Kultusminister Spaenle würdigt Modelle aus Schwaben und Unterfranken

"Die enge Zusammenarbeit von Grundschule und weiterführender Schule in der Übertrittsphase ist ein wichtiger Baustein zu mehr Chancengerechtigkeit für das Kind", so Kultusminister Spaenle mit Blick auf das neue Übertrittsverfahren.

06.03.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Es ist eine gemeinsame Aufgabe der Schulen, die Eltern und Kinder zu begleiten und den Übertritt verantwortungsvoll zu gestalten. Schon jetzt gibt es sehr gute Beispiele für solches Handeln", fügte der Minister hinzu. Er benannte zwei neue Initiativen, in welchen sich Lehrkräfte unterschiedlicher Schularten gegenseitig unterstützen. Klar wird bei beiden: "Übertritt ist keine Soloveranstaltung einer Schule".

Unter dem Titel "Kontinuität statt Kluft - Materialien zum Übertritt von der Grundschule auf das Gymnasium" erarbeiteten Lehrkräfte des Gymnasiums Donauwörth sowie der Grundschulen im Landkreis Donau-Ries eine Handreichung mit dem Ziel, den Übergang von der Grundschule an das Gymnasium professionell zu begleiten. Die Broschüre stellt eine pädagogische und fachliche Hilfe für Lehrkräfte beider Schularten dar. Sie ist unter "www.km.bayern.de > Lehrer > Wichtige Informationen" zu finden.

Dass Schulen und Schulverwaltung in vielfältiger Weise die Übergänge im differenzierten Schulsystem Bayerns mit gestalten können, zeigt auch das Beispiel der "Virtuellen Grundschule" (www.virtuellegrundschule.de). Sie wurde als Projekt des Vereins Virtuelle Schule e.V. in Zusammenarbeit mit der Regierung von Unterfranken konzipiert und bietet unterschiedliche Hilfestellungen und Anregungen zum Thema Übertritt.


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