"Nicht die Ideologie, sondern das Kind muss im Mittelpunkt unserer Arbeit stehen"

"Ideologische Grabenkämpfe sind in der Debatte um die richtige Förderung von Kindern und Jugendlichen mit sonderpädagogischem Förderbedarf fehl am Platz. Es kann und muss allen darum gehen, jedem diejenige Förderkulisse zu bieten, die er braucht", betonte Kultusminister Spaenle anlässlich des Vorwurfs des Bayerischen Elternverbands, er stelle die UN-Konvention über Rechte von Menschen mit Behinderung in Frage.

25.02.2009 Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Das Ziel der UN-Konvention, die Chancengleichheit behinderter Menschen zu fördern und die Diskriminierung in der Gesellschaft zu unterbinden, werde absolut unterstützt. "Wer die Konvention jedoch dazu benutze, bildungspolitische Justament-Standpunkte durchzusetzen, der spiele mit dem Schicksal von jungen Menschen mit Behinderung", betonte der Minister.

Minister Spaenle fügte hinzu, dass es unverantwortlich sei, "einem Kind ein mögliches Förderinstrument - wie zum Beispiel die Förderschule - zu nehmen. Dies sei nicht Ziel der Konvention".

Bayern setzt auf "Integration durch Kooperation". Insbesondere Außenklassen, Kooperationsklassen und Mobile Sonderpädagogische Dienste vernetzen allgemeine Schule und Förderschule.


Mehr zum Thema


Keine Kommentare vorhanden

Sie sind derzeit nicht angemeldet. Um Kommentare verfassen zu können, müssen Sie sich vorab bei uns registrieren. Alternativ können Sie sich über Ihren Facebook-Account anmelden.
Anmelden