Kultusministerium und Buchhandel setzen Lesezeichen

Im Rahmen des Ganztagsschul-Programms "Initiative Zukunft, Bildung und Betreuung" (IZBB) können künftig auch die Ergänzung oder die Neueinrichtung von Schulbibliotheken gefördert werden. Dazu haben das Kultusministerium und der saarländische Buchhandel das Projekt "Bücher für den ganzen Tag" entwickelt. "Dies ist ein weiterer Anreiz für die Leseförderung. Gleichzeitig wird so sichergestellt, dass die IZBB-Mittel nicht nur in Beton, sondern auch in Bücher fließen", sagte Kultusminister Jürgen Schreier beim Projektstart in Völklingen. Das dortige Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasium mit dem Namen einer berühmten Schriftstellerin sei geradezu prädestiniert für den Auftakt, sagte der Minister. mehr

Im Norden abgeschafft, im Süden eingeführt

(db). Der Süden Deutschlands forciert eine Zusammenlegung getrennter Fachdisziplinen: Bayern führte letztes Jahr an Gymnasien das Fach Natur und Technik ein, Baden-Württemberg schafft jetzt sogar in allen Schulformen Fächerverbünde. Spannend: In Niedersachsen werden die Kombifächer mit dem kommenden Schuljahr wieder abschafft. mehr

17.06.2004 Artikel

Zeugnisse für 354.000 Schülerinnen und Schüler

Für die rund 354.000 Schülerinnen und Schüler im Land Brandenburg an den 1.077 allgemein bildenden und beruflichen Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft beginnen am 24.06.2004 die Sommerferien. Vom Erstklässler bis zum Abiturienten reicht die Gruppe derjenigen, die einen Nachweis über erfolgreiches Lernen erhalten. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe 1 erhalten schriftliche Informationen zur Lernentwicklung. In der Jahrgangsstufe 2 erhalten die Schülerinnen und Schüler je nach Entscheidung der Eltern Zeugnisse in Form von Noten oder in Form schriftlicher Informationen zur Lernwicklung. mehr

Projekt "Talente 2006 - Die FIFA WM in der Schule"

Brandenburgs Sportstaatssekretär Martin Gorholt nimmt heute als offizieller Ver-treter der Kultusministerkonferenz an der Präsentation der Gewinnerprojekte des Kreativwettteils des Wettbewerbs "Talente 2006 - Die FIFA WM in der Schule" in Köln teil. Der Schulwettbewerb ist ein gemeinsames Projekt der Kultusministerkonferenz und des Organisationskomitees der FIFA zur Fußball-WM 2006 . Er besteht aus zwei Teilen: dem Talentwettbewerb Fußball der Jahrgangsstufe 5 und 6 sowie einem künstlerischen Kreativwettbewerb, an dem alle Schulen teilnehmen können. Vom 16. bis zum 18. Juni 2004 findet anlässlich des Kölner Festivals die Präsentation der Gewinner des Kreativwettbewerbs statt. mehr

KitaDebatte 1/2004 mit den "Grundsätzen elementarer Bildung"

Die "Grundsätze elementarer Bildung in Einrichtungen der Kindertagesbetreuung im Land Brandenburg" sind das zentrale Thema der neuen KitaDebatte 1/2004. Die in einer Auflage von 10 000 Exemplaren gedruckte Broschüre wird jetzt im Land Brandenburg verteilt. mehr

Verwaltungsgericht Wiesbaden lehnt IRH als Partner für Islamischen Religionsunterricht ab

Die Klage der Islamischen Religionsgemeinschaft Hessen e.V. (IRH), das Hessische Kultusministerium zu verpflichten, unter Mitwirkung der IRH und in Übereinstimmung mit ihren Grundsätzen islamischen Religionsunterricht an hessischen Schulen einzuführen, hat die 6. Kammer des Verwaltungsgerichts Wiesbaden mit Urteil vom 15.06.2004 abgewiesen. Das Verwaltungsgericht war nicht davon überzeugt, "dass es sich bei dem Kläger um einen Verein aus natürlichen Personen handelt, der nach seinen Organisationsstrukturen den von einem Verein im demokratischen Rechtsstaat zu fordernden Mindestansprüchen genügt". Kultusministerin Karin Wolff sieht sich deshalb bestätigt: "Wir hatten den Antrag solide geprüft und eine Entscheidung sorgfältig vorbereitet. Das Gerichtsurteil vollzieht nach meinem ersten Eindruck die Argumentationslinie des Kultusministeriums im Wesentlichen nach." Wolff ruft dabei noch einmal in Erinnerung: "Das Grundgesetz setzt eine klare Schranke: Der Staat kann allein keinen bekenntnisorientierten Unterricht anbieten", so Wolff. Dies könne nur in inhaltlicher Verantwortung eines religiösen Partners in Kooperation mit dem Staat und unter Beachtung der staatlichen Ansprüche an den Partner geschehen. mehr

16.06.2004 Pressemeldung Hessisches Kultusministerium

Prüfungen an Hauptschulen

Am Montag, den 21. Juni, beginnen an den 10. Klassen der Mittlere-Reife-Züge (M-Züge) der bayerischen Hauptschulen die zentralen Abschlussprüfungen zum mittleren Schulabschluss, an denen über 11.000 Schülerinnen und Schüler an 432 Hauptschulen teilnehmen. Die Attraktivität des mittleren Schulabschlusses zeigt sich nicht zuletzt daran, dass die Zahl der Prüflinge im Vergleich zum Vorjahr bayernweit um knapp 4000 gestiegen ist. Die Schülerinnen und Schüler des M-Zuges werden an ihrer Hauptschule ab der 7. Klasse konsequent auf den mittleren Schulabschluss vorbereitet. "Der mittlere Schulabschluss macht unsere Schülerinnen und Schüler fit für das Berufsleben. Um noch intensiver auf das Wirtschafts- und Arbeitsleben vorzubereiten, führen wir im kommenden Schuljahr Buchführung als neues Fach in den M-Klassen ein", erklärte Kultusministerin Monika Hohlmeier. mehr

"Die Förderung benachteiligter Jugendlicher ist eine Aufgabe, bei der sich das Handwerk besonders engagiert"

Dr. Peter-Werner Kloas vom Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) über Reformen und Fördermöglichkeiten in der beruflichen Bildung. mehr

15.06.2004 Artikel

Erstmals entwickelten vier Länder gemeinsame Rahmen-/ Lehrpläne für die Grundschule

Erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland wurden über die Grenzen von Bundesländern hinweg Rahmen-/Lehrpläne mit den entsprechenden Standards gemeinsam entwickelt. Die Länder Berlin, Brandenburg, Bremen und Mecklenburg-Vorpommern versuchen damit, einheitliche Bildungsanforderungen der Bundesländer an die Grundschule zu formulieren und die Bildungsqualität dieser Schulform zu sichern. Die neuen Pläne wurden heute von den erarbeiteten Kommissionen an Herrn Senator Böger aus Berlin, Herrn Minister Prof. Dr. Dr. Metelmann aus Mecklenburg-Vorpommern und Herrn Minister Reiche aus dem Land Brandenburg feierlich in der gemeinsamen Landesvertretung der Länder Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern in Berlin übergeben. mehr