Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber beim nordbayerischen Technik-Kongress heute an der Uni Bayreuth mit 500 Teilnehmern

"Naturwissenschaften und ihre technologische Nutzung müssen noch stärker ins Bewusstsein junger Leute rücken", so Bayerns Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber heute bei der Eröffnung des Technik-Kongresses an der Universität Bayreuth. Häufig schreckten Menschen unbegründet vor Technik zurück, gab der Staatssekretär zu bedenken, da sie ihnen kompliziert und unzugänglich erscheine. Dabei lebe ein rohstoffarmes Land wie Deutschland und Bayern von seinem Geist, von seinen Erfindungen, Innovationen und daraus entwickelten Anwendungen sowie von hochwertigen Dienstleistungen.

04.03.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Wir wollen Innovationskultur fördern

"Die hier anwesenden Schüler zeigen uns mit ihren Projekten, dass ihnen Technik Spaß macht. Allerdings müssen sie die Chance erhalten, Technik auszuprobieren. Schulen bieten den jungen Menschen hier die Möglichkeit, dieses Interesse weiter zu verfolgen", so der Kultusstaatssekretär. So könne die Grundlage für eine Innovationskultur gelegt werden. Marcel Huber dankte den Unternehmen für die intensive Unterstützung der Schulen bei der Vermittlung und praktischen Umsetzung von technischem Wissen. Die Schüler schon früh an Technik heranzuführen begrüßt auch Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft beim Technik-Kongress: "Wir freuen uns, dass Staat und Wirtschaft mit dem heutigen Kongress an einem Strang ziehen. Gerade in Bayern müssen wir uns bewusst sein, dass die Stärke unseres Wirtschaftsstandorts zu einem großen Teil vom Erfolg technik-orientierter Unternehmen - überwiegend aus der Metall- und Elektro-Industrie - abhängt. Um früh vorhandene Barrieren für eine berufliche Laufbahn in diesem Bereich abzubauen, müssen wir bereits bei den Schülerinnen und Schülern Begeisterung für Technik wecken, insbesondere bei den Mädchen. Auch die bayerische Wirtschaft leistet mit einer Vielzahl von Projekten unter dem Motto "Technik - Zukunft in Bayern?!" gern ihren Beitrag hierzu."

Schüler lassen Roboter Fußball spielen

Die Teilnehmer des Technik-Kongresses erfuhren heute von rund 200 Schülern und Lehrkräften aus rund 40 nordbayerischen Schulen, wie spannend angewandte Naturwissenschaften und Technologie im Unterricht und in Schulprojekten sein können. So zeigten Schüler der FOS/BOS Fürth, wie ein "Intelligentes Parkhaus" funktioniert. Die Staatliche Realschule Helmbrechts präsentierte "RoboCup - Roboter spielen Fußball". Das Bamberger Clavius-Gymnasium stellte ein Fingerprint-System zum autorisierten Klassenzimmerzugang vor. Und die Lehrkräfte und Schüler der Realschule Amberg präsentierten die arithmetisch-logische Einheit ALU 74181.


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