsvermögen von einzelnen Kindern und Klassen mit allgemein gültigen Qualitäts- und Leistungsstandards für Grundschulen zu vergleichen und sie bieten Lehrkräften und Schulleitungen die Chance, konkret nach besseren Möglichkeiten der gezielten Förderung für ihre Schülerinnen und Schüler zu suchen." mehr