Zentralabitur

Kultusministerin Wolff: "KMK folgt hessischem Vorstoß - in Zukunft von Kiel bis Konstanz jedes Abitur gleichwertig"

Die Hessische Kultusministerin Karin Wolff begrüßt den Beschluss zur Entwicklung von Standards für die Abiturprüfung auf Antrag des Landes Hessen durch die Kultusministerkonferenz (KMK) in Bonn. "Ich bin sehr zufrieden mit der heutigen Entscheidung, weil jetzt gesichert ist, dass in Zukunft von Kiel bis Konstanz alle Schülerinnen und Schüler ein gleichwertiges Abitur haben werden. Mit der heutigen Entscheidung folgt die KMK dem Vorstoß, den Hessen stellvertretend für die unionsregierten Länder eingebracht hat, und garantiert, dass zukünftig die bundesweite Vergleichbarkeit von allen Schulabschlüssen in Deutschland gesichert ist." mehr

17.10.2007 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Bildungsstandards statt Bundesabitur

(bikl.de) In Deutschland wird es auf absehbare Zeit kein bundesweites Zentralabitur geben. Stattdessen beschloss die Kultusministerkonferenz heute, für das Abitur bundesweit einheitliche Standards für die Fächer Deutsch, Mathematik und Fremdsprachen einzuführen. mehr

17.10.2007 Artikel

Kultusministerkonferenz berät über Zentralabitur

(bikl.de) Heute und morgen trifft sich die Kultusministerkonferenz in Bonn zu ihrer 319. Plenarsitzung. Dabei berät sie unter anderem über bundesweit einheitliche Abiturstandards. mehr

17.10.2007 Artikel

Streit um Bundeszentralabitur ist überflüssig!

Als überflüssig und wenig hilfreich auf dem Weg zu besserer Bildungsqualität in Deutschland hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, den Streit in der Kultusministerkonferenz um die Einführung eines Bundeszentralabiturs bezeichnet. "Die ärgerliche Tatsache, dass die Qualität des Abiturs in den Bundesländern differiert, wird nicht durch die Einführung eines Bundeszentralabiturs beseitigt. Die Grundvoraussetzung für mehr Vergleichbarkeit bei den Abituranforderungen wäre ein ehrliches Bestreben derjenigen Bundesländer mit reduzierten Abiturmaßstäben, ihre Leistungsanforderungen über einen längeren Zeitraum systematisch zu erhöhen. Als Maßstab können dabei die Anforderungen von Bayern, Sachsen und Baden-Württemberg gelten. Die Bereitschaft dazu kann ich allerdings derzeit nicht überall erkennen! Das Pferd jetzt von hinten aufzuzäumen, ist wenig sinnvoll!", betonte Meidinger. mehr

17.10.2007 Pressemeldung Deutscher Philologenverband (DPhV)

GEW: "Geld und Zeit nicht für Abitur-Standards verplempern"

Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) hat die Kultusministerkonferenz (KMK) davor gewarnt, Geld und Zeit für die Entwicklung einheitlicher Abiturstandards zu verplempern. "Der Antrag Hessens ist eine Luftnummer. Sie soll kaschieren, dass sich nicht einmal die unionsregierten Bundesländer in der Frage ´deutsches Zentralabitur´ einig sind. Weil man nicht zugeben kann, dass der große Sommerloch-Auftritt einiger prominenter CDU/CSU-Ministerpräsidenten für das Zentralabitur ein Reinfall war, soll jetzt vier Jahre lang viel Geld für Standards in Mathematik, Deutsch und erster Fremdsprache vergeudet werden", betonte die stellvertretende GEW-Vorsitzende Marianne Demmer mit Blick auf die heute und morgen tagende KMK. Der staunenden Öffentlichkeit könne dann jeder Ministerpräsident entsprechend der eigenen Vorlieben erzählen, dies ist die Vorbereitung auf ein "deutsches Zentralabitur" oder eben nur auf Vergleichsarbeiten ohne Prüfungsrelevanz. mehr

Schavan drängt auf Zentralabitur

(bikl.de) Vor der 319. Plenarsitzung Kultusministerkonferenz am 17. und 18. Oktober 2007 in Bonn hat Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) jetzt einen energischen Anlauf für ein bundesweites Zentralabitur gefordert. mehr

15.10.2007 Artikel

Deputation für Bildung tagt öffentlich am 11. Oktober

Die Deputation für Bildung tagt öffentlich am Donnerstag, 11. Oktober, ab 10.15 Uhr im Haus der Senatorin für Bildung und Wissenschaft am Rembertiring 8-12 (Sitzungssaal 120). Die Deputierten erhalten im Landesteil Rechenschaft über die zentralen Elemente der Abiturprüfung, die im vergangenen Schuljahr eingeführt worden sind. Alle schriftlichen Arbeiten im Grundkurs wurden landeseinheitlich geschrieben. Für die Fachhochschulreife sind die ersten zentralen Prüfungen an zehn beruflichen Schulen der Stadtgemeinde Bremen und drei in der Stadtgemeinde Bremerhaven wissenschaftlich ausgewertet worden. mehr

Bessere Arbeitsbedingungen an den saarländischen Gymnasien derzeit wichtiger als ein bundesweites Zentralabitur.

Zu den jüngsten Äußerungen des (scheidenden) Ministers Jürgen Schreier zum bundesweiten Zentralabitur erklärte der Vorsitzende der Landeselternvertretung der Gymnasien im Saarland Joachim Klesen: mehr

Kultusminister Jürgen Schreier: Gemeinsames Abitur aller Länder wäre eine gute Sache

Kultusminister Jürgen Schreier begrüßt die Überlegungen für ein länderübergreifendes Abitur. Einen solchen Antrag wollen die CDU-Länder zunächst für die Fächer Deutsch, Mathematik sowie eine Fremdsprache in die Kultusministerkonferenz (KMK) einbringen. mehr

Kultusstaatssekretär Wacker: Unionsbeschluss für die Einführung gemeinsamer Bildungsstandards bestätigt

Kultusstaatssekretär Georg Wacker MdL hat einen Bericht der Süddeutschen Zeitung vom heutigen Tag (30. August) zurückgewiesen, wonach die Länder Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen ab dem Jahr 2012 bereits einen Testlauf für länderübergreifende Abituraufgaben planen. mehr