Kultusstaatssekretär Freller tief beeindruckt von Leistungen der staatlichen Schule für Erziehungshilfe in München

"Was diese Schule für die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, die sich in einer schwierigen Situation befinden, und damit für unsere gesamte Gesellschaft leistet, hat mich tief beeindruckt", sagte Kultus-Staatssekretär Karl Freller gestern nach einem Besuch an der staatlichen Schule für Erziehungshilfe in der Dachauer Straße in München.

02.02.2007 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Bei einem Rundgang durch die Schule konnte Freller verschiedenste Beispiele des pädagogischen Alltags sowie spezielle Methoden und Projekte näher kennenlernen, unter anderem auch im sportlichen, musikalischen und künstlerischen Bereich. "Besonders imponiert hat mir der Mut zum Unkonventionellen und die Bereitschaft der Lehrkräfte, auf die individuellen Bedürfnisse ihrer Schützlinge einzugehen", sagte Freller anschließend.

Dass dieser Weg der richtige sei, belege der große Erfolg dieser Schule, so Freller weiter. So würden ganz unterschiedliche Ziele erreicht, sei es die Wiedereingliederung in den "regulären" Schulbetrieb, die Vorbereitung auf den Hauptschulabschluss oder die Förderung des emotionalen und sozialen Verhaltens der Schüler. Diese, so stellte sich im Gespräch Frellers mit Schulleiterin Karolina Rückert, Lehrkräften und Schülern heraus, haben oft dramatische Erlebnisse und Erfahrungen hinter sich. "Umso wichtiger ist die Beziehungsarbeit - und die wird an Ihrer Schule in ganz hervorragender Weise geleistet", resümierte der Staatssekretär.

Begeistert zeigte er sich von der "Offenheit, mit der die Schüler aus unterschiedlichsten Klassen über sich, ihre Schule und ihre Zukunftserwartungen berichteten." Spontan lud Freller eine Lehrer- und Schüler-Delegation der Schule für Erziehungshilfe zu einem baldigen Gegenbesuch ins Kultusministerium ein.


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