Zentralabitur

Olbertz berichtet über wichtige Änderungen des Schulgesetzes zum neuen Schuljahr

Im Mittelpunkt der zum Schuljahresbeginn umzusetzenden Schulgesetzänderungen stehen Fragen der inneren Schulgestaltung und der Qualitätssicherung. Bei der Pflicht zur Rechenschaft z.B. durch Evaluation, die im Schulgesetz ausdrücklich hervorgehoben wird, geht es für die Schulen um die Überprüfung der erreichten Ziele. Dies gilt sowohl für die Schülerleistungen als auch die Lehr- und Lernbedingungen, die Professionalität der Lehrkräfte und Schulleitungen sowie für das Schulklima. mehr

Für Föderalismus in der Bildungspolitik

Für den Föderalismus in der Bildungspolitik haben sich der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann und die niedersächsischen CDU-Abgeordneten des Deutschen Bundestags gemeinsam ausgesprochen. "Allenthalben gibt es einen gewissen Bedarf an Harmonisierung. Dagegen gibt es keinerlei Bedarf an bundesweiter Zentralisierung", stellte Busemann bei einem Gespräch mit der niedersächsischen CDU-Landesgruppe in Berlin fest. mehr

Erstes Zentralabitur im Land Brandenburg startet

Erstmals schreiben Schülerinnen und Schüler in diesem Schuljahr ein Zentralabi-tur im Land Brandenburg. Morgen beginnen die Abiturienten mit den Leistungs- und Grundkursen "Deutsch", die letzten Prüfungen werden am 2. Mai geschrieben. 12.193 Schülerinnen und Schüler der 13. Jahrgangsstufe treten zum Abitur an. Ein schriftliches Zentralabitur wird in 10 Fächern geschrieben: Deutsch, Mathematik, Englisch, Französisch, Biologie, Physik, Chemie, Politische Bildung, Geschichte, Geografie. Die erarbeiteten zentralen Prüfungsthemen für Grund- und Leistungskurse orientierten sich an den Standards der Kultusministerkonferenz für die schriftliche Abiturprüfung in diesen Fächern. mehr

Rede von Kultusminister Prof. Dr. Jan-Hendrik Olbertz zum Neunten Gesetz zur Änderung des Schulgesetzes

Im Mittelpunkt des Gesetzentwurfs stehen Fragen der inneren Schulgestaltung und der Qualitätssicherung. Selten war die öffentliche Diskussion über Schulen so sehr von der Frage bestimmt, wie die Qualität des Unterrichts und der Erziehungsarbeit an den Schulen verbessert werden kann. Dies ist erfreulich, weil es uns pragmatischen Zielen statt ideologischen Lagerkämpfen verpflichtet, deren Wirkung auf die Schulen fatal ist, wie man in Deutschland seit Jahrzehnten beobachten kann. Bei der Pflicht zur Rechenschaft z.B. durch Evaluation, die im Schulgesetz ausdrücklich hervorgehoben wird, geht es für die Schulen um die Überprüfung der erreichten Ziele, und zwar sowohl im Hinblick auf die Schülerleistungen als auch auf die Lehr- und Lernbedingungen, die Professionalität der Lehrkräfte und der Schulleitungen sowie auf das Schulklima. mehr

Lemke zu den Ergebnissen der PISA-Studie

Es war nicht zu erwarten, dass PISA II (Erhebung in 2003) für Deutschland große Leis-tungssteigerungen bringen würde. Die Maßnahmen zur Qualitätssteigerung, die seit PISA I auf den Weg gebracht wurden, brauchen mehrere Jahre, um sich in den Vergleichstests niederschlagen zu können. Das gilt insbesondere für die Qualitätsverbesserungen in und vor der Grundschule. mehr

VBE zu PISA II: Im Messen und Wiegen zugelegt.

"Die fixe Idee von der Begabung feiert nach wie vor fröhliche Urständ' im deutschen Schulsystem", kritisiert nach Bekanntwerden der Ergebnisse von PISA II der Bundesvorsitzende des Verbands Bildung und Erziehung (VBE) Ludwig Eckinger. mehr

Duden Korrektor 3.0: Neue Version der Rechtschreibkorrektursoftware unterstützt jetzt alle MS-Office-Programme unter Windows

Die neue Version 3.0 der Rechtschreibkorrektursoftware "Duden Korrektor" unterstützt neben Microsoft Word jetzt auch alle anderen Programme der Microsoft-Office-Familie und MS Works. Weitere Neuerungen sind eine Stilprüfung, die mehrsprachige Benutzeroberfläche, die automatische Online-Aktualisierung sowie die Einstellbarkeit der Fehlererklärungen. Darüber hinaus wurde die Rechtschreib- und Grammatikkorrektur für Word nach dem neuesten Stand des amtlichen Regelwerks aktualisiert und weiter verbessert. mehr

03.12.2004 Pressemeldung Duden

"Rückenwind für den Berliner Weg!"

Berlins Bildungssenator Klaus Böger (SPD) hat die neuerliche Untersuchung des deutschen Schulsystems durch eine OECD-Studie Bildung auf einen Blick als "Rückenwind für den Berliner Weg" bezeichnet. "Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass wir Schule in Berlin genau an den Stellen verbessern, an denen es Not tut. Berlin ist in Deutschland Vorreiter einer modernen Bildungspolitik, die sich den Anforderungen von morgen stellt. Wir haben verstanden, dass gute Bildung bei den Kleinsten beginnt, sozial Benachteiligte erreichen muss, um möglichst vielen einen Abschluss des Sekundarbereichs II, also Abitur oder eine abgeschlossene berufliche Ausbildung, zu ermöglichen." mehr

Kultusminister gegen Veröffentlichungsrituale von Bildungsstudien

"Die jetzt offenbar als jährliches Ritual inszenierte Veröffentlichung von Vergleichsstudien zur Bildung mit stets gleichen Ergebnissen aus gleicher Datenbasis ist ebenso langweilig und ermüdend wie überflüssig", stellte der Niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann heute (14.09.2004) in Hannover fest. "Wenn jeweils am Wochenende vor der angekündigten Veröffentlichung einer Studie bereits öffentliche Bewertungen abgegeben werden, trägt das auch nicht zu Klarheit und Wahrheit bei", sagte der Kultusminister. "Getretener Quark wird breit, nicht stark", zitierte Busemann eine alte Volksweisheit. "Es bringt nichts, ständig nur auf echte oder vermeintliche Missstände und die angeblich fehlende Dynamik unseres Bildungssystems hinzuweisen." mehr