Kultusminister Schneider lädt zu den Ferienseminaren ein als "Belohnung für schulische Leistung und großen Einsatz in der Schulgemeinschaft"

Die vielseitig begabten und interessierten Schülerinnen und Schüler wurden nicht nur aufgrund ihrer herausragenden schulischen Leistungen eingeladen, vielmehr haben sie sich auch durch ihr außergewöhnliches Engagement in der Schulgemeinschaft hervorgetan. "Persönlicher Einsatz und Freude am Lernen sollen nicht mit dem letzten Schultag enden, und darum ist das doch ein guter Zeitpunkt für die Belohnung solcher Qualitäten", erklärte Kultusminister Siegfried Schneider.

02.08.2005 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bereits zum 19. Mal veranstaltet das Bayerische Staatsministerium für Unterricht und Kultus Ferienseminare für besonders begabte und vielseitig interessierte Gymnasiasten und Realschüler aus ganz Bayern. Ab kommendem Montag, den 1. August, werden sich 64 Gymnasiastinnen und Gymnasiasten der 12. Jahrgangsstufe sowie 24 Realschülerinnen und -schüler der 9. Jahrgangsstufe aus allen Regierungsbezirken mit Inhalten aus den verschiedensten Fachgebieten auseinandersetzen. Die Schulen haben Teilnehmer vorgeschlagen, die sich durch sehr gute schulische Leistungen in möglichst allen Fächern, kreative Fähigkeiten und musische Interessen auszeichnen. Außerdem haben die Ausgewählten Aufgeschlossenheit und Einsatz für die Gemeinschaft gezeigt, etwa durch Mitarbeit in einem Tutorensystem oder bei der Schülerzeitung; auch soziales und ehrenamtliches Engagement außerhalb der Schule war ein Kriterium.

Die Teilnehmer bilden drei Gruppen, die in Hohenschwangau, in Pegnitz und in Nürnberg ein abwechslungsreiches Programm mit politischen, kulturellen, wirtschaftlichen und wissenschaftlichen Themen durchlaufen, das Gelegenheit zum Gespräch mit Professoren und Politikern sowie mit Experten aus der Wirtschaft und Kunstverständigen bietet. Im Rahmen der einwöchigen Seminare wird den Schülerinnen und Schüler selbstverständlich auch die Möglichkeit zum Diskutieren untereinander, zum Musizieren und zum Sport treiben gegeben. Natürlich dürfen touristische Attraktionen nicht fehlen; das Rahmenprogramm umfasst auch Wanderungen und kunsthistorische Exkursionen. Das Ministerium übernimmt die Kosten für Anfahrt, Verpflegung, Fahrten und Eintritte.

"Ich wünsche den Schülerinnen und Schülern, dass sie in Hohenschwangau, in Pegnitz und in Nürnberg nicht nur viel Neues kennen- und dazulernen, sondern die Zeit auch dazu nutzen, persönliche Kontakte über ganz Bayern auszubauen. In meiner früheren Tätigkeit als Lehrkraft habe ich viele Kinder während dieser wichtigen Jahre ihres Lebens begleitet. Dabei habe ich gelernt, wie wichtig es ist, auch immer über den eigenen Tellerrand hinausblicken." so Kultusminister Schneider.


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