"Nürnberger Schulen profitieren von Spitzengespräch im Kultusministerium"

Im Mittelpunkt eines Gesprächs zwischen Kultusminister Siegfried Schneider, dem Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg, Dr. Ulrich Maly, und Kultusstaatssekretär Karl Freller standen die Zukunft der städtischen Gymnasien in Nürnberg sowie die Einrichtung einer Ganztagsschule an einer weiteren Nürnberger Hauptschule.

14.12.2006 Bayern Pressemeldung Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Lasten für Gymnasien ausgewogen verteilt

Grundsätzlich Einvernehmen erzielten die Gesprächspartner dabei hinsichtlich der Situation der Gymnasien in der Noris. Oberbürgermeister Dr. Maly begrüßt, dass es gelungen sei, "eine gefestigte Grundlage zu vereinbaren, die die jährlich anstehenden Probleme bei den Klassenbildungen vor allem in den musischen sowie wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Ausbildungsrichtungen weitestgehend lösen." Auch Kultusstaatssekretär Freller sprach davon, dass "die Lasten für die Gymnasien ausgewogen verteilt werden".
Um das städtische Johannes-Scharrer-Gymnasium zu entlasten, beabsichtigt das Kultusministerium, einen wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Zweig am staatlichen Gymnasium Röthenbach an der Pegnitz einzurichten. An einem staatlichen Gymnasium in Nürnberg wird das Kultusministerium eine zusätzliche Übergangsklasse einrichten, so dass die Stadt Nürnberg die Zahl der von ihr finanzierten Übergangsklassen von drei auf zwei reduzieren kann.

Ideale Situation für Ganztagshauptschule

Ein weiteres Ergebnis des Gesprächs fasste Bayerns Kultusstaatssekretär Karl Freller so zusammen: "Die Zeichen stehen gut, dass in Nürnberg an der Bismarckschule eine gebundene Ganztagsklasse eingerichtet werden kann". Bayerns Kultusstaatssekretär Freller und OB Dr. Maly betonten im Anschluss an das Gespräch: "Die Hauptschule in der Bismarckstraße bietet aufgrund der besonderen lokalen räumlichen Situation eine gute Ausgangssituation, dass hier eine besondere Förderung der Schüler mit Ganztagsangeboten realisiert werden kann." Eine definitive Entscheidung bezüglich des Schulhauses wird erst im Frühjahr fallen, wenn alle bayerischen Standorte festgelegt werden.
In Bayern gibt es (Stand Beginn des Schuljahres 2006/2007) an insgesamt 788 Schulen aller Schularten Ganztagsangebote, davon an allein 90 Schulen gebundene Ganztagsangebote. An diesen werden der Unterricht und die Freizeitangebote rhythmisiert angeboten. An den weiteren 698 offenen Ganztagsschulen gibt es zum Beispiel in Zusammenarbeit mit sozialen und kirchlichen Organisationen sowie Musikschulen und Sportverbänden Ganztagsangebote.

Die Gesprächspartner zeigten sich zufrieden über das Ergebnis, "das letztlich den Schülern zugute kommt", so Freller und Dr. Maly übereinstimmend.


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