Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber gratuliert Werner-von-Siemens-Realschule Erlangen und Gymnasium Neutraubling zum Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung

Zwei bayerische Schulen wurden heute in Berlin für ihr Engagement im Klimaschutz mit dem Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung ausgezeichnet: die Werner-von-Siemens-Realschule Erlangen und das Gymnasium Neutraubling. "Mit dem Gewinn des Deutschen Klimapreises gibt es in Bayern zwei weitere Leuchttürme, an denen sich andere Schulen, die sich im Klimaschutz engagieren wollen, orientieren können", so der bayerische Kultusstaatssekretär Dr. Marcel Huber über die Preisträger. Über 100 Schulen aus ganz Deutschland nahmen am Wettbewerb zum Thema Klimaschutz teil, nur fünf Schulen erhielten den begehrten Preis mit einer Dotierung von je 10.000 Euro.

04.03.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

"Die Werner-von-Siemens-Realschule Erlangen und das Gymnasium Neutraubling geben anderen Schulen, Schülern und Eltern wertvolle Impulse, beim Klimaschutz eine aktive Rolle zu übernehmen. Für das vorbildliche Engagement danke ich den Preisträgern herzlich", betonte Staatssekretär Dr. Huber. "Das bayerische Schulsystem vermittelt auch Werte. Die Schüler übernehmen mit ihren Projekten Verantwortung für die Schöpfung", fügte Kultusstaatssekretär Huber hinzu.

Die Klasse 9a der Werner-von-Siemens-Realschule überzeugte unter Anleitung ihres Lehrers Martin Aufmuth mit der Website "co2maus.org". Schüler können dort mit Hilfe ihrer Eltern die Energieverbrauchswerte ihres Haushalts eingeben. Mit vielen wertvollen Tipps und einem vorgeschlagenen CO2-Zielwert für den jeweiligen Haushalt können die Schüler so gemeinsam mit ihren Familien zum Klimaschutz beitragen. Mehr als 16.000 kleine Energiesparer aus über 1.000 bayerischen Schulklassen nutzen die "CO2-Maus" bereits.

Das Gymnasium Neutraubling erhält den Deutschen Klimapreis für ihr innovatives Vorgehen im Klimaschutz. Der aus Schülern und Lehrern bestehende Solarverein stattete die gesamte Schule mit Fotovoltaikanlagen aus. Mit diesen Einnahmen und Aktionen wie dem "Solarlauf", bei dem sich Schüler für Sponsoren die Laufschuhe anziehen und Runden auf der Aschebahn drehen, unterstützt die Schule Projekte in Entwicklungsländern, zum Beispiel ein Projekt in Tansania zur Einsparung von ozonschichtgefährdendem Metan. Außerdem engagieren sich je zwei Schüler einer Klasse als "Energiemanager", die ihre Klassenkameraden zum Energiesparen anhalten.


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